2.31 (k1967k): 88. Kabinettssitzung am 19. Juli 1967

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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Text

88. Kabinettssitzung
am Mittwoch, dem 19. Juli 1967

Teilnehmer: Kiesinger, Brandt (von 10.30 Uhr bis 12.55 Uhr), Strauß (ab 10.25 Uhr), Schröder (bis 12.45 Uhr), Leber, Dollinger, Lauritzen, Schmid, Heck, Stoltenberg, Schmücker, Strobel; von und zu Guttenberg, Jahn (bis 11.00 Uhr), Adorno; Knieper, Gumbel (bis 13.55 Uhr), Ehmke, Schöllhorn, Hüttebräuker, Kattenstroth, Carstens (bis 11.30 Uhr), Nahm, Krautwig, Schäfer (bis 13.10 Uhr); Einsiedler (Bundespräsidialamt), von Hase (BPA), Ahlers (BPA), Osterheld (Bundeskanzleramt; bis 11.30 Uhr), Praß (Bundeskanzleramt), Krueger (Bundeskanzleramt; bis 12.30 Uhr), Selbach (Bundeskanzleramt), Neusel (Bundeskanzleramt; zeitweise). Protokoll: Stolzhäuser.

Beginn: 10.00 Uhr

Ende: 14.15 Uhr

Ort: Bundeskanzleramt

Tagesordnung:

1.

Personalien

Gemäß Anlage.

2.

Entwurf des Finanzreformprogramms der Bundesregierung - Offene Punkte zur Verwaltungsvereinbarung und zu den Gemeinschaftsaufgaben

Vorlage des BMF vom 8. Juni 1967 (VII B/1 - FV 1080 - 38/67).

3.

Entwurf einer Fünften Verordnung zur Änderung des deutschen Zolltarifs 1967 (Agrarzölle - Binnenzollsenkung)

Vorlage des BMF vom 27. Juni 1967 (III B/5 - Z - 1231 - 301/67). 1

4.

Entwurf einer Achten Verordnung zur Änderung des deutschen Zolltarifs 1967 (Senkung der Griechenland-Zollsätze für Muskatwein für Samos)

Vorlage des BMF vom 30. Juni 1967 (III B/5 - Z - 1231 - 305/67). 2

5.

Beteiligung der Bundesrepublik an der Entwicklung eines „Airbus" in europäischer Gemeinschaftsarbeit

Vorlage des BMWi vom 14. Juli 1967 (IV B 3 - 08 70 32/47).

6.

Bundesbericht Forschung II - Bericht der Bundesregierung über Stand und Zusammenhang aller Maßnahmen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

Vorlage des BMwF vom 28. Juni 1967 (II 7 - 3180 - 1 - 6/67). 3

7.

Unterbringung der obersten Bundesbehörden im Raume Bonn

Vorlage des BMSchatz vom 29. Juni 1967 (II A/4 - VV 2300 - 263/67). 4

1

Nicht behandelt. - Vorlage des BMF vom 27. Juni 1967 in B 126/15540 und B 136/7848. - Mit der vom BMF angestrebten Verordnung sollten die Binnenzölle für bestimmte aus den Mitgliedstaaten der EWG eingeführte Agrarwaren gemäß der EWG-Rats-Richtlinie vom 31. Mai 1967 (ABl. EG Nr. 108 vom 7. Juni 1967, S. 2158 f.) von 35 bzw. 40% auf 25% der am 1. Jan. 1957 angewandten Zollsätze gesenkt und damit eine weitere Preissenkung erreicht werden. Die Binnenzollsenkungen waren nach dem Assoziierungsvertrag der EWG mit Griechenland vom 9. Juli 1961 (Gesetz vom 18. Aug. 1962: BGBl. II 1141) auch gegenüber diesem Land anzuwenden. Der AA hatte seinen Einspruch vom 13. Juli 1967 gegen die Verabschiedung der Verordnung im Umlaufverfahren mit Schreiben vom 17. Juli 1967 zurückgezogen (vgl. beide Schreiben an das Bundeskanzleramt in B 136/7848). - BT-Drs. V/2057, BR-Drs. 444/67. - Verordnung vom 3. Aug. 1967 (BGBl. II 2071).

2

Nicht behandelt. - Vorlage des BMF vom 30. Juni 1967 in B 126/15540 und B 136/7848. - Mit der Achten Verordnung sollten gegenüber Griechenland die Zollsätze für diesen Dessertwein in Höhe des Mittels der ab 1. Juli 1967 herabgesetzten Binnenzollsätze und der Außenzollsätze neu festgesetzt werden. Der AA hatte seinen Einspruch vom 13. Juli 1967 gegen die Verabschiedung dieser Verordnung im Umlaufverfahren mit Schreiben vom 17. Juli 1967 zurückgezogen. Vgl. beide Schreiben an das Bundeskanzleramt in B 136/7848. - BT-Drs. V/2129, BR-Drs. 500/67. - Verordnung vom 6. Dez. 1967 (BGBl. II 2523).

3

Nicht behandelt. - Fortgang 89. Sitzung am 26. Juli 1967 TOP 4.

4

Nicht behandelt. - Fortgang 89. Sitzung am 26. Juli 1967 TOP 3.

Der Bundeskanzler beschränkt bei Sitzungsbeginn die Beratungen auf die anwesenden Bundesminister.

Nach Abschluß der Ministerbesprechung (11.30 Uhr) schlägt der Bundeskanzler vor, den Punkt 2 der Tagesordnung vorzuziehen. Diesem Vorschlag stimmt das Kabinett zu.

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