2.33.5 (k1967k): F. Waffenlieferung nach Pakistan

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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[F.] Waffenlieferung nach Pakistan

Bundesminister Brandt berichtet von einer Demarche des indischen Botschafters wegen angeblicher Flugzeug- und Panzerlieferungen nach Pakistan. Es wird klargestellt, daß weder Flugzeuge noch Panzer nach Pakistan geliefert worden sind. 9 Der Bundeskanzler empfiehlt, bei Waffengeschäften mit fremden Staaten größte Zurückhaltung zu üben.

9

Bereits in den Jahren 1965 und 1966 hatte das AA gegenüber dem indischen Außenministerium versichert, dass die Bundesrepublik seit Ausbruch des indisch-pakistanischen Konfliktes im September 1965 um die territoriale Zugehörigkeit der Region Kashmir keine Waffen an Pakistan, auch nicht über Drittstaaten, liefere. Jedoch befanden sich 88 Kampfflugzeuge des Typs F-86, welche die Bundesrepublik in den Iran geliefert hatte, zur Überholung in Pakistan. Vgl. den Bericht des Botschafters in Neu Delhi an das AA vom 22. Febr. 1967 in AAPD 1967, S. 318 f., sowie die Aufzeichnung des Bundeskanzleramts vom 20. Juni 1967 über das Gespräch zwischen Kiesinger und dem indischen Botschafter Banerji vom 15. Juni 1967 in AAPD 1967, S. 918-921.

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