2.10.2 (k1972k): B. Neubesetzung des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Neubesetzung des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn

(14.20 Uhr)

BM Leber unterrichtet das Kabinett von seinen Personalvorstellungen für die notwendige Neubesetzung des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn.

Nach einer Aussprache, an der die BM Leber, Scheel, Schmidt, Ehmke und Eppler teilnehmen und in der alle für die Beurteilung erheblichen Eigenschaften der zur Diskussion gestellten Person eingehend erörtert werden, spricht sich das Kabinett dafür aus, daß BM Leber seine dargelegten Vorstellungen weiter verfolge. 4

4

Siehe 76. Sitzung am 26. April 1967 TOP 5 (Kabinettsprotokolle 1967, S. 265). - Unterlagen nicht ermittelt. - Nach § 8 des Bundesbahngesetzes vom 13. Dez. 1951 (BGBl. I 955) wurden die vier Vorstandsmitglieder der Deutschen Bundesbahn, darunter der Erste Präsident als Vorsitzer des Vorstands, aufgrund eines Beschlusses der Bundesregierung vom Bundespräsidenten für die Dauer von fünf Jahren ernannt und in das Beamtenverhältnis berufen. Für die am 13. Mai 1972 beginnende Amtsperiode sollte nach den Vorstellungen Lebers u. a. der ehemalige Vertriebsvorstand der Bayerischen Motorenwerke (BMW) Paul G. Hahnemann als Erster Präsident die Nachfolge von Heinz Maria Oeftering übernehmen. Nach Presseberichten, Hahnemann habe im Sicherheitsdienst (SD) der SS bzw. im Reichssicherheitshauptamt mitgearbeitet, verzichtete dieser jedoch auf seine Kandidatur. Vgl. „Der Spiegel" Nr. 13 vom 20. März 1972, S. 32 f., und Nr. 14 vom 27. März 1972, S. 31 f. - Fortgang 105. Sitzung am 22. März 1972 TOP F.

Der Bundeskanzler übergibt um 14.30 Uhr den Vorsitz an den Vizekanzler und verläßt das Kabinett.

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