2.27.5 (k1972k): C. UN-Umweltschutz-Konferenz in Stockholm

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[C.] UN-Umweltschutz-Konferenz in Stockholm

(14.28 Uhr)

Sts Hartkopf berichtet über den Verlauf und die Ergebnisse der Stockholmer Umweltkonferenz. 5

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Siehe 106. Sitzung am 12. April 1972 TOP F, zur Errichtung eines UN-Umweltfonds vgl. 113. Sitzung am 31. Mai 1972 TOP C. - Aufzeichnung des AA vom 21. Juni 1972 in AAPD 1972, S. 771-778, weitere Unterlagen in B 106/29435, 29438, 29439, 29440 und 29450 sowie in AA B 30, Bd. 419. - An der Konferenz vom 5. bis 15. Juni 1972 hatten 112 Staaten teilgenommen und mit Ausnahme der Volksrepublik China eine Deklaration verabschiedet, in der u. a. die Bedeutung der Umwelt und deren Bewahrung für die Inanspruchnahme fundamentaler Menschenrechte und die Verpflichtung zum Abbau der Kluft zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern besonders herausgestellt wurden (Exemplar in B 106/29439). Die Konferenz hatte die Errichtung eines leitenden Rats von 54 Mitgliedern beschlossen, der künftig die Ausarbeitung von Umweltprogrammen koordinieren sowie die internationale und zwischenstaatliche Zusammenarbeit fördern sollte. Zudem entschied die Konferenz, die globale Aufgabe mittels verschiedener Programme zum Schutz der Umwelt zu flankieren. Dazu zählten das Beobachtungsprogramm „Erdwacht" und die Programme zum Umweltmanagement, zu unterstützenden Maßnahmen in den Bereichen Erziehung und Ausbildung sowie zur technischen Information. Die Finanzierung sollte mittels eines Umweltfonds gesichert werden. Der 5. Juni (Eröffnungstag der Konferenz) wurde zum Internationalen Tag der Umwelt erklärt.

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