2.29.6 (k1972k): B. Lage im Mittelmeer

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Lage im Mittelmeer

(14.45 Uhr)

BM Scheel berichtet über ein wachsendes Interesse der Mittelmeerstaaten an den Problemen der KSZE und MBFR. 10 Er teilt in diesem Zusammenhang mit, daß man sich mit Frankreich in dem Bemühen einig sei, eine besondere Mittelmeerpolitik zu entwickeln. 11

10

Siehe 146. Sitzung am 13. Nov. 1968 TOP D (Kabinettsprotokolle 1968, S. 451). - Bereits 1968 hatte Brandt als Bundesaußenminister die fehlende Konzeption einer spezifischen Mittelmeerpolitik sowohl in der EWG als auch in der NATO kritisiert, da die Sowjetunion im Mittelmeerraum zunehmend an Einfluss gewann und die Krisensituation insbesondere im Nahen Osten in den außenpolitischen Konzeptionen zu wenig Beachtung fand. - Im Rahmen der EPZ erörterte das Politische Komitee im Juli 1972 die mögliche Durchführung einer Mittelmeerkonferenz. Dabei sei insbesondere für die nichteuropäischen Mittelmeeranrainer die Information über die KSZE-Konsultationen von Interesse. Zu diesem Zweck müsse ein eigenständiges Prozedere entwickelt werden. Vgl. den Bericht des AA vom 18. Juli 1972 in B 136/7891, weitere Unterlagen in B 136/7892.

11

Auf der Gipfelkonferenz in Paris beschlossen die Regierungschefs einen Globalansatz für die Mittelmeerpolitik der EG. Vgl. 128. Sitzung am 17. Okt. 1972 TOP 4.

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