2.31.12 (k1972k): G. Beziehungen zu den arabischen Ländern

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[G.] Beziehungen zu den arabischen Ländern

(15.55 Uhr)

PStS Moersch berichtet über den Stand der Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den arabischen Ländern. 17 Das Kabinett nimmt Kenntnis.

17

Siehe 91. Sitzung am 1. Dez. 1971 TOP 7 (Kabinettsprotokolle 1971, S. 358). - Aufzeichnung des AA vom 18. Juli 1972 und Sprechzettel des AA vom 14. März 1972 zur außenpolitischen Unterrichtung des Kabinetts in AA B 36, Bd. 493, weitere Unterlagen in AA B 130, Bde. 9861A und 9862B. - Die Arabische Liga hatte am 11./12. März 1972 den arabischen Regierungen freigestellt, mit der Bundesrepublik diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Moersch berichtete u. a., dass Scheel nach Ägypten, Jordanien und in den Libanon eingeladen worden sei, was auf eine bessere Atmosphäre im gegenseitigen Verhältnis schließen lasse, und über seine Reise nach Algerien. Er verwies darauf, dass innerhalb von sechs Monaten normale Beziehungen zu Algerien, dem Sudan, Libanon, Bahrain, Oman, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten hergestellt worden seien und auch der Prozess zur Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Saudi-Arabien, Syrien, Irak, Kuwait, der Volksrepublik Jemen und Qatar eingeleitet sei. Die weitere Entwicklung hinge von dem Beitrag ab, den die Bundesrepublik im europäischen Rahmen zur Befriedung des Nahen Ostens leiste, und in welchem Maße sie den hohen Erwartungen der arabischen Länder an die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Hilfe zu entsprechen bereit sein werde. - Fortgang 128. Sitzung am 17. Okt. 1972 TOP C.

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