2.32.7 (k1972k): 2. Änderung der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO I und II), BMI

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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2. Änderung der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO I und II), BMI

(16.35 Uhr)

Das Kabinett beschließt gemäß der Kabinettvorlagen des BMI vom 3. Juli 1972 - V II 2 - 131 300/7 - und vom 20. Juli 1972 - V II 2 - 131 321/5. 20

20

Siehe 83. Sitzung am 29. Sept. 1971 TOP 2 (Kabinettsprotokolle 1971, S. 292 f.). - Vorlagen des BMI vom 3. und 20. Juli 1972 in B 136/31043. - Die vom BMI mit Vorlage vom 3. Juli 1972 vorgeschlagenen Änderungen der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien betrafen im Besonderen Teil (GGO II) die Anpassung von Vorschriften zur Unterrichtung der gesetzgebenden Körperschaften an § 10 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) vom 19. Aug. 1969 (BGBl. I 1284), die zwingende Beteiligung des BMI bei der Vorbereitung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften, bei denen Belange des Umweltschutzes berührt sein konnten (§ 25 Absatz 2), die Kennzeichnung von Änderungen in Gesetz- und Verordnungsentwürfen und die Veröffentlichung völkerrechtlicher Verträge sowie die jeweiligen Vorschriften im Besonderen und im Allgemeinen Teil (GGO I) über die Darstellung der finanziellen Auswirkungen von Gesetzentwürfen. Ferner hatte der BMI mit Vorlage vom 20. Juli 1972 vorgeschlagen, in § 25 Absatz 2 der GGO II den Bundesrat hinsichtlich der Unterrichtung über bereits den beteiligten Fachkreisen und Verbänden zugeleitete Gesetzentwürfe der Bundesministerien dem Deutschen Bundestag gleichzustellen.

Hinsichtlich der Ergänzung des § 25 Abs. 2 GGO II teilt St Rohwedder Bedenken von BM Schmidt mit.

Die Änderung zu § 22 Abs. 2 Buchstabe d) GGO II verhindert nicht die nach der GGO vorgesehene Einschaltung des BMJFG, soweit gesundheitliche Auswirkungen zu prüfen sind. 21

21

Bekanntmachung des BMI vom 18. Aug. 1972 (GMBl. 1972, S. 563).

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