2.46.5 (k1972k): B. Unwetterkatastrophe vom 13. November 1972

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Unwetterkatastrophe vom 13. November 1972

(10.30 Uhr)

BM Genscher gibt dem Kabinett einen Bericht über das Ausmaß der Unwetterkatastrophe und die eingeleiteten Hilfsarbeiten. Das Kabinett gedenkt der Opfer der Katastrophe und würdigt die Arbeiten aller beteiligten Hilfskräfte. 6

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Durch einen orkanartigen Sturm in weiten Teilen West- und Mitteleuropas waren 54 Menschen ums Leben gekommen sowie hunderte verletzt worden. Allein in der Bundesrepublik waren 29 Todesopfer zu beklagen. Vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 14. und 15. Nov. 1972, S. 1 und 9 f., und Bulletin Nr. 159 vom 17. Nov. 1972, S. 1900. - Der BMWF erklärte mit Schreiben an die Finanzminister und -senatoren der Länder vom 16. Nov. 1972 sein Einverständnis zu einer Billigkeitsregelung für die vom Sturm Geschädigten, z. B. die Stundung fällig werdender Steuern bis zum 28. Febr. 1973 und Erleichterungen bei der Einkommensteuer. Vgl. „Tagesnachrichten des BMWF" vom 21. Nov. 1972 in B 126/63171. - Angesichts erheblicher Schäden in der Forstwirtschaft in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz vom 29. Aug. 1969 (BGBl. I 1533) u. a. der ordentliche Holzeinschlag beschränkt (Verordnung vom 7. Dez. 1972: BGBl. I 2308) und weitere Maßnahmen wie Importbeschränkungen, verbilligte Transportkosten über Ausnahmetarife bzw. der Einsatz der Bundeswehr bei der Beseitigung der Waldschäden geprüft. Unterlagen in B 116/37865 und 37866, B 126/63171 und B 136/12724. - Fortgang 12. Sitzung am 28. März 1973 TOP 9 (B 136/36190).

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