3.1.3 (k1972k): Die Staatssekretäre

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

Die Staatssekretäre

Bundeskanzleramt

Egon Bahr siehe unter Bundesminister für besondere Aufgaben

Ab 18. Dez. 1972:

Dipl.-Ing. Horst Grabert (1927-2011)

1946-1952 Studium des Bauingenieurwesens, 1953-1955 Vorbereitungsdienst als Regierungsbaureferendar in der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin, 1955-1956 Technischer Referent beim Bezirksamt Berlin-Wilmersdorf, 1956-1967 in der Senatsverwaltung Berlins, dort 1956-1967 beim Senator für Bau- und Wohnungswesen, 1963-1967 Senatsdirektor, 1967-1969 Chef der Senatskanzlei Berlin, 1969-1972 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1971-1972 MdA (SPD) Berlin, 18. Dez. 1972-1974 als Staatssekretär Chef des Bundeskanzleramtes, 1974-1987 AA, dort Botschafter 1974-1979 in Wien, 1979-1984 in Belgrad, 1984-1987 in Dublin.

Auswärtiges Amt

Sigismund Freiherr von Braun (1911-1998)

1929-1932 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, daneben 1929-1931 Ausbildung zum Bankkaufmann, 1933-1934 Austauschstudent in den USA, 1935 Weltreise, 1936-1945 AA mit Stationen 1936-1937 in der Zentrale, Berlin, 1937-1938 an der Botschaft in Paris, 1938-1941 am Generalkonsulat Addis Abeba (Äthiopien), 1941-1943 in britischer Internierung, 1943-1945 an der Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom, 1946-1947 Assistent to the Editor bei der Herausgabe der Akten des Nürnberger Prozesses und Assistent der Verteidigung am Amerikanischen Militärgericht in Nürnberg, 1948 kaufmännische Tätigkeit in Rom, 1949-1950 Vertragsangestellter des Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz, 1950-1953 Leiter der Frankfurter, später der Bonner Direktionsabteilung der Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Köln, 1953-1976 erneut AA mit Stationen 1953-1958 an der Botschaft in London, 1958-1962 in der Zentrale, Bonn, dort Leiter der Abteilung 0 (Protokoll), 1962-1968 Botschafter bei der Dienststelle des Beobachters der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York, 1968-1970 Botschafter in Paris, 1970-12. Nov. 1972 Staatssekretär im AA, 1972-1976 erneut Botschafter in Paris.

Dr. Paul Frank (1918-2011)

Nach Wehr- und Kriegsdienst und Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1947-1950 Sekretär des Internationalen Instituts für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität Fribourg (Schweiz), 1949 dessen Generalsekretär, 1950-1974 AA mit Stationen 1950-1957 an der Botschaft Paris, 1957-1960 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 2 (West I) Leiter der Referate 204 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien) und 205 (Maghreb), 1960-1963 an der UN-Vertretung in New York, 1963-1974 in der Zentrale, Bonn, dort 1963-1965 im Planungsstab, 1965-1968 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Leiter der Unterabteilung I A, 1968-1970 Leiter der Abteilung I, 1970-1974 Staatssekretär, 1974-1979 Chef des Bundespräsidialamtes, anschließend Ruhestand, 1981-1982 Koordinator für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Bundesministerium des Innern

Dr. Günter Hartkopf (1923-1989)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953 Finanzamt Düsseldorf und Oberfinanzdirektion Düsseldorf, 1954-1957 Finanzamt Mönchengladbach, 1957-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Düsseldorf, 1962-1963 BMF, dort Persönlicher Referent des Bundesministers, 1963-1969 beim Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund, 1969-1983 Staatssekretär im BMI.

Dr. Wolfgang Rutschke (1919-1996)

1939 zunächst Aufnahme des Studiums der Rechts- und Staatswissenschaften und Kriegsdienst, 1940-1941 Studienurlaub, 1941-1943 Kriegsdienst, nach schwerer Verwundung Wiederaufnahme des Studiums und juristischer Vorbereitungsdienst, 1945-1946 beim Landratsamt Halle an der Saale und beim Bezirkspräsidium Merseburg, 1946-1948 bei der Landesdirektion des Innern, Karlsruhe, 1948-1949 stellvertretender Leiter des Württemberg-Badischen Landesamtes für Soforthilfe, Karlsruhe, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses beim Landesausgleichsamt, 1950-1957 Referent im Landesamt für Soforthilfe, ab 1953 in der Lastenausgleichsverwaltung, Karlsruhe, 1951 Eintritt in die FDP, 1953 Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Karlsruhe-Land, 1963-1971 Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Karlsruhe, Mitglied des FDP-Landesvorstandes Baden-Württemberg und des FDP-Bundesvorstandes, 1957-1971 MdB, 1964-1971 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarats und der Versammlung der WEU, 1966-1970 Präsident des Zentralverbands der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten, 1970-1973 BMI, dort 1970 Ernennung zum Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Vt (Angelegenheiten der Vertriebenen, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigten), 1971-1973 Staatssekretär, 1974-1984 Vorsitzender des Vorstands der Lastenausgleichsbank, Bonn.

Bundesministerium der Justiz

Dr. Günther Erkel (1924-1993)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1957 Richter im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, 1957-1967 Referent beim hessischen Minister der Justiz, 1967-1970 Präsident des Landgerichts Gießen, 1970-1982 BMJ, dort 1970-1971 Leiter der Abteilung I (Bürgerliches Recht), 1971-1982 Staatssekretär.

Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen

Bis 31. Dez. 1972

Dr. Hans Georg Emde (1919-2013)

1940-1945 Kriegsdienst, anschließend Banklehre und Studium der Volkswirtschaftslehre, 1950-1955 Tätigkeit in der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen, 1956-1957 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1957-1968 beim Landschaftsverband Rheinland, 1961-1969 MdB, dort 1963-1965 stellvertretender Parlamentarischer Geschäftsführer, 1968-1969 Stadtdirektor in Gummersbach, 1969-31. Dez. 1972 Staatssekretär im BMF bzw. BMWF, 1973-1987 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank.

Bis 28. Febr. 1972

Prof. Dr. Heinz Haller (1914-2004)

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und der Finanzwissenschaft 1936-1938 Wehrdienst, 1938-1946 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1953 an der Universität Tübingen, dort zunächst Privatdozent, seit 1953 außerplanmäßiger Professor für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft, 1954-1957 ordentlicher Professor an der Universität Kiel, 1957-1959 an der Universität Heidelberg, seit 1955 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim BMF, seit 1965 des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi, 1967-1970 Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich, 1970-28. Febr. 1972 Staatssekretär im BMF bzw. BMWF, anschließend erneut Professor, Rückkehr nach Zürich, 1981 Emeritierung.

Ab 11. Juli bis 14. Dez. 1972

Ernst Wolf Mommsen (1910-1979)

1930-1935 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, 1938-1939 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1939 bei der Reichsgruppe Industrie, 1940-1945 Verbindungsmann der Industrie beim Reichsminister für Bewaffnung und Munition bzw. Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, 1945-1946 Internierung, 1946-1948 Geschäftsführer der Firma Klöckner-Drahtindustrie, 1948-1953 Geschäftsführer der Walzstahl-Vereinigung, 1953-1954 stellvertretender Vorsitzender der Klöckner AG, 1954-1965 Vorstandsmitglied der Rheinischen Röhrenwerke AG bzw. ab 1964 der Phoenix-Rheinrohr AG, 1965-1970 Vorsitzender des Vorstands der Thyssen-Röhrenwerke AG, 1970-10. Juli 1972 BMVtg bzw. BMVg, dort als Staatssekretär (ohne Bezüge) Beauftragter für Technik und Beschaffung, 11. Juli-14. Dez. 1972 BMWF, dort Staatssekretär (ohne Bezüge), 1973-1975 Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich Krupp GmbH, Essen.

Bis 7. Juli 1972

Dipl.-Volksw. Dr. Johann Baptist Schöllhorn (1922-2009)

1940-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1952 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1952-1955 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München, 1956-1972 BMWi bzw. BMWF, dort 1956-1962 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), ab 1959 zusätzlich in der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit) im Referat E 1 (Allgemeine europäische Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik; Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1962-1964 Leiter des Referats I A 8 (Konjunkturpolitik), 1964-1966 Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1967-7. Juli 1972 Staatssekretär im BMWi bzw. BMWF, 1973-1989 Präsident der Landeszentralbank in Schleswig-Holstein, damit zugleich Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank, 1976-1989 Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel.

Dr. Detlev Karsten Rohwedder (1932-1991)

1953-1962 Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, dazwischen 1959-1960 als Stipendiat der Ford Foundation Studienaufenthalt an der Universität von Kalifornien, Berkeley, 1963-1969 bei der Kontinentale Treuhandgesellschaft, Düsseldorf, dort 1963 Leiter der Rechts- und Steuerabteilung, ab 1965 Mitinhaber der Gesellschaft, 1969-1978 Staatssekretär im BMWi bzw. BMWF, 1978 Entlassung auf eigenes Verlangen, 1979-1980 zunächst stellvertretender Vorsitzender und 1980-1990 Vorsitzender des Vorstandes der Hoesch-Werke AG, Dortmund, und zugleich Vorstandsmitglied von Estel NV Hoesch-Hoogovens, 1980-1982 außerdem stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Estel Hoesch Werke AG, 1990-1991 Vorsitzender des Vorstandes der Treuhandanstalt, 1. April 1991 Ermordung durch ein Attentat.

Ab 15. Dez. 1972:

Bundesministerium der Finanzen

Karl Otto Pöhl (1929-2014)

1955-1960 Leiter der Abteilung Publizistik im IFO-Institut für Wirtschaftsforschung, 1961-1967 Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist in Bonn, 1967-1970 Bundesverband Deutscher Banken, dort Mitglied der Geschäftsführung, 1970 BMWi, dort Leiter der Abteilung II (Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerk und Absatzwirtschaft, Produktivitätssteigerung, berufliche Bildung), 1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 21. Dez. 1972-1977 Staatssekretär im BMF, 1977-1979 Vizepräsident und 1980-1991 Präsident der Deutschen Bundesbank, 1980-1991 Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), 1996-2006 Präsident des Instituts für Kapitalmarktforschung - Center for Financial Studies (CFS).

Ab 15. Dez. 1972:

Bundesministerium für Wirtschaft

Dr. Detlev Karsten Rohwedder siehe unter Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Dr. Hans Dieter Griesau (1926-1978)

1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 Landwirtschaftslehre, 1947-1950 Studium der Landwirtschaft, 1950-1952 Bearbeitung eines Forschungsvorhabens im Auftrag des BMF, 1952-1954 BML, dort Hilfsreferent in der Abteilung IV (Agrarwesen), 1954-1962 Geschäftsführer des Land- und Forstwirtschaftlichen Forschungsrates e. V., ab 1960 des Forschungsrates für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten e. V., Bad Godesberg, 1962-1963 BML, dort Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1963-1967 Direktor im Bayerischen Bauernverband, München, 1967-1969 Hauptgeschäftsführer des Hessischen Bauernverbandes, 1969-31. Dez. 1972 Staatssekretär im BML, 1972-1978 Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Siedlungs- und Landesrentenbank, Berlin/Bonn.

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Bis 4. Dez. 1972

Dr. Herbert Ehrenberg (1926-2018)

1944-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Landarbeiter, 1947-1951 bei der Schutzpolizei Bremen, 1951-1952 an der Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft, Willhelmshaven, 1952-1957 Studium der Sozialwissenschaften, 1955 Eintritt in die SPD, 1955-1961 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1961-1963 beim Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt, dort Dozent für Sozialwissenschaften, 1964-1968 beim Hauptvorstand der IG Bau, Steine und Erden, dort Leiter der Wirtschafts- und Presseabteilung, 1968-1969 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter der Unterabteilung I C (Strukturpolitik), 1969-1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1971-4. Dez. 1972 Staatssekretär im BMA, 1976-1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1972-1990 MdB, 1974-1976 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, 1975-1984 Mitglied des Parteivorstandes, seit 1984 Mitglied des Parteirates.

Bundesministerium der Verteidigung

Bis 7. Juli 1972:

Ernst Wolf Mommsen siehe unter Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen

Bis 10. Juli 1972

Dr. Günter Wetzel (geb. 1922)

1941-1945 Kriegsdienst, 1945-1953 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953-1955 beim Regierungspräsidium Kassel, 1955-1960 Polizeipräsident in Kassel, 1960-1962 zunächst Regierungsvize-, 1962-1966 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Darmstadt, 1967-1968 Staatssekretär im Ministerium des Innern des Landes Hessen, 1968-1971 Staatssekretär im BMG, ab 1969 BMB, 1971-10. Juli 1972 Staatssekretär im BMVg, 10. Juli 1972 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand und Wechsel von der SPD zur CDU, 1978-1983 Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes Schleswig-Holstein, anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Ab 10. Juli 1972:

Helmut Fingerhut (1921-2016)

1938-1940 Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen, 1940 Stadtverwaltung Frankfurt am Main, dort Ausbildung zum Stadtverwaltungsinspektor, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1970 erneut Stadtverwaltung Frankfurt am Main, dort zuletzt als Obermagistratsdirektor Leiter des Personalamts, 1970-1978 BMVtg bzw. BMVg, dort 1970-1972 Leiter der Abteilung Unterbringung, Liegenschafts- und Bauwesen (U), 10. Juli 1972-1978 Staatssekretär, Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, 1980-1982 Staatssekretär im BMA, erneute Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Prof. Dr. Ludwig von Manger-Koenig (1919-1983)

1937-1939 Arbeits- und Wehrdienst, 1940-1947 Studium der Humanmedizin, unterbrochen durch Kriegsdienst, zusätzlich 1946-1949 Studium der Rechtswissenschaften, 1948-1950 Universitätsfrauenklinik Marburg, 1950 Kreisgesundheitsamt Marburg, 1950-1955 Hessisches Ministerium des Innern, dort zunächst Referent für die Allgemeine Organisation des Gesundheits- und Krankenhauswesens, 1955-1964 Leiter der Abteilung Öffentliches Gesundheitswesen, ab 1959 infolge Ressortumbildung: Ministerium für Arbeit, Volkswohlfahrt und Gesundheitswesen, dort Leiter der Abteilung VI (Öffentliches Gesundheitswesen), zugleich Leiter des Referats VI a (Grundsatzfragen und Innere Angelegenheiten), 1964-1966 Professor für Sozialhygiene und öffentliches Gesundheitswesen an der Freien Universität Berlin, 1967-1973 Staatssekretär im BMGes, seit 1973 Vertreter der Bundesregierung als Mitglied des Exekutivrates bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bis 1983 medizinischer Sonderberater des BMJFG.

Bundesministerium für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen

Karl Wittrock (1917-2000)

1937-1946 Wehr-, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1953 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, anschließend Tätigkeit im öffentlichen Dienst, 1954-1964 und 1974-1978 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1963-1967 Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Wiesbaden, 1946 Eintritt in die SPD, 1953 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Wiesbaden, 1956-1962 Mitglied des Wiesbadener Magistrats, 1953-1963 MdB, 1967-1974 Staatssekretär im BMV, 1978-1985 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Kurt Gscheidle (1924-2003)

Seit 1939 Ausbildung zum Feinmechaniker bei der Reichspost, 1942-1948 Kriegsdienst und Gefangenschaft, anschließend im Postdienst als Fernmeldetechniker und zeitgleich Eintritt in die Postgewerkschaft, 1950-1951 Stipendium des DGB zum Studium an der Sozialakademie in Dortmund, anschließend Ausbildung zum REFA-Ingenieur, 1953-1957 Leiter des Sekretariats für Technik und Wirtschaft der Deutschen Postgewerkschaft, Bonn, 1956 Eintritt in die SPD, 1957-1969 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft, Frankfurt am Main, 1961-1969 und 1976-1980 MdB, 1962-1969 Mitglied des Fraktionsvorstandes, 1969-1972 zunächst im BMP bzw. ab 11. Nov. 1969 wegen der Personalunion von BMV und BMP Staatssekretär im BMP, Juli-Dezember 1972 wegen Personalunion von BMV, BMP und BMSt weiterhin Staatssekretär im BMP, ab 15. Dez. 1972-1974 wegen Personalunion von BMFT und BMP Staatssekretär im BMP, 1974-1980 Bundesminister für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen, 1980-1982 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen.

Ab 15. Dez. 1972:

Bundesministerium für Verkehr

Karl Wittrock siehe unter Bundesministerium für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen

Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen

Ab 15. Dez. 1972:

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Dr. Louis Storck (1928-2012)

1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1956 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1963 bei der Oberfinanzdirektion Hannover, 1963-1964 Stadtdirektor der Stadt Gronau/Westfalen, 1965-1968 Oberstadtdirektor der Stadt Hameln, 1968-1973 BMWo bzw. BMSt, dort 1968-1969 Leiter der Abteilung II (Städtebau und Bautechnik), 1969-1973 Staatssekretär, 1973-1978 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bau- und Bodenbank AG, ab 1978 Mitglied der Geschäftsführung der BHW Bausparkasse, Hameln, ab 1981 Sprecher der Geschäftsführung, ab 1990-1993 Vorsitzender der Geschäftsführung der BHW Holding GmbH und Vorsitzender des Vorstandes der BHW Bausparkasse AG.

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Hans-Hilger Haunschild (1928-2012)

1946-1953 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953-1954 Gerichtsassessor beim Landgericht Berlin und 1954-1955 beim Senator für Justiz, Berlin, 1955-1957 BMZ, dort Hilfsreferent im Referat Kabinettsausschuß, 1957-1962 BMAt, dort zunächst Hilfsreferent, 1959-1962 Leiter des Referats I B 2 (Europäische Atomgemeinschaft), 1962-1967 zur Dienstleistung bei EURATOM beurlaubt, 1967-1972 BMwF bzw. BMBW, dort 1967-1969 Leiter der Unterabteilung I B (Internationale Zusammenarbeit; gemeinsame und Koordinierungsangelegenheiten), 1970-1971 Leiter der Abteilung I (Verwaltung und internationale Zusammenarbeit), 1971-15. Dez. 1972 Staatssekretär, 15. Dez. 1972-1987 Staatssekretär im BMFT.

Bundesministerium für Forschung und Technologie und für das Post- und Fernmeldewesen

Bereich Forschung und Technologie:

Hans-Hilger Haunschild siehe unter Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Bereich Post- und Fernmeldewesen:

Kurt Gscheidle siehe unter Bundesministerium für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Dr. Karl-Heinz Sohn (geb. 1928)

1948-1951 Ausbildung zum Schriftsetzer, 1951-1953 Studium an der Akademie für Gemeinwirtschaft, Hamburg, 1953-1956 Studium der Sozialwissenschaften, 1956-1966 Referent und Leiter der Abteilung Bildung, zuletzt 1960-1966 Leiter der Abteilung Mitbestimmung beim DGB-Bundesvorstand, 1966-1969 Leiter der Stabsabteilung Volkswirtschaft und der Abteilung der Firma Friedrich Krupp Hüttenwerke AG, 1969-1974 Staatssekretär im BMZ, 1974-1983 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit, anschließend Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

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