3.1.9 (k1972k): Die Protokollführer

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Die Protokollführer

Peter-Christian Germelmann (geb. 1936)

1955-1963 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1963-1969 BMI, 1963-1964 zur dienstlichen Fortbildung abgeordnet an die Kreisverwaltung Wiedenbrück, 1965-1967 in der Abteilung VI, ab 1967: ÖS (Öffentliche Sicherheit) Hilfsreferent im Referat VI B 1, ab 1967: ÖS II 1 (Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten der Polizeiverbände, Organisationsangelegenheiten des BGS, ab 1967 zusätzlich: Notstandsmaßnahmen auf dem Gebiet der öffentlichen Sicherheit), 1967-1968 in der Zentralabteilung Hilfsreferent im Referat Z I 1 (Personalangelegenheiten des höheren Dienstes, Wohnungsfürsorge), 1969-2001 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung II, ab 1976: 2 (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, äußere Sicherheit, ab 1976: Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, Entwicklungspolitik, äußere Sicherheit) 1969-1974 Hilfsreferent im Referat II/2 (Deutschland- und Berlin-Politik, Kabinettausschuss für innerdeutsche Beziehungen, ab 1971: BMB, Innerdeutsche Beziehungen, Berlin-Fragen), 1974-1991 in der Gruppe II/2 (ab 1976: Gruppe 22) Referent und ab 1976 Leiter des Referats 221 (Beziehungen zur DDR im Bereich Verwaltung, allgemeine Berlinfragen, Ständige Vertretungen, ab 1978 zusätzlich: Kabinettausschuss für innerdeutsche Beziehungen, ab 1985: Kabinettausschuss für Deutschland- und Berlin-Fragen), 1991-1992 in der Abteilung 1 (Zentralabteilung, Innen und Recht) Leiter des Referats 141 (Allgemeine Fragen des Einigungsvertrages und des Verhältnisses zu den neuen Ländern), 1992-1995 Leiter des Referats 131 (BMJ, Justitiariat, Rehabilitierung), 1995-1999 Leiter des Referats 121 (BMJ, Justitiariat, zusätzlich bis 1999: Rehabilitierung), 1999-2001 erneut Leiter des Referats 131 (BMJ, Justitiariat).

Ludwig-Wilhelm Keck (1937-1998)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1964 Gerichtsassessor beim Amtsgericht Wiesloch und der Staatsanwaltschaft Heidelberg, 1966-1970 BMJ, dort 1966-1968 in der Abteilung Z (Justizverwaltung) Hilfsreferent im Referat Z B 3 (Richter und Beamte des höheren Dienstes, Personalangelegenheiten), 1969-1970 in der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren) Hilfsreferent im Referat II B 2 (Reform des Strafverfahrensrechts), 1970-1987 Bundeskanzleramt, dort 1970-1973 in der Abteilung I (Recht und Verwaltung) Hilfsreferent in der Gruppe I/3 (BMJ und aus dem BMI: Öffentliches Recht und öffentlicher Dienst, Organisations- und Geschäftsordnungsrecht der Bundesregierung, Justitiariat), 1974-1976 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) Referent in der Gruppe III/3 (BMBau, Raumordnung und Regionalplanung, Natur- und Landschaftspflege), 1976-1977 in der Abteilung 1 (Recht und Verwaltung) Leiter des Referats 131 (BMJ, aus dem BMI: Öffentliche Sicherheit, Angelegenheiten der Polizei und des Bundesgrenzschutzes), 1977-1979 Leiter des Referats 132 (Verfassungsrecht, Organisation und Geschäftsordnung der Bundesregierung, aus dem BMI: Öffentlicher Dienst, Kulturelle Angelegenheiten, Medienpolitik, Justitiariat), 1979-1983 Leiter der Gruppe 11 (Personalangelegenheiten der Bundesregierung), 1983-1987 in der Abteilung 6 (Bundesnachrichtendienst, Koordinierung der Nachrichtendienste des Bundes) Leiter der Gruppe 62 (Koordinierung der Nachrichtendienste, Staatssekretärausschuss für das geheime Nachrichtenwesen, Parlamentarische Kontrollkommission), 1987-1998 BMJ, dort 1987-1991 in der Abteilung IV (Öffentliches Recht) Leiter der Unterabteilung IV C (ohne Bezeichnung), 1991-1996 Leiter der Abteilung V (Bereinigung von DDR-Unrecht), 1996-1997 in der Abteilung R (Rechtspflege) Leiter der Unterabteilung R A (ohne Bezeichnung), 1997-1998 Leiter der Abteilung I (Bürgerliches Recht).

Wolfgang Koch (geb. 1934)

1953-1962 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1963-1964 juristischer Mitarbeiter eines Wirtschaftsunternehmens, 1964-1966 BMWi, dort in der Abteilung III (Bergbau-, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) Hilfsreferent im Referat III D 6 (Wirtschaftsordnung auf dem Energiegebiet), 1966-1984 Bundeskanzleramt, dort 1966-1968 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat II/2 (BMWi, BML, Angelegenheiten der Deutschen Bundesbank, Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1968-1970 Hilfsreferent im Referat III/3 (BMWi, Deutsche Bundesbank, Kabinettsausschuss für Wirtschaft, Devisenausgleich für die Stationierung ausländischer Truppen), 1970-1971 in der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik) Hilfsreferent im Referat IV/3 (BMWi, Wettbewerbs-, Struktur-, Energie-, Industrie- und Unternehmenspolitik, Handwerk und Handel, ERP-Vermögen, Außenwirtschaft, Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1971-1974 in der Abteilung V (Planung) Hilfsreferent in der Gruppe V/1 (Politische Planung, Arbeitsprogramme der Bundesregierung), 1974 in der Gruppe 7 (Vertreter des Beauftragten für die Nachrichtendienste, BND), ab 1977 in der Abteilung 6 (BND, Koordinierung der Nachrichtendienste des Bundes, Geheimschutz) Referent für Verfassungsschutz, Geheimdienstbeauftragter, 1975-1981 Leiter des Referats 7/2, ab 1977: Referat 61 (Organisations- und Haushaltsangelegenheiten des BND), ab 1977-1979 zusätzlich Beauftragter für den Haushalt zu Kapitel 0404, 1981-1984 Leiter der Gruppe 61 (BND, Grundsatzangelegenheiten der Dienstaufsicht, Haushalt, parlamentarische Angelegenheiten).

Frank Mergenthaler

1969-1971 BMF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung) Hilfsreferent im Referat V B 2 (Finanzielle Angelegenheiten der Kapitalhilfe für Entwicklungsländer), Februar 1971-1973 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung I (Recht und Verwaltung) Hilfsreferent im Referat  I/4 (Kabinett- und Parlamentreferat), Dezember 1973-1974 erneut BMF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung) Hilfsreferent im Referat V B 1 (Generalreferat für europäische und internationale Finanzierungsfragen), 1. Febr. 1974-1977 Finanzreferent an der Deutschen Botschaft, Paris, Juni 1977-1981 erneut BMF, dort in der Abteilung VII (Währungspolitik, Geld- und Kreditpolitik) Hilfsreferent im Referat V II A 2 (Geld- und Kapitalmarkt, Schuldenwesen, öffentliche Kreditaufnahme), ab 1981 Vizepräsident zunächst des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen (BAV), dann der Bundesschuldenverwaltung (BSV).

Dr. Johann Gerhard Michels (geb. 1929)

1951-1959 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1961 bei der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, Finanzamt Bonn-Stadt, 1961-1966 BMF, dort in der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten u. a.) Gruppe VI C (Rechtsangelegenheiten) 1961-1964 Hilfsreferent im Referat VI C/1 (Justitiariat 1), 1964-1966 Hilfsreferent im Referat VI C/2 (Justitiariat 2), 1966-1994 Bundeskanzleramt, dort u. a. 1967-1968 in der Abteilung II Hilfsreferent bzw. Referent in der Gruppe II/2, ab 1968: III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettausschuss für mittelfristige Finanzplanung), 1968-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (BMV, BMP, BMSchatz, Deutsche Bundesbahn, Bundespost), 1969-1970 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) zusätzlich Leiter des Referats III/4 (BMV, BMP, Deutsche Bundesbahn), 1970-1971 Leiter des Referats IV/5 (BMF, Finanz-, Haushalts- und Steuerpolitik, Steuerreform, Bundesrechnungshof), 1971-1994 Leiter des Referats IV/4 (ab 1976: Referat 44, ab 1982: Gruppe 44, ab 1986: Gruppe 43 mit Zuständigkeiten u. a. für BMWi uns BMF, Geschäftsbereich Finanzen, Steuerreform, Bundesrechnungshof).

Dr. Jürgen Quantz (geb. 1935)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1965-1969 BMF, dort Hilfsreferent im Referat II A I (Generalreferat Bundeshaushalt, Kapitel 04 04 Bundesnachrichtendienst, Einzelplan 20 Bundesrechnungshof), 1969-1981 Bundeskanzleramt, dort 1969-1970 Hilfsreferent in der Gruppe III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettausschuss für mehrjährige Finanzplanung; Finanzplanungsrat), 1970-1971 Hilfsreferent in der Gruppe IV/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordinierung, Mehrjährige Finanzplanung, Sozialbudget, nationale und internationale Konjunktur- und Währungspolitik, Deutsche Bundesbank, Kabinettausschuss für mittelfristige Finanzplanung), 1971 Referent in der Gruppe V/2 (ab 1973: IV/5, ab 1976: 45 Mehrjährige Finanzplanung, gesamtwirtschaftliche Projektionen und deren Koordinierung u. a.), ab 1976 Leiter des Referats 451 (Finanzplanungsrat, Kabinettausschuss für mittelfristige Finanzplanung), 1982-1999 erneut BMF, dort 1982-1989 Leiter des Referats V A 3 (Länderfinanzausgleich, Bildungsfinanzierung, finanzielle Fragen des Umweltschutzes), 1989-1991 Leiter der Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts u. a.), 1991-1999 Leiter der Abteilung V (Finanzbeziehungen zur EG, zu den Ländern und Gemeinden, internationale Finanzfragen, Staatsrecht).

Dipl.-Volksw. Christoph Rang (geb. 1933)

1952-1953 Kaufmännischer Praktikant, 1953-1956 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1956-1960 Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft, 1960-1963 Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren allgemeinen Verwaltungsdienstes, 1963-1965 im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Münster, zeitweise abgeordnet zum BMV bzw. zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Gemeinschaft, Brüssel, 1965-1970 BMV, dort in der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft, ab 1969 zusätzlich: Planung) Hilfsreferent im Referat A 1 (Grundsatzfragen der Verkehrspolitik, verkehrs-, volks- und betriebswirtschaftliche Fragen, ab 1969: Grundsatzfragen der Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft), 1970-1973 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) Hilfsreferent im Referat III/4 (BMV, BMP, Deutsche Bundesbahn), Februar bis Oktober 1973 BMFT, dort im Ministerbüro Referent für Kabinett- und Parlamentangelegenheiten, 1973-1983 erneut Bundeskanzleramt, dort 1973-1982 in der Abteilung I (ab 1976: 1 Recht und Verwaltung) Leiter des Referats I/4 (ab 1976: 14 Kabinett- und Parlamentreferat), 1982-1983 in der Abteilung 3 (Innere Angelegenheiten und Planung) Leiter des Referats 373 (Vollzugsbewertung von Regierungsprogrammen), 1983-1998 BMV, dort 1983-1998 in der Abteilung Straßenverkehr (StV) Leiter des Referats StV 15 (Sozialrecht im Straßenverkehr, Ausbildung der Kraftfahrer, ab 1995: Vorschriften des Straßenverkehrsrechts, Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr, Kraftfahrt-Bundesamt).

Dr. Wolf Erich Schede (geb. 1929)

Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1962-1970 BMVtg, dort im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Koblenz, Hilfsreferent im Referat LG I 7 (Vertragsreferat für Flugzeuge), 1970-1974 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, äußere Sicherheit) Hilfsreferent in der Gruppe II/3 (BMVtg bzw. BMVg, Sicherheitspolitik, Verteidigungsfragen, Abrüstung und Rüstungskontrolle, Bundessicherheitsrat), 1974-1980 beim Deutsch-Französischen Forschungsinstitut Saint-Louis (ISL), ab 1980 bei der Wehrbereichsverwaltung V, Stuttgart, dort Dezernatsleiter.

Dr. Werner Schmitt (geb. 1926)

1946-1948 Ausbildung zum Industriekaufmann, 1948-1957 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1958-1970 BMI, dort 1958-1964 in der Abteilung VII (ab 1967: ZV Ziviler Bevölkerungsschutz, ab 1964: Zivile Verteidigung) Hilfsreferent im Referat VII 3 (Notstandsmaßnahmen der inneren Verwaltung), 1959-1960 Abordnung im Wege des Austauschs der Nachwuchsbeamten des höheren Dienstes an das Landratsamt Ludwigsburg, 1964 Leiter des Referats VII B 2 (Zivile Alarmplanung), 1965-1970 Leiter des Referats VII B 1 b (ab 1967: VII B 1, nur 1967: ZV II 1, ab 1968: ZV 1 Planung und Koordinierung der zivilen Verteidigung, ab 1967 zusätzlich: Akademie für zivile Verteidigung), 1970-1973 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung I (Recht und Verwaltung) Leiter des Referats I/4 (Kabinett- und Parlamentreferat), 1973-1983 erneut BMI, dort 1973-1980 in der Abteilung UA (ab 1975: U Umweltpolitik, Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, ab 1975: Umweltangelegenheiten) Leiter des Referats UA I 1 (ab 1975: U I 1 Umweltplanung, ab 1975: Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Umweltplanung und des Umweltrechts), 1980-1981 in der Abteilung RS (Reaktorsicherheit, Sicherheit sonstiger kerntechnischer Anlagen, Strahlenschutz) Leiter des Planungsstabs Genehmigungsverfahren Wiederaufbereitung, 1981-1983 in der Abteilung SM (Sport, Medienpolitik) Leiter des Referats SM 6 (Baufachliche Angelegenheiten des Sports), ab 1983 Präsident der Akademie für zivile Verteidigung.

Dr. Rüdiger Thiele (1936-1996)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst ab 1965 in der Bundesfinanzverwaltung, 1968-1970 BMF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung) Hilfsreferent im Referat V B 4 (Agrarfinanzierung in der EWG, Agrarmarktordnungen und Hilfsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet), 1970-1990 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung IV (ab 1976: 4 Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik, ab 1983: Wirtschafts- und Finanzpolitik) 1970-1973 Hilfsreferent, ab 1974 Referent und ab 1975 Leiter der Gruppe IV/1 (ab 1976: 41 Europäische Wirtschaftsintegration, BML; Agrar- und Ernährungspolitik; Agrarstrukturpolitik; Kabinettausschuss für Agrar- und Ernährungspolitik), ab 1990 Staatssekretär für Wirtschaft im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Dresden.

Extras (Fußzeile):