1.23.11 (k1975k): 5. Projekt Airbus A 300

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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5. Projekt Airbus A 300

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.40 Uhr)

Nach der Diskussion des Programmstandes, an der sich außer dem Bundeskanzler die BM Vogel, Apel, Friderichs, Focke und Bahr, StM Moersch, PSt Grüner und StS Ruhnau beteiligen, behält sich das Kabinett eine Entscheidung über die Bestellung der langfristigen Materialien für das 6. Los bis zur Sitzung am 28. Mai 1975 vor. Der BMWi wird um zusätzliche Erläuterung der produktionstechnischen Notwendigkeit dieser Bestellung gebeten. Im übrigen beschließt das Kabinett gemäß Kabinettvorlage des BMWi vom 13. Mai 1975 - IV A 5 - 087032/6092 -.

Die BM Vogel und Focke, wie StS Ruhnau, sprechen sich für eine möglichst baldige Einstellung der Airbus-Produktion in Absprache mit dem französischen Partner und nach Sicherung der Arbeitsplätze und des Absatzes der bereits produzierten Flugzeuge aus. Sie halten die vorliegenden Daten für ausreichend, um alsbald eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Der Bundeskanzler bittet PSt Grüner, ihm einen privaten Brief vorzubereiten, in dem er Präsident Giscard auf die aus deutscher Sicht gravierendsten Probleme bei Herstellung und Verkauf des Airbus und auf die Ende des Jahres im Kabinett anstehende Entscheidung über die weitere deutsche Beteiligung am Programm hinweist. Er bittet, den Entwurf mit dem AA abzustimmen.

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