1.56.3 (k1975k): A. Geldmengenpolitik der Bundesbank im Jahre 1976

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Geldmengenpolitik der Bundesbank im Jahre 1976

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.38 Uhr)

Das Direktoriumsmitglied Schlesinger trägt anhand von Übersichten, die verteilt werden, zur Auftragslage und den Geschäftserwartungen in Industrie und Handel vor. Bundesbankpräsident Klasen erläutert die Absicht des Zentralbankrats, in seiner kommenden Sitzung als Geldmengenziel für 1976 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 8% bekanntzugeben.

An dem Meinungsaustausch beteiligen sich der Bundeskanzler, die BM Apel, Friderichs, Ertl, die StS Pöhl, Schlecht und Bundesbankpräsident Klasen.

Der Bundeskanzler stellt fest, daß Bundesregierung und Bundesbank grundsätzlich übereinstimmen und daß Einigkeit insbesondere auch darin besteht, daß die Bundesbank sich eine flexible Anpassung der Geldmengenpolitik an die Entwicklung im Verlauf des Jahres 1976 offenhalten muß.

Im Hinblick auf die zu erwartenden Konsultationen der EG-Kommission über die Stahlpreise bittet der Bundeskanzler die Beauftragten der Bundesregierung, sich eindeutig gegen eine Verordnung von Mindestpreisen oder Preiserhöhungen durch die Kommission auszusprechen.

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