1.22.6 (k1976k): 8. Stand der deutschen Personalbeteiligung bei den internationalen Organisationen, die Gründe der Unterrepräsentation und zu ihrer Beseitigung in Frage kommende Maßnahmen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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8. Stand der deutschen Personalbeteiligung bei den internationalen Organisationen, die Gründe der Unterrepräsentation und zu ihrer Beseitigung in Frage kommende Maßnahmen

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.20 Uhr)

Dem Vortrag von StM Wischnewski schließt sich eine Aussprache an, an der sich der Bundeskanzler, die BM Apel, Friderichs, Ertl, Bahr und PSt Schmidt beteiligen. Das Kabinett nimmt die Vorlage des AA vom 13. Mai 1976 zur Kenntnis und beschließt, unter Vorsitz des Bundeskanzleramtes eine Arbeitsgruppe der zuständigen Ressorts einzusetzen, welche die in der Vorlage erwähnten Möglichkeiten prüfen soll. Ferner soll die Arbeitsgruppe untersuchen, inwieweit im öffentlichen Dienst Anreize für die Erlernung von Fremdsprachen geschaffen werden können und wie eine größere Flexibilität beim Personaleinsatz im Ausland erreicht werden kann; dabei sollen folgende Probleme mitberücksichtigt werden: Personelle Unterbesetzung politisch wichtiger Botschaften in der Dritten Welt; schnelle Verstärkung von Botschaftspersonal durch Fachleute aus den Ressorts bei Auftreten besonderer Probleme; personelle Besetzung der EG-Botschaften und eventuelle Absprache innerhalb der EG; globale Ausweisung aller B 9/B 6-Stellen im Haushalt des AA; Möglichkeiten einer Ausdehnung des „Schüleretats" des BMVg auf andere Ressorts.

Die Arbeitsgruppe soll dem Kabinett 1977 einen Bericht vorlegen.

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