1.26.1 (k1976k): C. Entführung eines Airbus der Air France nach Uganda

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C. Entführung eines Airbus der Air France nach Uganda]

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

Vor Eintritt in die Tagesordnung erörtert das Kabinett auf der Grundlage eines Berichts von StS Hermes die Lage im Zusammenhang mit der Entführung eines Airbus der Air France nach Uganda.

Der Bundeskanzler legt im einzelnen seine Bewertung der bisher bekannten Tatsachen und seine Schlußfolgerungen aus der derzeitigen Lage dar. Die BM Genscher, Maihofer und Vogel schließen sich seinen Ausführungen an. Auf die ausdrückliche Frage des Bundeskanzlers äußert kein Kabinettsmitglied eine abweichende Auffassung. Das Kabinett beschließt, enge Kontakte zu den übrigen betroffenen Regierungen zu halten, insbesondere um ein einheitliches Vorgehen aller Regierungen sicher zu stellen. Der Krisenstab wird um permanente Beobachtung der Entwicklung gebeten. BM Vogel übernimmt die Unterrichtung der Justizminister, StS Schüler die der Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer. Der Bundeskanzler teilt im weiteren Verlauf der Kabinettsitzung mit, daß er zwischenzeitlich den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Prof. Dr. Carstens, über den Sachstand und die Meinung des Kabinetts unterrichtet hat. Ministerpräsident Kohl habe er bisher nicht erreichen können.

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