1.4.4 (k1976k): A. Bildung von Fernsprech-Nahbereichen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Bildung von Fernsprech-Nahbereichen

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.45 Uhr)

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über seinen Brief an BM Gscheidle zur Frage der Einführung eines 4-Minuten-Takts für Ortsgespräche. Nach einer eingehenden Aussprache faßt das Kabinett folgenden Beschluß:

1)

Das Kabinett begrüßt das Vorhaben, im Frühjahr 1977 Großversuche mit einem 8-Minuten-Takt in sechs bis sieben Bereichen zu beginnen, deren Ergebnisse bis Ende 1977 erwartet werden.

Es stellt fest, daß die Einführung von Gebührenänderungen für 1976 und 1977 nicht beabsichtigt war und - mit Ausnahme der Bereiche des Großversuchs - auch weiterhin nicht beabsichtigt ist.

Es billigt die zwischen dem Bundeskanzler und dem BMP verabredete Regelung für die Telefonseelsorge.

2)

BM Gscheidle wird die angestrebte Lösung mit den Fraktionsvorsitzenden der SPD und FDP abstimmen.

3)

In der Öffentlichkeitsarbeit des BMP soll verstärkt auf

-

die Notwendigkeit der Einführung von Nahbereichen,

-

die Vorteile für den Telefonbenutzer im Nahbereich (gezielte Information in der Lokalpresse) und

-

das Angebot an die Kirchen zur Regelung für die Telefonseelsorge

hingewiesen werden.

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