1.4.5 (k1976k): B. Rationalisierung bei der Deutschen Bundesbahn

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[B.] Rationalisierung bei der Deutschen Bundesbahn

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.30 Uhr)

Der Bundeskanzler gibt Hinweise zum Entscheidungsablauf über die geplanten Rationalisierungsmaßnahmen. Er betont, daß weder 1976 noch 1977 Strecken stillgelegt werden und entsprechende Entscheidungen für die Zukunft frühestens im Frühjahr 1977 möglich sind.

Nach einer Aussprache bittet der Bundeskanzler BM Gscheidle, das weitere Vorgehen mit interessierten Kabinettmitgliedern, insbesondere den BM Apel, Friderichs, Leber und Ertl und der Leitung des BPA im einzelnen zu beraten. Dabei sollen insbesondere Anregungen für die Öffentlichkeitsarbeit (beispielhafte Rechnungen, Darstellung der Pro-Kopf-Belastung, Alternativen bei der Rationalisierung, betriebswirtschaftliche Kriterien, Entscheidungskompetenz von Vorstand und Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn) in Aufträge und Maßnahmen umgesetzt werden.

Das Kabinett stimmt darin überein, daß an der Zielsetzung einer grundlegenden Rationalisierung der Deutschen Bundesbahn festgehalten werden muß, wobei Änderungen hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs und der zu berücksichtigenden Sachargumente möglich bleiben.

BM Genscher übernimmt den Vorsitz.

Extras (Fußzeile):