1.24.11 (k1985k): 6. Errichtung eines Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 in Bonn)

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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6. Errichtung eines Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 in Bonn)

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(17.47 Uhr)

BM Schneider verweist auf die Kabinettvorlage des BMBau vom 26. Juni 1985 (Az. BMI - VtK II 1 - 300 014/1).

Der Bundeskanzler spricht sich dafür aus, die noch offene Frage der Höhe der Baukosten entsprechend dem Vorschlag des BMBau zu entscheiden.

BM Stoltenberg merkt hierzu an, daß nach seiner Auffassung das Vorhaben in der vom BMBau vorgeschlagenen Größenordnung überdimensioniert sei. Wenn er berücksichtige, wie bescheiden die anderen Bundesorgane untergebracht seien, dann würden 50 bis 60 Mio. DM auch ausreichen.

Das Kabinett beschließt gemäß Kabinettvorlage des BMBau.

Es schließt sich eine Aussprache über die Personalausstattung für die Aufbauphase bereits ab 1986 an, an der sich neben dem Bundeskanzler die BM Schneider, Stoltenberg, Geißler und Bangemann sowie St Kroppenstedt beteiligen. BM Schneider hält am Anfang 8 Planstellen für erforderlich, und zwar einen nach B 5 bis B 8 eingestuften verantwortlichen Direktor, einen Stellvertreter, einen weiteren Wissenschaftler sowie 5 Mitarbeiter für die Verwaltung.

Der Bundeskanzler faßt die Diskussion dahingehend zusammen, daß heute noch kein Stellenplan entwickelt werden solle; für den Anfang reiche eine Personalausstattung mit einem Leiter nach A 16/B 3, einem Mitarbeiter nach A 15 und 3 Verwaltungsangestellten aus.

BM Stoltenberg bittet, die Planstellen einzeln mit dem BMBau verhandeln und dabei auch berücksichtigen zu dürfen, wie die Einstufungen bei anderen Museen seien.

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