1.3.2 (k1987k): ‹2. Entwurf der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD „Sanitätsdienstliche Versorgung der Bundeswehr" (BT-Drs. 10/6339) (Kabinettvorlage des BMVg vom 15.1.1987 mit Ergänzungsschreiben vom 20.1.1987)›

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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‹2. Entwurf der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der SPD „Sanitätsdienstliche Versorgung der Bundeswehr" (BT-Drs. 10/6339) (Kabinettvorlage des BMVg vom 15.1.1987 mit Ergänzungsschreiben vom 20.1.1987)›

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.40 Uhr)

Nach Auffassung von BM Wörner ist zwar der Sanitätsdienst das Sorgenkind der Bundeswehr; jedoch würden gegenwärtig seine entscheidenden Schwachpunkte - der Mangel an Sanitätsoffizieren sowie Unzulänglichkeiten im materiellen Bereich - ausgeglichen.

Auf die Frage des Bundeskanzlers nach einer befriedigenden ärztlichen Versorgung der Manöververbände in naher Zukunft äußert BM Wörner Bedenken. Noch 30% des Sanitätspersonals setzten sich aus Grundwehrdienstleistenden zusammen. Auf Wunsch des Bundeskanzlers sagt er jedoch zu, die Möglichkeit einer vorrangigen Versorgung der Kampfgruppen im Manöver mit längerdienenden Ärzten zu prüfen.

Der Bundeskanzler fragt weiter, warum wehrpflichtige Ärzte - im Gegensatz zu anderen wehrpflichtigen Akademikern mit abgeschlossener Hochschulausbildung - unmittelbar den Hauptmannsrang erhielten. Auch diesen Sachverhalt wird BM Wörner überprüfen.

‹Das Kabinett stimmt der Vorlage des BMVg zu.›

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