4.5 (x1954e): Die Vertreter der Bank deutscher Länder

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 2. 1954-1955Instandsetzung und Ausbau des FernstraßennetzesHans Karl von Mangoldt, Heinrich Blücher und Vollrath von Maltzahn in einer Sitzung des Ministerrates der OEECKarte der Brotpreiserhöhungen im Frühjahr 1955Karikatur Preissteigerungen

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Text

Die Vertreter der Bank deutscher Länder

Dr. Bernhard Benning (1902-1974)

1928-1933 Statistisches Reichsamt, 1933-1945 Reichs-Kredit-Gesellschaft AG, Berlin, dort Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung und stellvertretender Leiter der Bank, 1945-1950 Internierung durch die sowjetische Armee (NKWD) in den Lagern Frankfurt (Oder), Jamlitz, Mühlberg (Elbe), Buchenwald, 1950-1972 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. (ab 1957) der Deutschen Bundesbank.

Karl George Bernard (1890-1972)

1919-1920 Reichswirtschaftsministerium, 1920-1929 Richter bzw. (seit 1923) Reichswirtschaftsgerichtsrat am Reichswirtschaftsgericht, 1929-1935 erneut Reichswirtschaftsministerium, 1935 Entlassung aus politischen Gründen, 1936-1948 Vorstandsmitglied des Direktoriums der Frankfurter Hypothekenbank, 1947 Mitglied der Sonderstelle Geld und Kredit bei der Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1957 Präsident des Zentralbankrats der Bank deutscher Länder, 1957 Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten der Deutschen Bundesbank, 1958-1969 Stiftungskommissar der Carl-Zeiss-Stiftung, Heidenheim/Brenz.

Dr. Otmar Emminger (1911-1986)

1935-1936 Leiter der „Weltwirtschaftlichen Abteilung" am Institut für Konjunkturforschung, Berlin, 1939-1945 Kriegsdienst, 1947-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, zuletzt dort Leiter des Ministerbüros, 1949-1950 Leiter der Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der OEEC in Paris, 1950-1957 Bank deutscher Länder, dort 1951-1953 Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft und Statistik, 1953-1969 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. ab 1957 des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank sowie jeweils Dezernent für Internationale Organisationen und Abkommen, 1969-1976 Deutscher Vertreter im Wirtschaftspolitischen Ausschuß der OECD, 1970-1977 Vizepräsident, 1977-1979 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Heinrich Hartlieb (1900-1965)

1920-1945 Tätigkeit bei der Reichsbank, Berlin, zuletzt Reichsbankdirektor und Vortragender Direktor im Reichsbankdirektorium, 1945-1946 Direktor der Zentralleitung bei der Reichsbankhauptstelle München, 1947-1953 Vizepräsident der Landeszentralbank von Bayern, 1954-1965 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. (seit 1957) der Deutschen Bundesbank.

Wilhelm Könneker (1898-1984)

1924-1931 Reichsbankhaupt- bzw. -nebenstellen Hannover, Hildesheim und Nienburg/Weser, 1931-1938 Reichsbank, Berlin, 1938-1942 und 1945-1946 Direktor der Reichsbanknebenstelle Limburg, 1946-1947 Hessisches Ministerium der Finanzen, dort Leiter der Abteilung Bankenaufsicht, 1947-1948 Vizepräsident der Landeszentralbank von Hessen und Generaltreuhänder für die Reichsbank in der US-Besatzungszone, 1948-1957 Vizepräsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder und Dezernent für Banken und Hauptkasse, 1958-1966 Mitglied des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank.

Dr. Wilhelm Vocke (1886-1973)

1913-1919 Reichsamt des Innern, 1919-1939 Direktoriumsmitglied der Deutschen Reichsbank, seit 1930 u.a. Stellvertreter des Reichsbankpräsidenten in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und Mitglied des Finanzkomitees des Völkerbundes, 1946-1948 stellvertretender Leiter der Reichsbankleitstelle (Hauptverwaltung der Reichsbank für die Britische Zone) in Hamburg, 1948-1957 Präsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder, 1950 Mitglied des Verwaltungsrates der BIZ.

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