2.44 (z1961z): Niekisch, Ernst

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Niekisch, Ernst

Ernst Niekisch (1889-1967)

Lehrer, 1917 Eintritt in die SPD, 1918 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrats in Augsburg, 1919 des Zentralrats der Arbeiter- Bauern- und Soldatenräte Bayerns in München, 1919 Übertritt in die USPD, 1921-1922 MdL Bayern, 1921 Entlassung aus dem Schuldienst, 1923-1927 Sekretär des Hauptvorstandes des Deutschen Textilarbeiterverbandes, ab 1926 Mitglied der Alten Sozialistischen Partei (ASP) und Vertreter der Idee des Nationalbolschewismus, Chefredakteur der ASP-Parteizeitung „Der Volksstaat", 1926-1934 Herausgeber der Zeitschrift „Der Widerstand", 1937 Verhaftung und 1939 Verurteilung durch den Volksgerichtshof wegen Hochverrats zu lebenslänglichem Zuchthaus, 1945 Eintritt in die KPD, wohnhaft in West-Berlin, 1948-1954 Professor an der Humboldt-Universität in (Ost-) Berlin und Leiter des Instituts für die Erforschung des Imperialismus, 1949-1950 Mitglied der Provisorischen Volkskammer der DDR (SED), 1949-1958 Mitglied des Präsidialrats des Kulturbundes, nach dem 17. Juni 1953 Bruch mit der SED und 1958 Beendigung der Mitgliedschaft.

GND:118587846 {{ Niekisch, Ernst }}

Extras (Fußzeile):