6.70 (z1961z): Schiller, Karl

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Schiller, Karl

Prof. Dr. Karl Schiller (1911-1994)

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und der Soziologie in Kiel, Frankfurt am Main, Berlin und Heidelberg 1934-1935 Assistent an der Universität Heidelberg, ab 1935 beim Institut für Weltwirtschaft, Kiel, dort ab 1936 Leiter der Forschungsgruppe Marktordnung und Außenwirtschaft, 1941-1945 Kriegsdienst und 1944 Berufung an die Universität Rostock, 1945-1946 Leiter der Hamburger Außenstelle des Instituts für Weltwirtschaft, seit 1946 Mitglied der SPD, 1946 Gastprofessor an der Universität Kiel, seit 1947 o. Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Außenhandel und Überseewirtschaft an der Universität Hamburg, dort 1956-1958 Rektor, seit 1947 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats bei der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. ab 1949 beim BMWi, 1948-1953 Senator für Wirtschaft und Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg, 1949-1957 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1961-1965 Senator für Wirtschaft in Berlin, 1962-1972 Mitglied des Parteivorstands und ab 1966 Mitglied des Präsidiums der SPD, 1965-1972 MdB, dort stellvertretender Vorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, 1966-1971 Bundesminister für Wirtschaft, 1971-1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen, 1972 Austritt aus der SPD, 1973-1979 Präsident des Verwaltungsrates der privaten Entwicklungsgesellschaft für Mittel- und Südafrika EDESA (Economic Development Corporation for Equatorial and Southern Africa), 1980 erneut Eintritt in die SPD.

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