2.24.5 (k1957k): B. Deutsch-Iranische Studienkommission

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[B. Deutsch-Iranische Studienkommission]

Außerhalb der Tagesordnung spricht der Bundesminister für Wohnungsbau über die Deutsch-Iranische Studienkommission, deren Einsetzung bei dem Besuch des Bundeskanzlers im Iran vereinbart worden sei. Es wird festgestellt, daß zunächst der Abg. Leverkuehn 23 in Begleitung eines Fachmannes nach dem Iran fliegen solle 24.

23

Korrigiert aus Leverkühn. - Dr. Paul Leverkuehn (1893-1960). 1925-1928 Bankier in New York, 1928-1930 Reichskommissar für die Freigabe des deutschen Vermögens an der deutschen Botschaft in Washington, 1930-1939 Rechtsanwalt in Berlin, 1940 Konsul in Täbris (Persien), 1941-1944 beim Militärattaché an der Botschaft in der Türkei (Leiter der Abwehraußenstelle in Istanbul), 1944-1945 Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG, 1946-1947 Reichsbankleitstelle (britische Zone) in Hamburg, 1948 Verteidiger im Kriegsverbrecherprozeß gegen das OKW vor einem US-Militärgericht in Nürnberg und 1949 im Prozeß gegen den ehem. Generalfeldmarschall von Manstein vor einem britischen Militärgericht in Hamburg, 1951-1953 Mitglied der deutschen Delegation bei der Londoner Schuldenkonferenz, 1953-1960 MdB (CDU), 1954 Präsident der Europa-Union, 1957-1960 Präsident des Instituts für Asienkunde in Hamburg.

24

Siehe 178. Sitzung am 4. April 1957 TOP 1. - Nach der Absage von Schniewind wurde Leverkuehn mit der Leitung der Delegation betraut, die sich vom 11. bis 22. Juni 1957 im Iran aufhielt. Ihre Aufgabe bestand darin, die Möglichkeiten einer Intensivierung der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen zu untersuchen. Vgl. dazu die Berichte in B 136/1260 und 1262 sowie weitere Unterlagen zur Vor- und Nachbereitung der Reise in B 102/58165; vgl. dazu Berggötz, Nahostpolitik, S. 195.

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