3.1.7 (k1957k): Die Protokollführer

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 10. 1957Das 3. Kabinett Adenauer bei Bundespräsident Theodor HeussTelegramm des FDP-Bundesvorsitzenden Reinhold Maier an  AdenauerEs ist schon wieder fünf Minuten vor Zwölf!CDU-Wahlplakat 1957

Extras:

 

Text

Die Protokollführer

Dr. Günther Abicht (1911-1968)

1935-1945 Verwaltungsdienst, zuletzt Oberpräsidium Breslau, 1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946-1948 zunächst Land- und Waldarbeiter, dann Bürovorsteher in Borstel (Landkreis Harburg), 1949 Vorsitzender der Schlichtungsstelle für Wohnungssachen beim Landkreis Harburg, 1949-1952 Landesverwaltungsgericht Braunschweig, 1952-1955 BMVt, 1955-1960 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 4, ab 1957: A/4, ab 1960: I 4 (bis 1960 u.a. Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, BMJ, BMBR und ab 1957 BMFa sowie Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat und Bundespräsidialamt, ab 1960 u.a. Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsfragen der NATO, Zivile Verteidigung und Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrates), seit 1956 zusätzlich Leiter des Referats 7, ab 1957: B/7 (u.a. Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMA, BMWo, BMVt, unselbständiger Mittelstand und freie Berufe, BAVAV), 1960-1968 erneut BMVt, dort 1960-1964 Leiter der Zentralabteilung bzw. (ab 1961) Abteilung I, 1964-1968 Leiter der Abteilung II (zuständig u.a. für wirtschaftliche Eingliederung, Suchdienste, Genfer Flüchtlingskonvention, Wohnungswesen, Sozialwesen).

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u.a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u.a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn e.V.

Dr. Rudolf Kriele (1900-1973)

1922-1935 Justizdienst, 1935-1945 Landrat, 1945-1949 Tätigkeit in der Privatindustrie, 1949-1952 Landesgeschäftsführer beim Deutschen Roten Kreuz Hessen, 1953-1956 Bundesrechnungshof, 1956-1959 Bundeskanzleramt, dort u. a. Leiter des Referates 10 (u.a zuständig für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMVtg, der zivilen Notstandsplanung einschließlich des zivilen Bevölkerungsschutzes beim BMI sowie für Verteidigungsangelegenheiten der übrigen Bundesressorts) und Geschäftsführer des Bundesverteidigungsrates, 1959-1964 BMAt bzw. ab 1962 BMwF, dort Leiter der Abteilung I (Recht und Wirtschaft der Kernenergie, Verwaltung, Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie, ab 1963: Zentralabteilung).

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u.a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u.a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg (1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde), 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6, ab 1957: B 6 (zuständig u.a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II, bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u.a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Extras (Fußzeile):