3.2 (k1957k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 10. 1957Das 3. Kabinett Adenauer bei Bundespräsident Theodor HeussTelegramm des FDP-Bundesvorsitzenden Reinhold Maier an  AdenauerEs ist schon wieder fünf Minuten vor Zwölf!CDU-Wahlplakat 1957

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Karl Andres (1906-1996)

1933-1934 Reichsarbeitsministerium, 1934-1945 ständiger Stellvertreter des Reichstreuhänders der Arbeit für Mitteldeutschland in Weimar bzw. Magdeburg, 1953-1966 BMA, dort Leiter des Referats IIIb 3 (Neue Kindergeldgesetzgebung einschl. Rechtsverordnungen, Frauenlohn, Lohn in volkswirtschaftlicher Sicht), 1961-1966 Leiter der Unterabteilung II b (Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosenhilfe, Kindergeld, arbeits- und sozialpolitische Fragen der Verteidigung und des Notdienstes, Ziviler Ersatzdienst), 1966-1969 BMFa, dort Leiter der Abteilung II (Familienpolitik).

Fritz Berendsen (1904-1974)

1923-1945 Offizier, 1953-1959 und 1965-1969 MdB (CDU), 1959-1964 Bundeswehr (Brigadegeneral, 1964 Generalmajor).

Karl George Bernard (1890-1972)

Seit 1920 am Reichswirtschaftsgericht, 1929-1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935 entlassen, 1936-1948 Vorstandsmitglied des Direktoriums der Frankfurter Hypothekenbank, 1947 Mitglied der Sonderstelle Geld und Kredit bei der Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1957 Präsident des Zentralbankrates der Bank deutscher Länder bzw. 1957 der Deutschen Bundesbank.

Herbert Blankenhorn (1904-1991)

1929-1945 AA bzw. auswärtiger Dienst mit Stationen in Athen, Washington, Helsinki und Bern, 1946-1948 Deutsches Sekretariat des Zonenbeirates (der britischen Besatzungszone) in Hamburg, 1948-1949 Generalsekretär beim Zonenausschuß der CDU in der britischen Besatzungszone und persönlicher Referent des Präsidenten des Parlamentarischen Rates bzw. des Bundeskanzlers, 1949-1951 Leiter der Verbindungsstelle zur Alliierten Hohen Kommission im Bundeskanzleramt, 1951-1955 Leiter der Politischen Abteilung des AA, 1955-1958 Ständiger Vertreter bei der NATO in Paris, 1958-1963 Botschafter in Paris, 1963-1965 in Rom, 1965-1970 in London.

Dr. Ernst-Christoph Brühler (1891-1961)

1931-1933 Mitglied des Badischen Landtags (DNVP), nach 1945 Direktor der Evangelischen Pädagogischen Akademie Freiburg, 1953-1957 MdB (DP, 1957 DP/FVP), dort 1955-1957 Fraktionsvorsitzender.

Prof. Dr. Karl Carstens (1914-1992)

1945-1949 Rechtsanwalt und 1945-1947 Referent beim Senator für Justiz und Verfassung in Bremen, 1949-1954 Bevollmächtigter Bremens beim Bund, 1950-1973 Lehrtätigkeit für Staats- und Völkerrecht an der Universität Köln (1960 Ordinarius), 1954-1966 AA, dort 1954-1955 Gesandter und Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik beim Europarat, 1955-1958 stellvertretender Leiter der Politischen Abteilung, 1958-1960 Leiter der Europaabteilung, 1960-1966 Staatssekretär und ab 1961 ständiger Vertreter des Bundesaußenministers, 1967 Staatssekretär im BMVtg, 1968-1969 Chef des Bundeskanzleramts, 1969-1972 Leiter des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, 1972-1979 MdB (CDU), dort 1973-1976 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1976-1979 Präsident des Deutschen Bundestages, 1979-1984 Bundespräsident.

Dr. Alexander Elbrächter (1908-1995)

Seit 1932 Chemiker, 1953-1969 MdB (DP, seit Juni 1958 CDU).

August-Martin Euler (1908-1966)

1945-1946 Landrat des Kreises Hersfeld, 1946-1956 Landesvorsitzender der FDP in Hessen, 1949-1958 MdB (FDP, 1956 FVP, 1957 DP/FVP, 1957 DP), dort 1951-1952 Vorsitzender, 1950 und 1952-1956 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion, 1957 Landesvorsitzender der DP/FVP in Hessen.

D. Dr. Eugen Gerstenmaier (1906-1986)

1938-1944 Konsistorialrat im Außenamt der Evangelischen Kirche, Mitglied der Bekennenden Kirche, 1944 Verhaftung als Mitglied der Widerstandsgruppe des „Kreisauer Kreises" und Verurteilung durch den Volksgerichtshof, 1945-1951 Leiter des Hilfswerks der EKD, seit 1948 Mitglied der Synode der EKD, 1949-1969 MdB (CDU), 1954-1969 Präsident des Deutschen Bundestages, 1956-1969 Stellvertretender Vorsitzender der CDU.

Dr. Wilhelm Grau (1901-1975)

1934-1938 Württembergisches Innenministerium, 1938-1945 Reichsministerium des Innern, 1947-1949 Innenministerium des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 2 (Haushaltsreferat) und gleichzeitig der Referate 8 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMV, BMP; Rechnungshof, Bundesbahn, Bundespost) und 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1955-1959 BMAt, dort 1955-1958 Stellvertreter des Ministers, Dezember 1958 Freistellung zum Ausbau der Reaktorstation Karlsruhe zu einer Forschungsstätte, 1959-1966 BMV, dort Leiter der Abteilung Binnenschiffahrt.

Prof. Dr. Wilhelm Grewe (1911-2000)

1935-1942 Dozent u.a. an den Universitäten Hamburg (1936-1937) und Königsberg (1936-1937) sowie in Berlin (1937-1938 am Deutschen Institut für außenpolitische Forschung, 1938-1940 an der Hochschule für Politik, 1940-1942 an der Universität), 1942-1955 Professor an den Universitäten Berlin (1942-1945), Göttingen (1945-1947) und Freiburg i. Br. (1947-1955, seit 1949 ordentlicher Professor für öffentliches Recht), 1951-1955 Leiter der deutschen Delegation für die Ablösung des Besatzungsstatuts, 1953-1954 gleichzeitig kommissarischer Leiter der Rechtsabteilung des AA, 1953-1954 Sonderbevollmächtigter der Bundesregierung bei der Konferenz der vier Außenminister in Berlin, 1955 Übernahme in das AA, dort 1955-1958 Leiter der Politischen Abteilung, 1958-1962 Botschafter in Washington, 1962-1971 Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, 1971-1976 Botschafter in Tokio.

Franz Haenlein (1903-1989)

1947 Justitiar der Kirchlichen Hilfsstelle für Flüchtlinge in München, 1947-1948 Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1949 Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1949-1952 Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1957 Leiter des Referats 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1960 Leiter des Referats II (Haushaltsangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen u.a.), gleichzeitig seit 1956 Leiter der Unterabteilung B (Referate 2, 6, 7 und 8), 1960 Leiter des Planungsbüros, 1960-1968 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, wirtschaftspolitische und statistische Angelegenheiten, internationale Sozialpolitik).

Hermann Höcherl (1912-1989)

1948-1949 Rechtsanwalt, 1949 Eintritt in die CSU, 1950-1951 Staatsanwalt, 1951 Amtsgerichtsrat in Regensburg, 1953-1976 MdB, dort 1957-1961 Vorsitzender der Landesgruppe der CSU, 1961-1965 Bundesminister des Innern, 1965-1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Dr. Wolfgang Holtz (1897-1966)

1922-1932 Reichsfinanzverwaltung, 1932-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943 Reichsverkehrsministerium, 1944 Militärverwaltung in Frankreich, 1944-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1948-1949 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMWo, dort Leiter des Sonderreferats „Ausbau Bonn und Bundeszone", 1951-1955 Dienststelle Blank, dort Vertreter des Leiters, 1955-1959 BMVtg, dort Leiter der Abteilung Verteidigungswirtschaft.

Volkmar Hopf (1906-1997)

Seit 1930 im Justizdienst, ab 1936 Landrat in Franzburg-Barth (Pommern), 1939 Oberlandrat in Zlin (Protektorat Böhmen und Mähren), 1940-1945 Kriegsdienst, danach Verbandssyndikus in Wiesbaden, 1951-1955 BMI, dort Leiter des Referats Z 4, ab 1953 Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1955-1964 BMVtg, dort Leiter der Abteilung II, später H (Finanzen und Haushalt), 1959-1964 Staatssekretär, 1964-1971 Präsident des Bundesrechnungshofs.

Dr. Richard Jaeger (1913-1998)

1947-1948 Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 1949 Oberbürgermeister von Eichstätt, 1949-1980 MdB (CSU), dort 1953-1965 Vorsitzender des Ausschusses für Verteidigung, 1953-1965 und 1967-1976 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, 1965-1966 Bundesminister der Justiz.

Dr. Friedrich Janz (1898-1964)

1927-1945 AA bzw. auswärtiger Dienst, 1947-1950 (Süd-) Badisches Finanzministerium, 1950-1952 Badische Staatskanzlei, 1952-1953 AA, 1953-1959 Ministerialdirektor des Bundeskanzleramts, 1959-1961 Leiter der Rechtsabteilung im AA, 1961-1963 Botschafter in Wien.

Ludwig Kattenstroth (1906-1971)

1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1962 BMWi, dort 1949 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung bzw. seit 1953 Wirtschaftsordnung und -förderung), 1954 der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1956 der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), 1962-1963 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft, Finanzen, Soziales), 1963-1965 Staatssekretär im BMSchatz, 1965-1969 Staatssekretär im BMA.

Dr. Georg Kliesing (1911-1992)

1953-1976 MdB (CDU), seit 1958 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates und der Versammlung der WEU, dort 1962-1968 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der Versammlung der WEU, 1968-1970 in beiden Versammlungen Vorsitzender der christlich-demokratischen Fraktion, 1963-1964 Präsident der Nordatlantischen Versammlung.

Dr. Werner Knieper (1909-1977)

1955-1966 BMVtg, dort Leiter der Unterabteilung Recht, 1959 der Abteilung Verteidigungswirtschaft (W), 1965 der Hauptabteilung II (Rüstungsangelegenheiten), 1966-1967 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, 1968-1974 Geschäftsführer der Vereinigten Flugtechnischen Werke GmbH (VFW) bzw. Vorstandsvorsitzender der VFW Fokker GmbH, 1970-1974 zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats und 1974-1977 Mitglied des Aufsichtsrats, 1973-1976 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, 1974-1976 Mitglied des Präsidiums des BDI.

Dr. Rudolf Kriele siehe Regelmäßige Teilnehmer - Protokollführer

Dr. Heinrich Krone (1895-1989)

1923-1933 stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei und Vorsitzender des Reichsverbandes der Deutschen Windthorstbünde, 1925-1933 MdR, 1934-1945 Mitbegründer und Geschäftsführer des Caritas-Notwerkes, 1949-1969 MdB (CDU), dort 1951-1955 Geschäftsführer und 1955-1961 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1958-1964 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, 1961-1966 Bundesminister für besondere Aufgaben bzw. ab 1964 für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates.

Dr. Josef Löns (1910-1974)

1946-1948 Zonenausschuß der CDU für die britische Besatzungszone, dort Generalsekretär und Referent des Vorsitzenden Adenauer für den Zonenbeirat (der britischen Zone) und für den Landtag Nordrhein-Westfalen, 1947-1950 Rechtsanwalt, 1948-1952 Beigeordneter in der Stadtverwaltung Köln, 1953-1958 AA, dort Leiter der Personal- und Verwaltungsabteilung (Zentralabteilung), 1958-1963 Botschafter in Den Haag, 1963-1970 in Wien und 1970-1973 in Bern.

Hasso von Manteuffel (1897-1978)

1916-1945 Berufsoffizier (zuletzt General der Panzertruppe), 1953-1957 MdB (FDP, 1956 FVP, 1957 DP/FVP), 1959 Verurteilung in Düsseldorf zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten wegen Todesurteils gegen einen Soldaten im Jahr 1944, 1961 Begnadigung.

Dr. Reinhold Mercker siehe Regelmäßige Teilnehmer - Protokollführer

Robert Pferdmenges (1880-1962)

1920-1929 im Vorstand des A. Schaffhausen'schen Bankvereins in Köln, 1931-1953 Teilhaber des Bankhauses Salomon Oppenheim jr. & Cie (1938 umbenannt in Pferdmenges & Co), 1945-1946 Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln, 1947-1949 Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (CDU), 1950 Vorsitzender im Bonner Ausschuß für Angelegenheiten des Schuman-Planes, 1950-1962 MdB, finanz- und wirtschaftspolitischer Ratgeber Adenauers.

Will Rasner (1920-1971)

1946 stellvertretender Chefredakteur des „Flensburger Tageblatts", 1946-1953 Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Journalistenverbandes, 1953-1971 MdB (CDU), dort 1955-1971 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion.

Dr. Albert Hilger van Scherpenberg (1899-1969)

1926-1944 im auswärtigen Dienst, Febr. 1944 Verhaftung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof, 1945-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, 1949-1953 BMWi, dort Leiter des Referats V A 6, später: V B 3 bzw. V B 4 (Außenwirtschaft: Sterlingblock), 1953-1961 AA, dort bis 1958 Leiter der Handelspolitischen Abteilung, 1958-1961 Staatssekretär, 1961-1964 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Dr. Franz Schillinger (1897-1985)

1925-1933 Reichsfinanzministerium, 1933-1950 bei mehreren Finanzämtern und Oberfinanzpräsidenten, zuletzt 1949-1950 Leiter der Zollabteilung beim Oberfinanzpräsidenten in München, 1950-1959 BMF, dort Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchssteuern, Monopole).

Herbert Schneider (Bremerhaven) (1915-1995)

1937-1945 Offizier, seit 1947 Mitglied der Bremer Bürgerschaft (DP), 1951-1961 Landesvorsitzender der DP in Bremen, 1952-1953 Generalsekretär der DP, 1953-1961 und 1969-1972 MdB (1953-1961 DP, 1961 fraktionslos, 1969-1972 CDU), dort 1957-1960 Fraktionsvorsitzender der DP, 1958 stellvertretender, 1961-1962 Bundesvorsitzender der DP, 1962-1969 Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Dr. Ludwig Schneider (Lollar) (1898-1978)

Seit 1928 Rechtsanwalt, 1949-1961 MdB (FDP, 1956 FVP, Fraktionsvorsitzender, 1957 DP/FVP, 1957 DP, 1961 CDU), dort 1953-1957 Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses, 1953-1957 Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Dr. Günter Seeliger (1906-1966)

1933-1938 nach Ablehnung der Aufnahme in den auswärtigen Dienst wegen fehlender Parteizugehörigkeit Tätigkeit in der Privatindustrie, 1938-1941 Wirtschaftsgruppe Chemische Industrie, 1941-1945 IG Farbenindustrie, 1945-1946 Provinzialverwaltung Sachsen-Anhalt, dort Leiter der Abteilung Wirtschaftslenkung, 1946-1947 Landesregierung Thüringen, dort Leiter des Wirtschaftsstabs, 1947-1954 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. (ab 1949) BMWi, dort zuletzt Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft, Ein- und Ausfuhr, Zollpolitik), 1954-1958 AA, dort in der Handelspolitischen Abteilung Beauftragter für Handelsvertragsverhandlungen, 1958-1963 Generaldirektor für auswärtige Beziehungen bei der Kommission der EWG in Brüssel, nach erneutem Eintritt in den auswärtigen Dienst 1963-1966 Botschafter der Bundesrepublik in Mexiko.

Dr. Walter Truckenbrodt (1914-1999)

1950-1951 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1951-1953 Persönlicher Referent des Oberstadtdirektors der Stadt Essen, 1953-1973 AA, dort 1953-1957 in der Rechtsabteilung Leiter des Referats „Friedensregelung", 1957-1959 Leiter der deutschen Delegation für die Truppenvertragskonferenz, 1959-1962 beurlaubt und Stellvertretender Exekutivsekretär im NATO-Generalsekretariat, 1962-1963 Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD, 1963-1964 Planungsstab des AA, 1965-1969 Stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung, 1969-1973 Botschafter in Venezuela.

Dr. Wilhelm Vocke (1886-1973)

1913-1919 Reichsamt des Innern, 1919-1939 Direktoriumsmitglied der Deutschen Reichsbank, seit 1930 u.a. Stellvertreter des Reichsbankpräsidenten in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und Mitglied des Finanzkomitees des Völkerbundes, 1946-1948 stellvertretender Leiter der Reichsbankleitstelle (Hauptverwaltung der Reichsbank für die britische Zone) in Hamburg, 1948-1957 Präsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder, 1950 Mitglied des Verwaltungsrates der BIZ.

Dr. Heinrich Vockel (1892-1968)

1922-1933 Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, 1934-1945 Tätigkeit bei der Hertie Waren und Kaufhaus GmbH in Berlin, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin, 1950-1962 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

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