2.10.3 (k1959k): C. Einladung an Brandt zu Gesprächen mit Chruschtschow

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[C. Einladung an Brandt zu Gesprächen mit Chruschtschow]

Der Bundeskanzler teilt mit, daß der Regierende Bürgermeister von Berlin, Brandt, nach dem Empfang der Einladung des Ministerpräsidenten Chruschtschow zu einer Aussprache sich telegrafisch an ihn, den Bundeskanzler, gewandt habe. Der Bundeskanzler berichtet weiter über die Beratung dieses Telegramms und über die Antwort, die Herrn Brandt gegeben worden ist 3.

3

Auf Vermittlung des Staatssekretärs im österreichischen Außenministerium Bruno Kreisky war am 9. März 1959 von sowjetischer Seite ein Gespräch Brandts mit dem in Ost-Berlin weilenden sowjetischen Ministerpräsidenten angeboten worden. Brandt hatte am 9. März 1959 telegrafisch von Brentano um eine Stellungnahme gebeten, ob er die Einladung annehmen solle. Von Brentano hatte Brandt freie Hand gelassen und dies gleichzeitig dem Bundeskanzler mitgeteilt. Vgl. dazu den Telegrammwechsel vom 9. März 1959 in AA B 130, Bd. 8463. Brandt hatte die Einladung abgelehnt. In einer Erklärung vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin am 10. März 1959 hatte er mitgeteilt, dass Wünsche nach einer Zusammenkunft mit Chruschtschow nicht vom Berliner Senat ausgegangen und derartige Gespräche nur von den für Berlin verantwortlichen Mächten zu führen seien. Wortlaut der Erklärung abgedruckt in DzD IV 1/2, S. 1140, vgl. dazu Brandt, Erinnerungen, S. 53, ferner Küsters, Adenauer und Brandt, S. 495 f.

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