2.29.2 (k1959k): A. Einfuhr von Tomaten aus Italien

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[A.] Einfuhr von Tomaten aus Italien

Der Bundeskanzler bittet Staatssekretär Dr. Sonnemann, dafür zu sorgen, daß italienische Tomaten in möglichst großen Mengen und möglichst reibungslos nach Deutschland eingeführt werden können. Derartige Maßnahmen seien geeignet, einen Ausgleich für die schlechte Gemüseernte in Deutschland zu schaffen und gleichzeitig die politische Situation der Regierung Segni zu erleichtern. Staatssekretär Dr. Sonnemann erklärt hierzu, daß alle Mengenbeschränkungen bereits aufgehoben worden seien. Staatssekretär Dr. van Scherpenberg bemerkt, daß noch Mindestpreisbestimmungen bestünden. Das Auswärtige Amt sei jedoch bereits in Fühlung mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, um in dem von dem Bundeskanzler vorgeschlagenen Sinne tätig zu werden 15.

15

Anhaltende Trockenheit seit Juli 1959 hatte u. a. zu einer geringeren Ernte bei Obst und Gemüse geführt. Vgl. dazu 20. Sitzung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft am 10. Nov. 1959 TOP 1 (B 136/36224) und 85. Sitzung am 11. Nov. 1959 TOP 6 (Agrarpreise). - Am 15. Febr. 1959 hatte nach dem Rücktritt der Regierung unter Amintore Fanfani Ministerpräsident Segni eine neue christlich-demokratische Regierung gebildet. Zum Besuch Segnis in der Bundesrepublik vgl. 59. Sitzung am 18. März 1959 TOP C. - Unterlagen zu den angesprochenen Maßnahmen nicht ermittelt.

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