2.3.9 (k1959k): E. Stillegung der Zeche St. Barbara im Saarland

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[E.] Stillegung der Zeche St. Barbara im Saarland

Der Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes teilt mit, daß die Saarbergwerke AG die Absicht habe, die Zeche St. Barbara wegen schlechter Rentabilität zu schließen. Dabei werde sichergestellt, daß soziale Härten für die Belegschaftsmitglieder vermieden würden 24.

24

Die Zeche St. Barbara bei Bexbach im nördlichen Saarland hatte erst 1954 den Betrieb aufgenommen. Entgegen ursprünglichen Gutachten, die die Tagesförderung auf 3000 t Fett- und Flammkohle angesetzt hatten, konnten aber unter unerwartet schwierigen Abbaubedingungen nicht mehr als 1200 bis 1500 t gefördert werden. Das hatte zu erheblichen Verlusten geführt. Die Betriebsleitung hatte am 29. Dez. 1958 beschlossen, die Förderung einzustellen. Nach der Stillegung sollten die rund 2250 Beschäftigten bei benachbarten Zechen weiterbeschäftigt werden. Vgl. den nicht unterzeichneten, offenbar innerbetrieblichen Vermerk der Saarbergwerke AG vom 11. Jan. 1959 in B 136/2348 und weitere Unterlagen in B 102/444020 und B 126/18798. Zur Stellungnahme der Bundesregierung vgl. Bundestagssitzung am 18. Febr. 1959 in Stenographische Berichte Bd. 43, S. 3296 f. - Am 1. Mai 1959 stellte die Gesellschaft den Abbau ein.

Das Kabinett nimmt zustimmend Kenntnis.

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