2.41.3 (k1959k): C. Suche nach zwei vermißten Düsenbombern der Bundeswehr

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[C.] Suche nach zwei vermißten Düsenbombern der Bundeswehr

Der Bundesminister für Verteidigung unterrichtet das Kabinett auf Wunsch des Bundeskanzlers über seine Auffassung von dem Abhandenkommen der beiden seit über einer Woche vermißten Düsenbomber der Bundeswehr. Der Bundesminister für Verteidigung betont dabei, er halte es für ausgeschlossen, daß deren Besatzung die Maschinen aus freiem Entschluß in die SBZ, in die Tschechoslowakei oder in einen anderen Ostblockstaat geflogen habe 6.

6

Am 22. Okt. 1959 waren zwei Maschinen des in Memmingen stationierten Jagdbombergeschwaders 34 von einem Übungsflug nicht zurückgekehrt. Das BMVtg hatte vermutet, dass die Piloten, über deren Schicksal nichts bekannt war, versehentlich oder wegen eines Notfalls die Grenze zur Tschechoslowakei oder zur DDR überflogen hatten und dort abgestürzt bzw. abgeschossen oder notgelandet waren. Unterlagen dazu in BW 1/21640 und 21641, Pressedokumentation in BH 28-2/173, zum Rechtsstreit des BMVtg mit der Illustrierten „Revue" wegen deren Berichterstattung Unterlagen in BW 1/77828 und 77829. - Aufgrund einer Meldung der tschechoslowakischen Nachrichtenagentur Ceteka teilte das BMVtg am 14. Nov. 1959 der Presse mit, die Maschinen seien 35 km östlich der tschechoslowakischen Grenze bei Eger explodiert und die beiden Piloten unverletzt in tschechischen Gewahrsam genommen worden (Presseerklärung in BW 1/22141). Die Soldaten konnten am 2. Dez. 1959 wieder in die Bundesrepublik zurückkehren.

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