2.45.9 (k1959k): G. Schälmühlenerzeugnisse

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[G.] Schälmühlenerzeugnisse

Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gibt einen kurzen Bericht über die Bestände der Mühlen an Schälmühlenerzeugnissen 27. Ferner weist er darauf hin, daß die Beimahlungsverordnung in der Öffentlichkeit eine Unruhe hervorrufen könne, weil „für gleiches Geld schlechteres Brot geliefert werde"; andererseits sei aber die Verordnung unentbehrlich 28.

27

Siehe 20. Sitzung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft am 10. Nov. 1959 TOP 3 (Einfuhr- und Versorgungsprogramm 1959/60 für Getreide: B 136/36224) und 82. Sitzung am 21. Okt. 1959 TOP 3. - Schriftliche Unterlagen für den Bericht des BML nicht ermittelt.

28

Die Dreizehnte Durchführungsverordnung (DVO) zum Getreidegesetz vom 27. Juni 1959 (BAnz. Nr. 121 vom 30. Juni 1959, S. 1) regelte die Vermahlung von inländischem Weizen und ausländischem Qualitätsweizen für das Getreidewirtschaftsjahr 1959/1960. Da 1959 mit 4,5 Millionen t eine größere Ernte eingebracht werden konnte als erwartet, sollte zur Sicherstellung der Verarbeitung und Verwertung des inländischen Weizens für das zweite Halbjahr des Getreidewirtschaftsjahres 1959/1960 (Januar bis Juni 1960) durch Verordnung der Mindestanteil der verarbeiteten Gesamtweizenmenge an inländischem Weizen von 66 auf 75% erhöht und an ausländischem Qualitätsweizen von 28 auf 23% gesenkt werden. Verbraucher-verbände, aber auch Vertreter des Mühlen- und des Backgewerbes befürchteten durch die Verringerung des Anteils an ausländischem Qualitätsweizen eine Verschlechterung des Mehls und der Backwaren. Unterlagen dazu in B 116/12185 und B 136/2624. - Verordnung vom 5. Dez. 1959 zur Änderung der Dreizehnten DVO zum Getreidegesetz (BAnz. Nr. 235 vom 8. Dez. 1959, S. 1).

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