2.5.3 (k1959k): 3. Ergänzung des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn, BMV

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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3. Ergänzung des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn, BMV

Der Bundesminister für Verkehr trägt den wesentlichen Inhalt seiner Vorlage vom 22. Januar 1959 vor 6. In diesem Zusammenhang betont er, daß dem Verwaltungsrat nur Mitglieder angehören sollten, die nach Alter und Gesundheitszustand in der Lage seien, ihre Aufgaben uneingeschränkt wahrzunehmen. Nach Aussprache ernennt das Kabinett die Herren

6

Siehe 25. Sitzung am 14. Mai 1958 TOP 3 (Kabinettsprotokolle 1958, S. 244). - Vorlage des BMV vom 22. Jan. 1959 in B 108/28614 und B 136/2737. - Nach dem Bundesbahngesetz vom 13. Dez. 1951 (BGBl. I 955) umfasste der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn vier Gruppen zu je fünf Mitgliedern, die von der Bundesregierung für fünf Jahre ernannt wurden. Das Vorschlagsrecht für die Gruppe A stand dem Bundesrat, für die Gruppe B der Gesamtwirtschaft, für die Gruppe C den Gewerkschaften und für die Gruppe D dem BMV zu. Die Amtsdauer der Mitglieder Viktor Renner, Lambert Schill, Philipp Seibert und Gerhard Schroeder (Gruppen A bis D) lief zum 10. März 1959 ab. Der BMV hatte in seiner Vorlage das Kabinett darum gebeten, deren Wiederbenennung zuzustimmen.

Viktor Renner 7

Lambert Schill 8

Philipp Seibert 9

Dr. jur. Gerhard Schroeder 10

7

Viktor Renner (1899-1969). Seit 1925 im Justizdienst, zuletzt Richter am Amts- und Landgericht Tübingen, 1945-1946 Oberbürgermeister von Tübingen und Landrat des Kreises Tübingen, 1946-1952 Staatssekretär für Inneres bzw. (ab Juli 1947) Innenminister des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1947-1964 MdL Württemberg-Hohenzollern bzw. (ab 1952) Baden-Württemberg (SPD), 1952-1953 Justizminister des Landes Baden-Württemberg, seit 1952 Mitglied des Verwaltungsrats der Deutschen Bundesbahn, 1956-1960 Innenminister des Landes Baden-Württemberg.

8

Lambert Schill (1888-1976). Landwirt, 1921-1925 und 1929-1933 Mitglied des Badischen Landtags (Zentrum), 1924-1933 Mitglied des Landeseisenbahnrates und 1929-1933 des Reichseisenbahnrates, 1929-1933 Präsident des Badischen Bauernvereins, 1933 Entfernung aus allen Ämtern, 1946 Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes und der Badischen Landwirtschaftskammer, 1946-1947 Mitglied der Beratenden Landesversammlung (Süd-)Baden (CDU), 1947-1948 Minister für Landwirtschaft und Ernährung des Landes Baden (Südbaden), 1949-1957 MdB, seit 1952 Mitglied des Verwaltungsrats der Deutschen Bundesbahn.

9

Philipp Seibert (1915-1987). Nach kaufmännischer Lehre in der Eisen- und Stahlbranche 1932-1935 Angestellter, 1939-1945 Kriegsdienst, seit 1945 im Eisenbahndienst, 1950-1952 Gewerkschaftssekretär bei der Bezirksleitung Mainz der GdED, seit 1952 im Hauptbüro der GdED in Frankfurt/Main, 1956-1959 (August) 2. Vorsitzender, 1959-1979 1. Vorsitzender der GdED, 1961-1976 MdB (SPD).

10

Korrigiert aus „Schröder". - Dr. Gerhard Schroeder (1909-1963). 1934-1939 Reichswirtschaftsministerium, seit 1939 in der Verwaltung der Klöckner-Werke, Duisburg, 1941-1945 Kaufmännischer Direktor des Lothringer Hütten- und Bergwerkvereins in Kneuttingen-Nilvingen, seit 1945 in der Hauptverwaltung der Klöckner-Werke AG, Duisburg, seit 1947 Vorstandsmitglied und 1950 Liquidator, seit 1952 Vorstandsmitglied der aus der Entflechtung hervorgegangenen neuen Klöckner-Gruppe, 1954-1956 Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie und Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, 1956-1963 Vorstandsvorsitzender der Klöckner-Werke AG.

gemäß § 10 Absatz 5 des Bundesbahngesetzes mit Wirkung vom 11. März 1959 auf die Dauer von weiteren 5 Jahren zu Mitgliedern des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn 11.

11

Fortgang 93. Sitzung am 27. Jan. 1960 TOP 2 (B 136/36121).

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