2.6.9 (k1959k): E. Aufklärung über die Berlin-Frage

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[E.] Aufklärung über die Berlin-Frage

Der Bundespressechef teilt mit, daß er eine Reihe ausländischer Persönlichkeiten nach Berlin und Bonn eingeladen habe, um sie eingehend über das Berlin-Problem zu unterrichten 24. Er bittet die Bundesminister, derartige Persönlichkeiten bei ihrem Besuch in Bonn zu empfangen. Das für den Empfang erforderliche Material werde er rechtzeitig zur Verfügung stellen. Der Bundesminister des Auswärtigen und der Bundesbevollmächtigte Dr. Vockel unterstützen das Anliegen des Bundespressechefs. Auch der Bundesminister des Innern bezeichnet eine einheitliche Sprachregelung in der Berlinfrage als besonders notwendig.

24

Siehe 47. Sitzung am 10. Dez. 1958 TOP D (Kabinettsprotokolle 1958, S. 426). - Der BMF hatte auf Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages eine außerplanmäßige Ausgabe von 9 Millionen DM zur Durchführung einer Berlin-Aktion als Reaktion auf das Chruschtschow-Ultimatum vom 27. Nov. 1958 bewilligt (zum Ultimatum vgl. 44. Sitzung am 28. Nov. 1958 TOP 1: Kabinettsprotokolle 1958, S. 405 f.). Mit der Durchführung der Aktion war ein ad hoc gegründetes Berlin-Sekretariat der Inter Nationes e.V. beauftragt worden, das am 5. Jan. 1959 seine Arbeit aufgenommen hatte. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten hatte das Berlin-Sekretariat bis Juli 1959 2293 ausländische Gäste geladen, die sich über die Lage in West-Berlin informierten (vgl. den undatierten Abschlussbericht des BPA in B 136/6542 und die Gästeliste des AA vom 5. Mai 1959 in B 136/2095, weitere Unterlagen zur Berlin-Aktion 1959 in B 145/1949 bis 1983, 2150, 2491, 3239, B 136/2095, 6541 und 6542).

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