2.7.3 (k1959k): C. Bundesversammlung in Berlin

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[C.] Bundesversammlung in Berlin

Das Kabinett beauftragt den Chef des Bundespräsidialamtes, dem Bundespräsidenten mit dem Ziele Vortrag zu halten, wegen des Tagungsortes der Bundesversammlung mit den Führern der Fraktionen Fühlung zu nehmen 7.

7

Siehe 36. Sitzung am 23. Juni 1954 TOP A (Kabinettsprotokolle 1954, S. 260 f.). - Artikel 54 Absatz 4 Satz 2 GG bestimmte, dass die Bundesversammlung vom Präsidenten des Bundestages einberufen wird. Nähere Regelungen waren einem Bundesgesetz vorbehalten. Laut Gesetzentwurf über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung vom 14. Jan. 1959 (BR-Drs. 118/59, BT-Drs. 885) sollte der Bundestagspräsident Ort und Zeitpunkt des Zusammentritts der Bundesversammlung bestimmen. Nachdem Gerstenmaier bereits im Oktober 1958 erklärt hatte, die Bundesversammlung zum 1. Juli 1959 nach Berlin einberufen zu wollen, waren vor allem von Teilen der CDU/CSU aus Rücksicht auf die außenpolitische Situation nach der Chruschtschow-Note vom 27. Nov. 1958 gegen den Tagungsort Berlin Bedenken erhoben worden (vgl. die Pressedokumentation in B 122/Anh. 32-41, den Vermerk des Bundeskanzleramtes vom 16. Febr. 1959 in B 136/4613 und den Vermerk des BMI vom 17. Febr. 1959 in B 106/3192). - Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung vom 25. April 1959 (BGBl. I 230). - Zur Wahl des Bundespräsidenten vgl. 57. Sitzung am 6. März 1959 TOP A. - Fortgang 58. Sitzung am 11. März 1959 TOP K (Stimmrecht der Berliner Abgeordneten).

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