2.8.3 (k1959k): A. Verkauf des Films „Berlin, Hauptstadt Deutschlands"

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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[A.] Verkauf des Films „Berlin, Hauptstadt Deutschlands"

Der Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes trägt vor, es sei seinerseits beabsichtigt gewesen, diesen mit dem Prädikat „wertvoll" ausgezeichneten Film für 10 000 DM an den Europa-Filmverleih zu verkaufen 5. Der Europa-Filmverleih sei zwar mit dem Kaufpreis einverstanden, aber zur Aufführung des Films erst nach dem 27. Mai 1959 6 bereit. Demgegenüber sei die Paramount-Filmgesellschaft, die gleichfalls als Bewerberin für den Film auftrete und auch den geforderten Kaufpreis von 10 000 DM zahlen wolle, gewillt, diesen Film ab sofort laufen zu lassen. Der Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes erbittet die Zustimmung des Kabinetts zu einem Verkauf des Films an die ausländische Paramount-Filmgesellschaft, da es ihm wichtig erscheint, diesen Film schon jetzt und nicht erst nach dem 27. Mai 1959 der Öffentlichkeit zu zeigen, andererseits aber nach dem Stand der Verhandlungen mit dem Europa-Filmverleih dessen Einlenken nicht zu erwarten sei. Das Kabinett stimmt dem Verkauf des Films „Berlin, Hauptstadt Deutschlands" an die Paramount-Filmgesellschaft zu einem Betrage von 10 000 DM zu.

5

Der Film war 1958 im Auftrag des BMBes durch die Gong-Film GmbH, Hamburg, Berlin, produziert worden. Unterlagen zur Unterstützung von Filmproduktionen aus ERP-Mitteln in B 137/484 bis 490. Unterlagen zum Verkauf der Verleih-Rechte nicht ermittelt. Film im Filmarchiv Benutzungsstück K 5830/1.

6

Zum 27. Mai 1959 lief Chruschtschows Berlin-Ultimatum vom 27. Nov. 1958 aus.

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