3.1.3 (k1959k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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Text

Der Chef des Bundespräsidialamtes

Karl Theodor Bleek (1898-1969)

1927-1931 Preußisches Innenministerium, 1932-1933 Landrat im Kreis Arnswalde/Neumark, 1933 Bezirksregierung in Stade, 1934-1937 in Arnsberg und 1937-1939 in Breslau, 1939-1945 Stadtkämmerer von Breslau, 1946-1951 Oberbürgermeister von Marburg, 1946-1951 MdL Hessen (LDP bzw. FDP), dort 1947-1951 Fraktionsvorsitzender, 1951-1957 Staatssekretär im BMI (Staatssekretär II), 1957-1961 Chef des Bundespräsidialamtes.

Hans Bott (1902-1977)

Bis 1945 Buchhändler und Verleger, 1946-1949 Referent im Kultministerium des Landes Württemberg-Baden, 1949-1959 Persönlicher Referent des Bundespräsidenten und stellvertretender Chef des Bundespräsidialamtes, nach 1959 ehrenamtlicher Mitarbeiter von Theodor Heuss und Mitglied des Stiftungsrates und des Kuratoriums der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung „Deutsches Mütter-Genesungswerk".

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienstes der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referates 4 (zuständig u.a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich, sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referates 3 (u.a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Eberhard Nöller (geb. 1911)

1949-1951 BMM, dort Mitarbeiter im Referat III 2 (ERP-Politik und Durchführung: Rechtsfragen), 1951 im Referat Rechts-, Kabinetts- und Parlamentssachen, 1951-1964 Bundespräsidialamt, dort Leiter des Referats 1, ab 1954 des Referats 3, ab 1957 des Referats 2 (jeweils zuständig vor allem für Gesetzgebung, rechtliche Grundsatzfragen, Gnadensachen, Wiedergutmachung, Entschädigung, ab 1960 zudem für Personalien), 1964-1974 BMVtg, dort bis 1972 in der Abteilung VR (Verwaltung und Recht) Leiter der Unterabteilung I (Besondere Verwaltungsaufgaben, Militärseelsorge), 1972-1974 in der Abteilung S (Sozialabteilung) Leiter der Unterabteilung II (Soziale Sicherung der Soldaten, Beamten und Arbeitnehmer), 1974-1976 Präsident des Bundeswehrverwaltungsamtes.

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