4.4 (x1954e): Ministerialbeamte

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 2. 1954-1955Instandsetzung und Ausbau des FernstraßennetzesHans Karl von Mangoldt, Heinrich Blücher und Vollrath von Maltzahn in einer Sitzung des Ministerrates der OEECKarte der Brotpreiserhöhungen im Frühjahr 1955Karikatur Preissteigerungen

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Text

Ministerialbeamte

Werner Albrecht (geb. 1901)

1926-1945 im Postdienst, 1945-1950 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, seit 1950 erneut im Postdienst, 1953-1966 BMP, dort 1953-1955 Leiter des Referats I K (Maschinenwesen: Posttechnik [Bahnpost-, Förder-, Flurförder- und Kleinmaschinentechnik]), 1955 (Nov.)-1962 Leiter des Referats I H (Technik der Postbeförderung und des Postbetriebes: Bahnpostwagen, Förderanlagen, Flurfördermittel, Büro- und Betriebsmaschinen, ab 1960: Postbetriebstechnik).

Dr. Georg Anders (1895-1972)

1933-1945 Preußisches bzw. (seit 1934) Reichsjustizministerium, 1949 Personalamt der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1962 BMI, dort 1949-1952 Leiter des Referats II 5 (Bundesbeamtengesetz, Gesetz auf Grund Art. 131 GG, Versorgungsrecht, seit 1950 nur: Versorgungsrecht), 1952-1953 Leiter der Unterabteilung I A (Verfassung und Staatsrecht), 1953-1957 Leiter der Abteilung II (Beamtenrecht), 1957-1962 Staatssekretär (1957-1960 Staatssekretär II, 1960-1962 Staatssekretär I).

Heinrich Anz (1910-1973)

1935-1944 Reichsjustizministerium, 1944-1945 Landgericht Bielefeld, 1945-1947 Tätigkeit in der Landwirtschaft, 1947-1949 Amtsgericht Wolfenbüttel, 1949-1953 Landgericht Braunschweig, 1953-1957 BMF, dort Leiter des Referats I B 5 bzw. (ab 1954) I B 4 (Allgemeines Besoldungs-, Reise- und Umzugskostenrecht), 1958-1960 BMI, dort Leiter des Referats II B 1 (Allgemeines Besoldungsrecht), 1961-1973 erneut BMF, dort zuletzt (ab 1968) Leiter der Unterabteilung VI B (Verteidigungslasten).

Dr. Roman Baudisch (1905-1979)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1942 abgeordnet zum Reichskommissariat Norwegen, 1945-1946 Internierungslager Cransberg, 1947-1951 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1951-1970 BMWi, dort 1951-1964 Leiter des für Fragen der Betriebswirtschaft zuständigen Referats II 7 bzw. (ab 1952) II A 8, (ab 1954) II A 1 und (ab 1960) II 1, 1963-1970 Leiter der Unterabteilung II A (Handwerk, Mittel- und Kleinbetriebe, Genossenschaften), zugleich Leiter der Arbeitsgruppe Mittelstand.

Otto Freiherr von Bechtolsheim (1910-1999)

1936-1938 Reichsverkehrsministerium, 1938-1941 Reichsbahndirektion Essen, 1941-1945 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Allenstein, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 ohne Beschäftigung, 1947-1951 Justitiar bei der IHK Kassel, 1951-1954 BMV, 1954-1970 Bundeskanzleramt, dort 1954-1956 Hilfsreferent im Referat 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1957-1968 u.a. Leiter der für Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen u.a. aus den Geschäftsbereichen BMV, BMP, BMAt, BMwF, BMSchatz, wissenschaftliche Forschung bzw. BMwF, Bundesbahn und Bundespost zuständigen Referate 8 und 9 bzw. (ab 1965) II/5 und (ab 1967) II/6, 1968-1970 Leiter der Gruppe I/1 (u.a. Personalangelegenheiten der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen, Organisation, Innerer Dienst), 1970-1975 erneut BMV, dort in der Abteilung Leiter des Referats L 8 (Internationale Zusammenarbeit in der Luftfahrt, Zivile Verteidigung).

Dr. Hans Berger (1909-1985)

1939-1945 abgeordnet zum Reichskommissar für die Preisbildung, 1945 Amtsgericht Köln, 1946 Landgericht Köln, 1946 Zentraler Rechtsausschuß für die Britische Zone in Hamburg, 1946-1948 Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Leiter der Gesetzgebungsabteilung, 1948-1949 Richter am Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in Köln, 1949-1953 Präsident des Landgerichtes Düsseldorf, 1953-1954 BMI, dort Leiter der Abteilung Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung, 1954-1959 AA, dort Leiter der Rechtsabteilung, 1959-1963 Botschafter in Kopenhagen, 1963-1965 in Den Haag, 1965-1969 Chef des Bundespräsidialamtes im Rang eines Staatssekretärs, 1969-1971 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Hans von Boeckh (1900-1980)

1927-1931 und 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946 Rechtsanwalt, 1948-1951 Badisches Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1952-1958 BMWi, dort Leiter der Unterabteilung I A (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen, Marshallplan), 1958-1963 Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands beim BMG, 1963-1965 geschäftsführender Vorstand der Forschungsstelle für gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen.

Dr. Otto Bolder (1908-1979)

1937-1945 Finanzverwaltung, 1949-1951 Landesfinanzamt bzw. Oberfinanzdirektion Koblenz, 1951-1963 BMF, dort seit 1952 Leiter des Referats III B 5 (Zolltarifpolitik), 1963-1973 Präsident der Oberfinanzdirektion Freiburg i. Br.

Dr. Heinz Berthold Bonus (1901-1977)

1932-1938 Statistisches Reichsamt, 1939-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1946 kommissarischer Leiter des Landesplanungsamtes Schleswig-Holstein, 1946-1948 Statistisches Amt für die Britische Besatzungszone, 1948-1966 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1951-1954 Leiter des Referats II 2 (Einnahmen, Ausgaben und Investitionen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Sondervermögen, ab 1952: Berichte über öffentliche Haushalte, Investitionen und Sondervermögen, öffentliche Haushalte und Sozialprodukt), 1954-1957 Leiter des Referats II C 2 bzw. (ab 1958) 3 und (ab 1959) 4 (Öffentliche Haushalte und Wirtschaft, volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen), 1960-1963 in der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe Leiter des Referats 3 (Öffentliche Finanzen im Wirtschaftsablauf), 1963-1966 Leiter der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe.

Hellmut Bormann (1906-1964)

1931-1940 Stellvertretender Geschäftsführer und Verbandssyndikus beim Verband Rheinischer Haus- und Grundbesitzer, Köln, gleichzeitig Prokurist der Rheinischen Kreditgesellschaft für Haus- und Grundbesitzer AG, 1941-1943 Geschäftsführer beim Verband der Haus- und Grundbesitzervereine von Kurhessen in Kassel, 1943-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der Britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1964 BMWi, dort 1950-1964 Leiter des Referats I B 4 (Preisfragen in der Bauwirtschaft, Miet-, Versicherungs- und Verkehrswesen, öffentliche Gebühren), 1954-1955 zugleich auch des Referats IV C 5 (Gewerbliche Wirtschaft: Bauwirtschaft).

Dr. Curt Bretschneider (1898-1966)

1926-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Referent, später Leiter der Haushaltsabteilung beim Zentralhaushaltsamt für die Britische Zone in Hamburg, 1948-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1952 Leiter des Referats I 4 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt), 1955-1958 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft), 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung).

Hans Classen (1889-1971)

Seit 1919 im Bergbau tätig, zuletzt 1942-1950 Oberbergamtsdirektor beim Oberbergamt Saarbrücken, 1950-1955 BMWi, dort 1950-1955 Leiter der Unterabteilung III A (Bergbau).

Dr. Wilhelm Claussen (1901-1980)

1926-1936 Zweigamt Berlin des Internationalen Arbeitsamtes Genf, dort Referent und Schriftleiter der Monatsschrift „Internationale Rundschau der Arbeit", daneben 1924-1934 Lehrtätigkeit an der evangelisch-sozialen Schule in Berlin-Spandau (Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Volkswirtschaft), 1937-1939 IG Farbenindustrie AG Berlin, dort Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung, 1939-1942 Kriegsdienst, 1942-1945 Militärverwaltungsoberrat beim Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft in Serbien, 1946 stellvertretender Leiter des Seeschiffahrtsamtes in Hamburg, 1947-1948 Abteilungsleiter bei der Hauptverwaltung des Seeverkehrs des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets, 1948-1949 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Unterabteilungsleiter in der Abteilung Seeverkehr, 1949-1951 Direktor der See-Berufsgenossenschaft, Hamburg, 1951-1957 BMV, dort 1951-1953 in der Allgemeinen Abteilung (A) Leiter des Referats A 1 (Personal, Soziale Fragen, Gesundheitswesen), 1953-1957 Leiter der Zentralabteilung (Z), zugleich Leiter des Referats Z 1 (Personalangelegenheiten unter anderem des BMV und des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn), 1957-1965 Staatssekretär im BMA.

Dr. Kurt Daniel (1899-1984)

1926-1931 Reichswirtschaftsministerium, 1931-1933 Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung, 1933-1945 erneut Reichswirtschaftsministerium, 1945-1946 Internierungslager Moosburg, 1948-1949 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1949 Deutsches Amt für Ein- und Ausreisegenehmigungen, Landesstelle Nordrhein-Westfalen, 1949-1964 BMWi, dort 1949-1950 Leiter des Referats V B 2/6 (Devisenrechtstrafverfahren), 1950-1953 Leiter des Referats V C 2 bzw. (ab 1953) V D 2 (Devisenrecht, Devisenüberwachung), 1954-1964 Leiter der Unterabteilung V B (Außenhandel mit Ländern außerhalb des EZU-Raumes).

Dr. Hans Deinhart (geb. 1896)

1925-1945 im Postdienst, 1948-1961 Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMP, dort 1950-1954 Leiter des Referats IV h E bzw. (ab 1953) V E (Bauverwaltungsangelegenheiten der Baubezirke 3 und 4; grundsätzliche Angelegenheiten und allgemeine Rechtsfragen), 1954-1956 in der Abteilung III (Personalwesen) Generalreferent III a (Generalreferent für allgemeine Personalangelegenheiten und Unterabteilungsleiter für die Referate III F, III G, III J, III K, III L, III R), 1956-1961 Leiter der Abteilung V (Hochbau-, Bauverwaltungs-, Maschinen- und Beschaffungsangelegenheiten).

Wolfgang von Dorrer (1905-1990)

1946-1950 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMV, dort Leiter des Referats A 5 (Zentralverkehrsleitung), 1950-1952 Dienststelle für Auswärtige Angelegenheiten im Bundeskanzleramt, 1953-1970 erneut BMV, dort 1953 Leiter des Referats A 7 (Investitionskredite, Stoff- und Beschaffungswesen, Notstands- und Sanierungsprogramme), 1953-1957 Leiter der Verbindungsstelle Berlin des Ministeriums, dort zugleich Leiter der Referate 1 (Allgemeine Angelegenheiten) und 2 (Binnenschiffahrt, Wasserbau, Seeverkehr, Luftfahrt, Spedition, Lagerei), 1957-1959 Leiter des Referats B 3 (Sozial-, Wirtschafts- und Finanzierungsfragen der Binnenschiffahrt, Bundesschleppbetrieb), 1959-1970 Beauftragter des Ministers für den Interzonen- und Berlinverkehr (BIV).

Dr. Ulrich Doßmann (1911-1996)

siehe unter Protokollführer

Dr. Ulrich Engel (geb. 1902)

Bis 1945 Rechtsanwalt und Direktionsmitglied des Fuld-Konzerns (Telephonbau und Normalzeit) in Frankfurt/Main, 1945-1946 Mitglied des Planungsausschusses für die Bildung einer Hauptdirektion der Deutschen Reichspost in der US-Zone, 1946 Beauftragter für das Post- und Fernmeldewesen im Groß-Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, 1946-1947 Generalsekretär beim Verwaltungsrat für das Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes, 1947 Leiter der Finanzen und Wirtschaft in der Hauptverwaltung Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1967 BMP, dort Leiter der Abteilung IV (Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten).

Dr. Hans Estner (1909-1967)

1952 Wirtschaftsministerium des Landes Baden, 1952-1967 BMWi, dort Leiter des Referats III D 4 (Montanunion und Außenhandel), 1959-1962 des Referats III D 2 (Rechtsangelegenheiten und Wettbewerbsregeln im Rahmen der EGKS), 1962-1964 Leiter der Unterabteilung III D (EGKS), 1964-1966 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, EGKS), 1966-1967 der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit).

Dr. Ernst Féaux de la Croix (1906-1995)

1934-1945 Reichsjustizministerium, 1946 Regional Food Office, Hamburg, 1946-1949 Tätigkeit in einem Steuerberatungsbüro in Berlin, 1949-1971 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referats VI 4 (Gesetzgebung über Reichs- und Staatsvermögen), 1952 zusätzlich Leiter des Referats II B 1 (Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft), 1953-1959 Leiter der Unterabteilung V B (Wiedergutmachung, Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten), 1959-1971 Leiter der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten).

Ernst Ferber (1914-1998)

1933-1945 Offizier, 1946-1951 Organisation Gehlen, 1951-1975 Dienststelle Blank/BMVtg bzw. Bundeswehr, dort 1951-1952 Leiter des Referats, später der Gruppe „Personelle Organisation", 1952-1954 Leiter des Referats G 1-Pers (deutsche Vertretung beim Interimsausschuß zur Vorbereitung der EVG auf dem Gebiet des Personalwesens), 1954-1955 Studiengruppe Laegeler und Studiengruppe Spitzengliederung (Vorbereitung der Spitzengliederung des BMVtg), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung IV B bzw. III B (Personalwirtschaft), 1958-1961 Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 32, 1961-1962 Chef des Stabes des Truppenamtes, 1964-1967 Direktor des Planungsstabes der Standing Group, Washington, 1967-1969 Kommandeur der 2. Panzergrenadierdivision, 1970-1971 Stellvertretender Inspekteur des Heeres, 1971-1973 Inspekteur des Heeres, 1973-1975 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte (CINCENT).

Alfred Feyerabend (geb. 1896)

1933-1940 Reichsverkehrsministerium, 1940-1945 Vorstand des Wasserstraßenamtes Swinemünde, 1946-1949 Generaldirektion für Wasserstraßen und Binnenschiffahrt, später Hauptverwaltung der Binnenschiffahrt des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes, anschließend Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, Abteilung Wasserstraßen, 1949-1961 BMV, dort Leiter der Abteilung W (Wasserbau).

Heinz-Harald Fischer (1903-1983)

1937-1938 Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe, 1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945 Regierung in Wiesbaden, 1947-1949 Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 1949-1956 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1952 Leiter des Referats I C 1 (Kapitalverkehr, Versicherungswesen, Wertpapier-, Börsen- und Aktienwesen sowie insbesondere ab 1950 Kreditwesen), 1952-1954 Leiter des Referats VI 1 (Kreditpolitische Grundsatzfragen, ab 1954 Teilbereich a: Währungs-, Geld- und Kreditpolitische Grundsatzfragen), 1955-1956 Leiter der Unterabteilung VI B (Finanzierungen und Versicherungen), 1956-1966 Richter am Bundesverwaltungsgericht.

Dr. Joachim Fischer-Dieskau (1896-1977)

1927-1941 Reichsarbeitsministerium, 1941-1945 beim Reichswohnungskommissar, dort Leiter der Abteilung II (Wohnungswesen), 1945-1949 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1949 bei der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, 1949-1957 BMWo, dort Leiter der Abteilung I (Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnungswirtschaft), 1957-1964 Vorstandsmitglied der Deutschen Bau- und Bodenbank AG.

Herbert Fischer-Menshausen (1906-2000)

1933-1946 Staatsanwaltschaft und Finanzverwaltung Hamburg, 1946-1948 Zentralhaushaltsamt für die britische Besatzungszone, 1948 Rechnungshof für die britische Besatzungszone, 1948-1949 Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950 beim Bundesrat, dort Sekretär des Finanzausschusses, 1950-1958 BMF, dort 1950-1957 Leiter der Unterabteilung II C (Bund und Länder, ab 1954: Volkswirtschaft und Statistik, Bund und Länder, Europäische Politische Gemeinschaft, Lastenausgleichsleistungen, Sozialleistungen), 1957-1958 Leiter der Abteilung VI (Finanzwirtschaftliche Beziehungen zum Ausland, Finanzverfassung, Wirtschaft, Verteidigungslasten, Bundesvermögen, Bundesbauangelegenheiten), 1958-1969 Vorstandsmitglied der Esso AG Hamburg, ab 1962 stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Karl Fitting (1912-1990)

1930-1933 Studium der Rechtswissenschaft, zur Abschlußprüfung aus politischen Gründen nicht zugelassen, 1933-1942 Tätigkeit in der Wirtschaft, 1942-1945 als politischer Häftling im Konzentrationslager Mauthausen, 1945-1948 Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge, 1948-1977 Verwaltung für Arbeit des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMA, dort 1948-1961 Leiter des Referats III a 4 bzw. (ab 1950) III a 2 (vor allem Kollektives Arbeitsrecht, Arbeitsverfassungsrecht, insbesondere Betriebsverfassung, Heimarbeitsrecht, Arbeitsgerichtsbarkeit, ab 1955: Betriebsverfassungsrecht, Arbeitsgerichtsbarkeit, Heimarbeitsrecht, ab 1959: Betriebsverfassung und Mitbestimmung), 1961-1966 Leiter des Referats III b 1 (Grundsatzfragen des Arbeitsschutzes, insbesondere Rechtsfragen und internationale Angelegenheiten), 1963-1966 zugleich Leiter der Unterabteilung III b (Arbeitsschutz und Gewerbeaufsicht), 1966-1977 Leiter der Abteilung III (Arbeitsrecht, Löhne, Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Sonderprobleme der Sozialordnung).

Dr.-Ing. Edmund Frohne (1891-1971)

Seit 1918 Deutsche Reichsbahn, dort 1938 Abteilungspräsident, nach 1945 Staatssekretär für Verkehr in Niedersachsen, 1947-1949 Direktor der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1952 Staatssekretär im BMV, 1952-1956 Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Georg Garbe (geb. 1904)

1932-1933 Statistisches Reichsamt, 1933-1945 Institut für Konjunkturforschung, 1945-1949 Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn, Berlin, 1949-1950 Magistrat Berlin (West), 1950-1969 BMP, dort Leiter des Referats IV D (Allgemeine Wirtschafts- und Finanzpolitik der Deutschen Bundespost; seit 1954: Volkswirtschaftliche Angelegenheiten und finanzpolitische Grundsatzfragen u.a., seit 1960: Wirtschaftspolitik u.a.).

Dr. Hanns Gareis (1896-1972)

1924-1933 Geschäfts- bzw. Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Landbundes, 1934-1945 Hauptstabsleiter im Reichsnährstand, 1945-1947 landwirtschaftliche Praxis, 1948-1950 Direktor des Bayerischen Bauernverbandes, 1950-1957 BML, dort Leiter der Abteilung IV (Agrarwesen).

Dr. Ernst Geßler (1905-1986)

1930-1934 Hilfsrichter im Kammergerichtsbezirk Berlin, 1934-1945 Preußisches und Reichsjustizministerium, 1946-1948 juristischer Hilfsarbeiter bei Rechtsanwälten, 1948-1970 Zentral-Justizamt für die Britische Zone bzw. BMJ, dort 1949-1964 Leiter des Referats III 1 bzw. (ab 1962) III A 1 (Handelsrecht, Recht der Kapitalgesellschaften und der bergrechtlichen Gewerkschaften, Bilanzrecht, Entflechtungsvorschriften, Seerecht, internationale Fragen dieser Sachgebiete, ab 1957 zudem Aktienrechtsreform, GmbH-Reform), 1954-1964 zugleich Leiter der Unterabteilung III A, 1965-1970 Leiter der Abteilung III (Handels- und Wirtschaftsrecht).

Dr. Wilhelm Giel (geb. 1917)

1945-1949 Wirtschaftsministerium Hessen, 1949-1972 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1956 Hilfsreferent im Referat I A 2 (Langfristige Strukturplanung, regionale Wirtschaftsfragen, Notstandsgebiete), 1956-1957 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, 1957-1959 stellvertretender und 1959-1966 Leiter des Referats I A 2 bzw. (ab 1965) I C 1 (Regionale Wirtschaftsstruktur, Notstandsgebiete, ab 1963 zusätzlich: regionale Förderungsprogramme), 1965-1968 Leiter der Unterabteilung I C (Regionale und sektorale Strukturpolitik), 1968-1972 Leiter der Abteilung IV bzw. (ab 1972) W/IV (Gewerbliche Wirtschaft, ab 1969 zudem: Wirtschaftsförderung Berlins), 1972-1980 Vorsitzender des Türkei-Konsortiums der OECD.

Dr. Wolfgang Goedecke (1912-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946-1947 Universität Kiel, 1947-1948 Landeswirtschaftsamt Kiel, 1948-1950 Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, 1950-1956 BMM bzw. BMZ, dort 1950-1953 Leiter des Referats II 3 (Investitionsprogrammierung für Westdeutschland und Westberlin, Verwendung der freigegebenen Gegenwertmittel, zusätzlich bis 1952: Kapitalverkehrsausschuß), 1953-1956 Leiter der Abteilung III (ERP-Sondervermögen, ab 1955: Verwaltung des ERP-Sondervermögens), 1956-1971 Vorstandsmitglied der Rheinischen Hypothekenbank AG, Mannheim, 1971-1979 Vorsitzender des Vorstandes.

Dr. Wilhelm Grau (1901-1975)

1934-1938 Württembergisches Innenministerium, 1938-1945 Reichsministerium des Innern, 1947-1949 Innenministerium Württemberg-Hohenzollern, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 2 (Haushaltsreferat) und gleichzeitig der Referate 8 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMV, BMP; Rechnungshof, Bundesbahn, Bundespost) und 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1955-1959 BMAt, dort 1955-1958 Stellvertreter des Ministers, 1958-1959 Freistellung zum Ausbau der Reaktorstation Karlsruhe zu einer Forschungsstätte, Mitglied des Aufsichtsrats der Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft m.b.H. Karlsruhe, des Aufsichtsrats der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt m.b.H. und des Verwaltungsrats der Gesellschaft zur Förderung kernphysikalischer Forschung e.V. in Düsseldorf, 1959-1966 BMV, dort 1959-1966 Leiter der Abteilung Binnenschiffahrt.

Hans von der Groeben (geb. 1907)

1933-1942 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1942-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1945-1952 Oberpräsidium Hannover, Abteilung Finanzen, bzw. Niedersächsisches Ministerium der Finanzen, 1952-1958 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Unterabteilung III D (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), seit 1956 Vorsitzender des Ausschusses Gemeinsamer Markt der Brüsseler Regierungs-Konferenz, 1958-1970 Mitglied der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bzw. (ab 1967) der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel.

Prof. Dr. Eberhard Günther (1911-1994)

1938-1939 Rechtsanwalt, 1939-1947 Tätigkeit in der Industrie, 1948 Stellvertretender Leiter der Zentralstelle für Besatzungsbedarf, 1948-1958 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1948-1950 Leiter des Sonderreferats Dekartellisierung, 1950-1958 Leiter des Referats I B 5 (Kartelle und Monopole), 1958-1976 Präsident des Bundeskartellamtes.

Franz Haenlein (1903-1989)

1947 Justitiar der Kirchlichen Hilfsstelle für Flüchtlinge in München, 1947-1948 Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1949 Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1949-1952 Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1957 Leiter des Referats 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1960 Leiter des Referats II (Haushaltsangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen u.a.), gleichzeitig seit 1956 Leiter der Unterabteilung B (Referate 2, 6, 7 und 8), 1960 Leiter des Planungsbüros, 1960-1968 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, wirtschaftspolitische und statistische Angelegenheiten, internationale Sozialpolitik).

Dr. Kurt Häfner (1908-1985)

1934-1945 Ernährungswirtschaftliche Forschungsstelle, Berlin, 1945-1946 OMGUS Berlin, 1946 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Leiter der statistischen Abteilung, 1947-1949 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1973 BML, dort Leiter der Abteilung VI (Planung und Statistik, ab 1953: Planung und Wirtschaftsbeobachtung).

Werner Hagemann (1881-1960)

1918-1935 Reichswirtschaftsamt bzw. Reichswirtschaftsministerium, 1935 Pensionierung, 1946-1948 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, anschließend verschiedentlich als Sachverständiger für die Verwaltung für Wirtschaft bzw. für das BMWi tätig.

Dr. Hilmar Hartig (geb. 1912)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium und Kriegsdienst, 1946-1949 IHK Emden, 1949-1950 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, 1950-1951 BMM, 1951-1952 OFD Köln, 1952-1977 BMF, dort 1952-1955 (Mai) Hilfsreferent im Referat II A 9 (Finanzielle Verteidigungsfragen), 1954-1957 (bis Mai 1955 gleichzeitig) Leiter des Referates II C 7 (Europäische Gemeinschaft, Verteidigungsbeitrag) bzw. (ab März 1957) VI A 1 (Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten im Rahmen der NATO und der Westeuropäischen Union), 1954 (Juni-Dezember) zugleich im BMF Vertreter des Deutschen Finanzdelegierten beim Interimsausschuß für die Errichtung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft in Paris, 1959-1966 Leiter des Referates VI A 6 bzw. (ab Januar 1960) V B 4 (Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet, ab 1959 zusätzlich zivile Notstandsgesetzgebung und -planung sowie ab 1961 finanzielle Angelegenheiten der gemeinsamen Agrarwirtschaft in der EWG), 1966-1977 Leiter der Unterabteilung V B (Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft).

Dr. Hans Georg Heinrich (1892-1966)

1921-1922 Preußisches Finanzministerium, 1922-1931 Reichsfinanzministerium, 1931-1933 Reichskommissariat für die Osthilfe, 1933 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1934-1945 Reichsfinanzministerium, 1948 Büro für Währungsfragen, Frankfurt/M., 1948-1957 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1949-1950 Leiter des Referats III B 2 (Einkommensteuer, Betriebsprüfung), 1950-1952 Leiter des Referats IV 8 (Internationale Doppelbesteuerung, Interzonales Steuerrecht, Gemeinnützigkeitsverordnung, Kirchensteuer), 1952-1957 Leiter des Referats IV 2 bzw. (ab 1957) IV b 5 (Doppelbesteuerung, Internationales Steuerrecht, Steuerberater, Helfer in Steuersachen, zudem ab 1954: Steuerzerlegung, Gemeinnützigkeitsverordnung).

Dr. Hans-Joachim Heise (1907-1988)

1935-1942 Reichswirtschaftsministerium, 1942-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1946-1952 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1952-1957 BMM bzw. BMZ, dort bis 1953 Leiter des Referats III 2 (Zwischenstaatliche Wirtschaftsbeziehungen: Warenverkehr), 1953-1957 des Referats II 3 (Handelspolitik im Rahmen der OEEC und der anderen internationalen Organisationen, Kabinettsausschuß - Kleines Wirtschaftskabinett u.a.), 1957-1972 BMWi, dort bis 1972 Leiter des Referats E A 6 (Europäische Zusammenarbeit: Assoziierung der überseeischen Gebiete, Entwicklungsgebiete: Investitionsbank, Entwicklungsfonds usw.; ab 1960 dazu: Koordinierung der gemeinsamen Handelspolitik der EWG, Förderungspolitik der EWG gegenüber Entwicklungsländern).

Prof. Dr. Wilhelm Herschel (1895-1986)

1931-1944 Professor am Staatlichen Berufspädagogischen Institut in Köln und Frankfurt/Main, 1940-1946 Direktor des Instituts für Arbeitsrecht der Universität Halle/Saale, 1946-1949 Zentralamt für Arbeit in der Britischen Zone, 1949-1950 Verwaltung für Arbeit des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1960 BMA, dort Leiter der Abteilung III (Arbeitsrecht, Lohn-, Tarif- und Schlichtungswesen, Arbeitsschutz).

Dr. Guido Hertel (1903-1963)

1929-1933 Landesfinanzamt Düsseldorf und Hauptzollamt Vreden i.W., 1933-1935 Landesfinanzamt und Finanzgericht Bremen, 1935-1937 Hauptzollamt Beuthen, 1937-1941 Oberfinanzpräsidium Brandenburg in Berlin, 1941-1949 Oberfinanzpräsidium und Finanzgericht Köln, 1949-1950 Finanzgericht Düsseldorf, 1950-1957 BMF, dort 1952-1954 Leiter der Unterabteilung III A (Organisation, Personal und Verwaltung, ab 1954: Organisation, Verwaltung [Zoll]), 1955-1957 Leiter der Abteilung I (Personal, Organisation, Allgemeine Verwaltung, Recht des öffentlichen Dienstes), 1957-1963 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Dr. Ludwig Heßdörfer (1894-1988)

Seit 1923 in der Finanzverwaltung, 1945-1946 Gutachtertätigkeit beim Österreichischen Bundesfinanzministerium, 1946-1947 Tätigkeit bei einer Treuhandgesellschaft in München, 1947 Oberfinanzdirektion München, 1948-1952 Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, 1952-1953 Oberfinanzpräsident in Nürnberg, 1953-1955 BMF, dort Leiter der Abteilung I (Personal, Organisation, Allgemeine Verwaltung, Recht des öffentlichen Dienstes), 1955-1962 Präsident des Bundesfinanzhofes, 1965 Beauftragter der Bundesregierung für die Weltverkehrsausstellung in München.

Dr. Werner Hilpert (1897-1957)

1926-1933 Stadtverordneter in Leipzig (Zentrumspartei), 1932-1933 Vorsitzender der Zentrumspartei in Sachsen, 1933-1945 Wirtschaftsberater, 1939-1945 inhaftiert im Konzentrationslager Buchenwald, 1945 Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt/Main, 1945-1952 Vorsitzender des CDU-Landesverbands Hessen, 1945-1946 (Groß-) Hessischer Minister ohne Geschäftsbereich, 1946-1947 und 1950-1952 MdL Hessen, 1946-1947 Hessischer Minister für Wirtschaft und Verkehr, 1947-1951 Hessischer Minister der Finanzen, 1945-1951 jeweils zugleich stellvertretender Ministerpräsident, 1949 (Aug.- Okt.) MdB, 1952-1957 Präsident und Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Wolfgang Holtz (1897-1966)

1922-1932 Reichsfinanzverwaltung, 1932-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943 Reichsverkehrsministerium, 1944 Militärverwaltung in Frankreich, 1944-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1948-1949 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMWo, dort Leiter des Sonderreferats „Ausbau Bonn und Bundeszone", 1951-1955 Dienststelle Blank, dort Vertreter des Leiters, 1955-1959 BMVtg, dort Leiter der Abteilung Verteidigungswirtschaft.

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u.a.), 1969-1978 des Referats III 4, ab 1978: 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Dr. Kurt Jantz (1908-1984)

1934-1935 Deutscher Gemeindetag, 1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1938 Reichsversicherungsamt, 1938-1945 Reichsarbeitsministerium, dort Referent für die Kranken- und Unfallversicherung, 1947-1949 Theologiestudium, 1949-1951 Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats II C 8 (Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1953-1973 BMA, dort 1953-1955 Leiter des Referats IV 1 (Generalreferat für die Reform der Sozialversicherung), 1955-1973 Leiter der Abteilung IV (Sozialversicherung), 1955 (Juli)-1970 Generalsekretär für die Sozialreform, ab 1957 Mitglied des Sachverständigenbeirats für soziale Sicherheit im Internationalen Arbeitsamt in Genf, ab 1966 Honorarprofessor für Sozialpolitik an der Universität Köln.

Dr. Günther Joël (1899-1986)

1929-1946 Tätigkeit als Rechtsanwalt und bei der Justizverwaltung Berlin, 1946-1948 Zentralamt für Wirtschaft, Minden, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1964 BMJ, dort 1949-1964 Leiter der Abteilung III (Handelsrecht, Recht der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft, gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, ab 1952: Handels- und Wirtschaftsrecht), ab 1954 zusätzlich Leiter der Unterabteilung III B.

Dr. Werner Junker (1902-1990)

1927-1944 AA bzw. auswärtiger Dienst mit Stationen in Wien, Peking, Nanking und Belgrad, 1945-1947 Waldarbeiter, 1947-1951 Senatskanzlei der Hansestadt Hamburg, 1951-1967 erneut AA bzw. auswärtiger Dienst, dort 1956 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter der Unterabteilung 41 (Handelspolitische Beziehungen zu fremden Staaten), 1956-1963 Botschafter in Argentinien, 1963-1967 Botschafter in Südafrika.

Kurt Kämper (1892-1957)

1922-1932 Preußisches Ministerium für Volkswohlfahrt, 1932-1945 Preußisches Ministerium des Innern, 1948-1951 Niedersächsische Staatskanzlei, 1951-1957 BMI, dort 1951-1952 Leiter des Referats II 7 (Durchführung des Wiedergutmachungsgesetzes im Rahmen des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums des Innern), 1952-1953 Leiter des Referats II 2 (Personalwirtschaft, Bundespersonalausschuß), 1953-1957 Leiter der Abteilung VII (Personalwirtschaft und Wiedergutmachung im öffentlichen Dienst).

Dr. Friedrich Käss (1910-1984)

1936-1940 bei verschiedenen Reichsbahndirektionen, 1940-1941 Kriegsdienst, 1945-1948 Privatsekretär des stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten, 1948 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1957 BMF, dort Leiter des für das Lastenausgleichsgesetz zuständigen Referats (1952-1954 Referat B 2 in der Sondergruppe Lastenausgleich, 1954-1957 Referat II C 9), 1957 gleichzeitig Leiter der Unterabteilung I A (Organisation, Allgemeine Verwaltung), 1957-1975 Präsident des Bundesausgleichsamtes.

Ludwig Kattenstroth (1906-1971)

1939 Rechtsanwalt, 1940-1941 beim Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete und beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1947-1948 Dokumentenabteilung des Internationalen Militärgerichtshofes Nürnberg, 1949-1962 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung, seit 1953: Wirtschaftsordnung und -förderung), 1954 der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1957 der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), 1962-1963 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft, Finanzen, Soziales), 1963-1965 Staatssekretär im BMSchatz, 1965-1969 Staatssekretär im BMA.

Prof. Dr. Erich Kaufmann (1880-1972)

1913 Ordinarius für öffentliches Recht in Königsberg, 1917 in Berlin, 1920 in Bonn, 1927 als Honorarprofessor wieder in Berlin, dort gleichzeitig bis 1933 Rechtsberater des AA und der Reichsregierung, 1934 Entlassung als Universitätsprofessor aufgrund seiner jüdischen Herkunft, 1939 Emigration in die Niederlande, 1946-1950 Professor des Internationalen und Verfassungsrechts sowie der Rechtsphilosophie in München, 1950-1958 Rechtsberater des Bundeskanzleramtes und des AA für völkerrechtliche Angelegenheiten, 1957 Leiter der Delegation für die Verhandlungen zur Lösung der deutsch-niederländischen Fragen.

Dr. Erich Keßler (1899-1989)

1933 Polizeipräsidien Recklinghausen und Wuppertal sowie Oberpräsidium Königsberg, dort Referent für Polizeiwesen, 1934-1936 Regierungsvizepräsident in Gumbinnen, 1937-1940 Landrat des Kreises Stormarn, 1940-1944 Regierungsvizepräsident in Kattowitz, 1944-1945 Reichsministerium des Innern, 1948-1949 Rechnungshof des Deutschen Reiches - Britische Zone, 1949-1964 BMI, dort Leiter der Unterabteilung I B bzw. (ab 1953) I C (Verwaltung, Verwaltungsgerichtsbarkeit, ab 1952: Verwaltung, Verwaltungsgerichtsbarkeit, Kommunalwesen).

Hans Kilb (1910-1984)

1936-1945 Berufsoffizier, 1946-1948 Tätigkeit als Prokurist, 1948-1951 Stadtverwaltung Göttingen, 1951 BMM, dort Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1951-1958 Bundeskanzleramt, dort Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1958-1974 Direktor bei der Verwaltung der Europäischen Atomgemeinschaft und (ab 1967) bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaften.

Dr. Wilhelm Kitz (1890-1956)

1921-1945 Provinzialverband der Rheinprovinz (Provinzialselbstverwaltung) in Düsseldorf, dort seit 1931 Erster Landesrat und Leiter der Finanzabteilung, 1946-1948 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1948-1950 Generalsekretär der Gutachterkommission für den Lastenausgleich, Bad Homburg, 1950-1955 BMI, dort Leiter der Abteilung V (Öffentliche Fürsorge, Jugendwohlfahrt und Leibesübungen, ab 1954: Sozialwesen, Soziale Angelegenheiten und Wohlfahrt).

Dr. Walter Kleberg (1895-1967)

1926-1945 bei den Regierungen in Arnsberg, Münster, Merseburg, Oppeln, Breslau und Kassel, 1945 Leiter der Hauptabteilung Verkehr im Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, 1946-1947 ständiger Vertreter des Chefs der (Groß-) Hessischen Staatskanzlei, 1947-1949 Leiter der Landesdienststelle des Länderrats des amerikanischen Besatzungsgebiets in Wiesbaden und hessischer Sonderbeauftragter beim Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Stuttgart, 1949 ständiger Vertreter des Hessischen Bevollmächtigten beim Bund, 1950-1960 BMVt, dort Leiter der Abteilung I (u.a. Verwaltung, Verbindung zu Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Ländern, Verbänden und Gewerkschaften, Presse, Kulturangelegenheiten, Kriegsgefangene, Vermißte, ab 1953: Allgemeine Abteilung).

Victor von Knorre (1890-1975)

1921-1945 Reichsfinanzministerium, 1946-1948 freiberufliche Tätigkeit als Finanzsachverständiger, 1949-1960 BMF, dort Leiter der Verbindungsstelle Berlin des BMF.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Finanzamt Flensburg, Landesfinanzamt Schleswig-Holstein, Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u.a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Prof. Dr. Hans Wilhelm Kötter (1911-1975)

Seit 1938 Rechtsanwalt, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1949 Richter am Amtsgericht Erlangen, 1949-1950 am Oberlandesgericht Nürnberg, 1950-1967 BMWi, dort 1950-1956 im Rechtsreferat (II R, ab 1954: ZR) Referent für Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Handelsrecht u.a., 1956-1967 Leiter des Rechtsreferats (ZR), 1967-1975 Professor für Bürgerliches Recht an der Universität Marburg.

Dr. Arnold Kramer (1893-1967)

1934-1945 Reichsbank, 1945-1948 Reichsbankleitstelle - Hauptverwaltung der Reichsbank für die Britische Zone, 1948-1952 Treuhänder für die Reichsbank in der britischen, später auch in der amerikanischen Zone (ohne Bayern), 1952-1958 BMWi, dort Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit).

Dr. Carl Krautwig (1904-1981)

1931-1939 Rechtsanwalt in Köln, 1939-1942 Kriegsdienst, 1942-1945 Heeresrichter, 1945-1948 Oberverwaltungsdirektor bei der Stadt Köln, 1948-1949 Verwaltungsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Leiter der Direktorialkanzlei, 1949-1963 BMWi, dort bis 1953 Leiter der Abteilung Z (Verwaltung), 1953-1963 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), 1963-1968 Staatssekretär im BMG, daneben 1966-1969 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Rolf Lahr (1908-1985)

1934-1935 und 1939-1942 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1939 Reichsgruppe Industrie, dort Mitglied der Geschäftsführung, 1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1953 BMWi, dort Leiter des Referats V B 4, später: V B 6 und V B 11 (Außenwirtschaft: Frankreich mit Kolonialreich, Saarland, Italien), 1953-1973 AA, dort zunächst in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referats 410 (Handelspolitische Beziehungen zu Westeuropa [außer Großbritannien und Irland]), seit 1955 Delegierter für die deutsch-französischen Beziehungen, Leiter der deutschen Delegation für die Saarverhandlungen, 1957-1960 Botschafter z.b.V., u.a. Delegationsleiter 1957 bei den deutsch-sowjetischen Verhandlungen über ein Handels- und Konsularabkommen sowie über die Rückführung der deutschen Staatsangehörigen aus der Sowjetunion und 1958 bei den deutsch-niederländischen Ausgleichsverhandlungen, 1960-1961 Vertreter der Bundesrepublik bei der EWG in Brüssel, 1960-1969 Staatssekretär, 1969-1973 Botschafter in Rom.

Dr. Gerhard Lapp (geb. 1891)

1934-1936 im Postdienst, 1936 aus politischen Gründen entlassen, 1945-1947 Präsident der Oberpostdirektion Hannover, 1947-1955 Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMP, dort 1950-1955 Leiter der Abteilung I (Post- und Kraftfahrwesen).

Dr. Paul Larbig (geb. 1901)

1928-1945 im Postdienst, 1945-1950 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1951 Angestellter im Postdienst, 1952-1963 BMP, dort 1952-1955 Leiter des Referats I E (Kraftfahrdienst, Verwaltung, ab 1954: Kraftfahrdienst - Verwaltung; Kraftfahrzeugunfälle; Postordnung: Abschnitt II), 1955-1963 Leiter des Referats I C (Postreisedienst; Kraftfahrverwaltung; Grundsatzfragen des Personenverkehrs auf der Straße).

Dr. Herbert Leder (geb. 1902)

1945-1950 Landesarbeitsamt Niedersachsen, 1950-1967 BMA, dort 1950-1967 Leiter des Referats II c 2 bzw. (ab 1960) II b 2 (Personenkreis und Leistungen der Arbeitslosenversicherung, Verfahren, Beitragseinzug und Gerichtsbarkeit; Beziehungen zur Sozialversicherung; Rechtliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Unterstützungsmißbrauchs, ab 1955: Arbeitslosenversicherung, ab 1962 zusätzlich: Heimkehrerrecht).

Dr.-Ing. Gotthard Lowag (geb. 1903)

1928-1945 im Postdienst, 1945-1946 Internierung, 1946-1947 Reichspostoberdirektion für die Britische Zone, Bad Salzuflen, 1947 Post- und Fernmeldetechnisches Zentralamt, Frankfurt/Main, 1947-1958 Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMP, dort 1950-1955 Leiter des Referats I F (Kraftfahrdienst - Technik), 1955 (März)-1958 Leiter des Referats I G (Kraftfahrverwaltung - Technik: Kraftfahrzeuge, Werkstätten, Betriebsmittel; Fahrbereitschaft des BMP), 1958-1962 Präsident der Oberpostdirektion Regensburg.

Dr. Vollrath Freiherr von Maltzan (1899-1967)

1925-1938 im auswärtigen Dienst mit Stationen u.a. in Warschau (1927-1929) und Paris (1929-1934), 1942-1945 kaufmännischer Angestellter bei der IG-Farbenindustrie AG in Berlin, 1946 (Groß-) Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, dort Leiter der Abteilung Handel, 1946 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Beauftragter für Interzonen- und Außenhandel, 1946-1950 Verwaltungsamt bzw. (ab 1947) Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Leiter der Abteilung Außenhandel, 1950-1953 BMWi, dort Leiter der Abteilung V (Außenwirtschaft), 1953-1955 AA, dort Leiter der Handelspolitischen Abteilung, 1955-1958 Botschafter in Paris.

Dr. Hans Karl von Mangoldt (-Reiboldt) (1896-1971)

1926-1945 Tätigkeit im Bankwesen und in der Industrie, 1946-1949 Generaltreuhänder der Bayerischen Motorenwerke, 1948 deutsches Mitglied der alliierten Delegation und 1949-1951 Leiter der deutschen Delegation bei der OEEC in Paris, seit 1950 deutscher Vertreter in der Europäischen Zahlungsunion (EZU), 1952-1958 Präsident des Direktoriums der EZU, 1952-1962 stellvertretender deutscher Gouverneur beim Internationalen Währungsfonds in Washington, 1958-1964 Vizepräsident und Vertreter der Bundesrepublik im Direktorium der Europäischen Investitionsbank in Brüssel.

Wolfgang Mersmann (1902-1973)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort stellvertretender Leiter der Abteilung III (Zölle, Finanzmonopole, Verbrauch-, Besitz- und Verkehrsteuern), 1949-1962 BMF, dort 1950-1962 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), 1962-1970 Präsident des Bundesfinanzhofs.

Martin Meyer-Burckhardt (geb. 1908)

1934-1935 Amtsgericht Magdeburg, 1935-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1950-1958 BML, dort 1950-1953 Leiter des Referats III A 5 (Außenhandel und Ernährungswirtschaft, OEEC, Frankreich, Benelux, Dänemark, Brasilien), 1953-1955 Leiter des Referats VII 6 (Außenhandel, Frankreich, Italien, Holland, Dänemark, Indonesien), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung VII B (Zahlungsverkehr mit dem Ausland, Handelsbeziehungen), zugleich Leiter des Referats VII B 4 (Handelsbeziehungen mit Argentinien, Brasilien, Uruguay), 1958-1967 Kommission der EWG, Brüssel, dort beim Kommissar für Landwirtschaft Leiter der Direktion A (Allgemeine Angelegenheiten).

Dr. Elmar Michel (1897-1977)

1925-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1945 Verwaltungschef beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1945-1951 in französischer Haft, 1953-1955 BMWi, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsförderung, Handwerk, Handel, Gewerbe, Technik), anschließend Tätigkeit in der Industrie.

Werner Middelmann (1909-1985)

1933-1945 Angestellter in einer elektrotechnischen Fabrik, 1945-1946 Landrat des Kreises Bruchsal, 1946-1947 Landesbeauftragter für das Flüchtlingswesen in Nordbaden, 1947-1949 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Referent für Flüchtlingsfragen, gleichzeitig Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Flüchtlingsverwaltungen, 1949 Amt für Fragen der Heimatvertriebenen bei der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort stellv. Leiter, 1949-1961 BMVt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaftliche Eingliederung, Auslandshilfen, Finanzen, Planung und Forschung, Lastenausgleich, Wohnungsbau, Eingliederung in die Landwirtschaft u.a.), 1949-1961 deutscher Delegierter im Exekutivkomitee des Hohen Kommissars der UNO für Flüchtlinge, 1961-1965 Regionaldirektor der Organisation des Kinderhilfswerks der UNO (UNICEF) für den Mittleren Osten in Beirut, 1965-1974 Finanzdirektor der UNICEF in New York.

Dr. Udo Müller (geb. 1902)

1932-1945 Rechtsanwalt in Dessau, 1945-1949 Präsident des Landgerichts Dessau, 1950 erneut Rechtsanwalt in Dessau, nach Übersiedlung in die Bundesrepublik 1950-1952 Hauptreferent und zuletzt Senatsdirektor beim Senator für Bundesangelegenheiten des Landes Berlin in Bonn, 1953-1965 BMG, dort Leiter der Abteilung I (Sowjetische Besatzungszone Deutschlands und deutsche Ostgebiete, seit 1954 zudem: Maßnahmen zur Wiedervereinigung dieser Gebiete mit der Bundesrepublik, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens).

Prof. Dr. Alfred Müller-Armack (1901-1978)

1926-1939 Privatdozent bzw. (seit 1934) Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln, 1939-1950 an der Universität Münster, dort u.a. Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Forschungsstelle für Siedlungs- und Wohnungswesen, 1950-1969 erneut an der Universität Köln, dort Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik, 1952-1963 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1958-1963 Staatssekretär mit Zuständigkeit für die Vertretung des Ministers in den Ministerräten der OEEC und EWG und für die Abteilungen I (nur 1958) und E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit), 1960-1963 Vorsitzender des Konjunkturausschusses der EWG, 1964-1968 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, 1966-1968 Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinischen Stahlwerke in Essen, 1977-1978 Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Dr. Hans-Joachim Münzel (geb. 1903)

1929-1945 im Postdienst, 1940 Präsident der Reichspostdirektion Königsberg, 1944-1946 Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft, Internierung, 1946-1951 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1951-1952 Posttechnisches Zentralamt, Darmstadt, 1952-1956 BMP, dort 1952-1954 in der Abteilung III (Personalwesen) Verbindungsreferent zum Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, 1954-1956 Leiter des Referats III V (Verbindung zum Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, ab Mai 1955 zudem: Sonderaufträge, grundsätzliche Fragen aus dem Besoldungsrecht), 1956-1968 Präsident der Oberpostdirektion Stuttgart.

Dr. Paul Niehuß (1896-1989)

1948-1961 Hauptverwaltung der Binnenschiffahrt des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes bzw. Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMV, dort 1948-1953 in der Abteilung Wasserstraßen Leiter des Referats W 3 bzw. (ab 1951) W 12 (Gesetzgebung, allgemeine Rechts- und Finanzfragen, Grundstücksverwaltung), 1951-1953 zugleich Leiter des Referats W 13 (Einzelrechtsfragen, insbesondere des Küstengebietes, des Seezeichenwesens und der Häfen), 1953-1961 Leiter des Referats W 9 (Organisationsfragen der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung, Rechtsfragen der Wasserwirtschaft und des Bundeswasserstraßenvermögens, ab 1954 zudem: Wasserwirtschaftspolitik).

Friedrich Nonhoff (1903-1974)

1930-1945 beim Reichskommissar für die Osthilfe und Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, 1948-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1968 BML, dort 1950-1958 Leiter des Referats IV 2 bzw. (ab 1953) IV A 2 (Agrarrecht), 1953-1958 zusätzlich Leiter der Unterabteilung IV A (Agrar- und Bodenrecht), 1958-1968 Leiter der Abteilung IV (Agrarwesen).

Dr. Heinz Maria Oeftering (geb. 1903)

1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, 1943-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 (Febr.-Mai) Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Vorstandsvorsitzender und Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Carl Friedrich Ophüls (1895-1970)

1918-1923 Justizdienst, 1923-1930 beurlaubt wegen Berufung zum Kommissar des Auswärtigen Amts für die Gemischten Schiedsgerichtshöfe (1925-1930 in London Deutscher Sekretär am deutsch-britischen Gemischten Schiedsgerichtshof), 1931-1945 erneut Justizdienst (Oberlandesgericht Frankfurt/Main), 1948-1949 Rechtsamt der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, seit 1949 Honorarprofessor für Patent-, Internationales und anglo-amerikanisches Recht an der Universität Frankfurt/Main, 1949-1952 BMJ, dort Leiter des Referats IV 4 (Völkerrecht im allgemeinen, zwischenstaatliches Sonderrecht, Rechtsfragen der Friedensregelung), 1951-1952 Mitglied der Delegation für die Konferenz über die Bildung einer europäischen Armee und Sachverständiger der Delegation für die Ablösung des Besatzungsstatuts, 1952-1955 AA, dort Leiter der Unterabteilung Internationale und Supranationale Organisationen, 1955-1958 Botschafter in Brüssel, 1958-1960 Ständiger Vertreter bei der EWG und der EURATOM.

Dr. Georg Petersen (1889-1971)

1919-1929 Rechtsanwalt in Hamburg, 1929-1945 Rechtsanwalt beim Reichsgericht in Leipzig, 1945 Richter am Oberlandesgericht Hamburg, 1946-1949 Zentral-Justizamt für die Britische Zone, Hamburg, 1950-1956 BMJ, dort Leiter der Abteilung I (Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht und Arbeitsrecht, ab 1952: Bürgerliches Recht, Zivilverfahren, ab 1954: Bürgerliches Recht und Verfahren).

Dr. Karl Georg Pfleiderer (1899-1957)

1923-1945 auswärtiger Dienst, mit Stationen in Mailand, Peking, Moskau, Leningrad, Kattowitz, Paris und Stockholm, 1948-1949 Landrat im Kreis Waiblingen, 1949-1955 MdB (FDP), dort Mitglied des Ausschusses für das Besatzungsstatut und auswärtige Angelegenheiten, 1955-1957 Botschafter in Belgrad.

Dr. Karl-Heinz Pühl (geb. 1912)

1947-1950 Ministerium für Finanzen des Landes Schleswig-Holstein, 1950-1956 Bundeskanzleramt, dort 1950-1952 Hilfsreferent im Referat 6 (Finanzen, Wirtschaft, Landwirtschaft, ERP, Bundesbank), 1952-1956 Leiter des Referats 7 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMA, BMWo, BMVt; BAA), 1960-1962 Prüfungsleiter einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 1962-1973 Tätigkeit in der Industrie.

Walter Rau (geb. 1907)

1946-1951 Amt für Wirtschaft, dann Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, später Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Schleswig-Holstein, schließlich Landeskanzlei des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, 1951-1962 BMWi, dort 1951-1958 Leiter des Referats I A 2 (Strukturplanung, regionale Wirtschaftsfragen, Notstandsgebiete), 1959 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsätze der Außenwirtschaft), 1959-1962 des Referats I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunkturpolitik), 1962-1963 beurlaubt als Leiter der deutschen Wirtschaftsberatergruppe der (süd-)koreanischen Regierung in Seoul, 1964-1972 BMZ, dort bis 1967 Leiter der Unterabteilung II A (Grundlagen und Programme der deutschen Entwicklungshilfe, Beirat für Entwicklungspolitik, Entwicklungspolitische Forschung, Zusammenarbeit mit der Wirtschaft u.a.), 1970-1972 Leiter der Unterabteilung II B (Internationale Entwicklungshilfe, Internationale Fragen der Technologie).

Dr. Hermann Reinhardt (1898-1972)

1925-1933 Reichsfinanzverwaltung, 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1947-1950 Stadtdirektor von Gronau, 1950-1964 BMWi, dort 1950 Leiter der Unterabteilung V A (Außenhandel außerhalb des Marshallplanraumes), 1951-1953 der Unterabteilung V B (Handelspolitik mit dem Ausland), 1953-1964 Leiter der Abteilung V (Außenwirtschaft).

Dr. Anton Reithinger (geb. 1898)

1924-1931 Statistisches Reichsamt Berlin, 1932-1945 Prokurist bei der IG-Farbenindustrie AG, 1945-1947 Abteilungsleiter im bayerischen Wirtschaftsministerium, 1948-1951 freiberufliche Tätigkeit als Kaufmann, 1951-1958 volkswirtschaftlicher Generalreferent bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Wirtschaftsrat (OEEC), Paris.

Roland Risse (1902-1990)

1932-1937 Rechtsanwalt, 1937-1945 Syndikus beim Reichsverband der deutschen Industrie, 1945-1948 Leiter einer Photochemischen Fabrik in Flörsheim/Main, 1948-1967 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1957 Leiter der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben), 1957-1964 Leiter der Abteilung II (Allgemeine Mittelstandsfragen, Wirtschaftsförderung, Handwerk, Handel, Gewerbe, Technik), 1964-1967 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), zusätzlich bis April 1966 beauftragt mit der Koordinierung der wirtschaftlichen Fragen der Verteidigung.

Walter Roemer (1902-1985)

1929-1945 Justizdienst, 1945-1950 Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 1950-1968 BMJ, dort Leiter der Abteilung Öffentliches Recht.

Dr. Franz Rompe (1903-1960)

1927-1930 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Statistischen Reichsamt, 1930 Leiter des Statistischen Amtes in Hindenburg (Oberschlesien), 1930-1937 Geschäftsführer der kommunalen Interessengemeinschaft für das oberschlesische Industriegebiet, 1937-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1946 Berater der Britischen Militärregierung im Planungsstab für Statistik, 1946-1948 Statistisches Amt für die Britische Besatzungszone, 1948-1960 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1949-1954 in der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) Leiter der Gruppe I (Volkswirtschaftliche Gruppe), 1954-1957 Leiter des Referats II C 1 (Generalreferat für Volkswirtschaft und Statistik), 1957-1960 Leiter der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe.

Dr. Ewald Rosenbrock (1898-1983)

1923-1933 Deutscher Landwirtschaftsrat, dort Geschäftsführer und Abteilungsleiter, 1933-1945 Reichsnährstand, dort zuletzt Abteilungsleiter, 1946-1950 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, dann Ernährungs- und Landwirtschaftsrat des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets und Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1963 BML, dort bis 1952 in der Unterabteilung III B (Ernährungswirtschaft) Leiter des Referats III B 1 (Grundsätzliche Fragen, Marktordnung, Subventionen), 1952-1963 Leiter der Unterabteilung III B (Allgemeine Fragen der Ernährungswirtschaft).

Dr. Josef Rust (1907-1997)

1934-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948-1949 Niedersächsisches Finanzministerium, 1949-1952 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 6 (Finanzen, Wirtschaft, Landwirtschaft, ERP, Bundesbank, ab 1951: Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1952-1955 BMWi, dort Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft), 1955-1959 Staatssekretär im BMVtg, 1959-1969 Vorstandsvorsitzender und 1969-1978 Aufsichtsratsvorsitzender der Wintershall AG (Kassel), 1966-1974 Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagenwerk AG.

Ferdinand Sandgänger (1902-1976)

1927-1941 Tätigkeit (ab 1933 als Bevollmächtigter) bei verschiedenen Banken und Versicherungsgesellschaften in Berlin, 1942-1945 Prüfungsleiter bei der Deutschen Revisions- und Treuhandgesellschaft AG, 1945-1949 Kaufmännischer Direktor bei einer Leipziger Metallfabrik, 1949-1956 BMWo, dort Leiter des Referats I 3, seit 1954: I 10 (Finanzierung des Wohnungsbaus), 1956-1967 Bausparkasse Wüstenrot, dort 1960-1967 Sprecher der Geschäftsführung.

Dr. Albert Hilger van Scherpenberg (1899-1969)

1926-1944 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Genf (1928) und London (1928-1935), Febr. 1944 Verhaftung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof, 1945-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, 1949-1953 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort Leiter des Referats V A 6 bzw. (ab 1951) V B 3 und (ab 1952) V B 4 (Außenwirtschaft: Sterlingblock), 1953-1964 erneut AA bzw. auswärtiger Dienst, dort bis 1958 Leiter der Handelspolitischen Abteilung, 1958-1961 Staatssekretär, 1961-1964 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Dr. Friedrich Schiller (1895-1990)

1925-1928 Referent im Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin, 1928-1933 Württembergisches Wirtschaftsministerium, 1933-1946 u.a. Vorstandsmitglied der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft AG, 1946-1947 Vorsitzender des Verwaltungsrates für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Bielefeld, 1946-1949 (bis 1947 gleichzeitig) stellvertretender Direktor der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1960 BMV, dort Stellvertreter des Staatssekretärs.

Dr. Franz Schillinger (1897-1985)

1924-1925 Landesfinanzamt Thüringen, 1925-1933 Reichsfinanzministerium, 1933-1950 bei mehreren Finanzämtern und Oberfinanzpräsidenten, zuletzt 1949-1950 Leiter der Zollabteilung beim Oberfinanzpräsidenten in München, 1950-1959 BMF, dort Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchsteuern, Monopole).

Victor von Schmiedeberg (1889-1969)

1920-1927 Reichsfinanzministerium, 1927 Reichsverkehrsministerium, 1. April 1933 Versetzung in den Ruhestand, 1947 Zentral-Haushaltsamt für die britische Zone, 1948-1954 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1950-1954 Leiter der Unterabteilung II A (Bundeshaushalt), 1954-1958 Mitglied des Verwaltungsrates der Deutschen Bundespost.

Dr. Matthias Schmitt (1913-1997)

1938-1939 Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Berlin, 1941-1943 Reichskolonialinstitut in Berlin, 1948-1957 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Hilfsreferent im Referat I A 4 (Ein- und Ausfuhrplanung), 1950-1955 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen des Außenhandels), 1955-1957 Leiter der Gruppe V A I (Handelsverkehr mit dem Ausland, Zollpolitik), 1957-1961 Vorstandsmitglied der Berliner Bank AG, seit 1962 Lehrauftrag an der Universität Frankfurt/Main (Probleme der Entwicklungsländer), seit 1966 Honorarprofessor an der Universität Köln (Fragen der Internationalen Wirtschaftspolitik).

Dr. Kurt Schöne (1891-1972)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1946 Leiter der Überleitungsstelle des ehem. Reichswirtschaftsministeriums in Berlin, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1956 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort seit 1950 Leiter der Unterabteilung V C bzw. (ab 1953) V D (Zahlungsverkehr mit dem Ausland), 1954-1956 Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft).

Dr. Johannes Schornstein (1909-1976)

1937-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, 1946-1947 Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1947-1949 Landesvertretung Nordrhein-Westfalen im Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1969 BMWo, dort bis 1952 im Sonderreferat „Ausbau Bonn und Bundeszone" Leiter des Referats 1 (u.a. Generalplanung und grundsätzliche Fragen der Wohnraumerfassung und Unterbringung), 1952-1956 Leiter der Abteilung III (Beamtenwohnungsfürsorge, Sonderbauprogramme, Bauwirtschaftliche Koordinierung der öffentlichen und privaten Baumaßnahmen im Bundesgebiet), 1957-1965 der Abteilung I (Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnungswirtschaft), 1966-1969 Staatssekretär.

Dr. Walter Schulte-Meermann (1906-1984)

1938-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1940-1944 dem Auswärtigen Amt zugeteilt, in dieser Zeit bei den Gesandtschaften in Bukarest (1940-1942) und in Athen (1942-1944) Sonderbevollmächtigter für Wirtschafts- und Finanzfragen, 1944 beim Sonderbevollmächtigten des Auswärtigen Amtes in Belgrad, 1948-1959 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMV, dort 1948-1951 in der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft) Hilfsreferent bzw. (ab 1950) Leiter des Referats A 7 (Investitionskredite, Stoff- und Beschaffungswesen, Notstands- und Sanierungsprogramm), 1951-1959 Leiter des Referats A 3 (Außenwirtschaftliche Verkehrsfragen, Integrierung des europäischen Verkehrs, internationales Recht), 1959-1968 BMAt bzw. BMwF, dort Leiter der Gruppe bzw. (ab 1964) Unterabteilung I B bzw. (ab 1967) III C (Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie und Kernforschung, ab 1967: Internationale Atomangelegenheiten).

Dr. Fritz Schuster (geb. 1897)

1928-1945 Postdienst, 1942 Präsident einer Reichspostdirektion, 1946-1962 Reichspost-Oberdirektion für die britische Zone bzw. Hauptverwaltung für Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes bzw. BMP, dort zunächst Leiter des Referats Z B (Postverfassungsrecht, posteigene Gesetzgebung, Verbindung zur Hohen Alliierten Kommission, Besatzungsstatut), 1951-1955 Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung: politische und rechtliche Angelegenheiten), zugleich bis 1954 Leiter des Referats Z A (Staats- und Verfassungsrecht; federführende Bearbeitung der posteigenen Gesetzgebung; Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung; Grundsatzfragen des Rundfunkwesens, ab 1954 zudem: Vertretung der Deutschen Bundespost gegenüber dem Verwaltungsrat, den gesetzgebenden Körperschaften und den Ländern, Grundsatzfragen des Ton- und Fernsehrundfunks), 1954-1962 (bis 1955 zusätzlich) Leiter der Abteilung I (Postwesen).

Dr. Johannes Schwandt (1888-1968)

1920-1945 Reichsfinanzministerium, 1947-1952 Ministerium der Finanzen des Landes Niedersachsen, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft und Recht), 1952-1957 BMF, dort Leiter der Unterabteilung II B (Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft, Bundesvermögen, Anleihen, Schulden, Münzwesen).

Dr. Ludwig Seiermann (1903-1979)

1924-1947 Hauptausschuß der deutschen Binnenschiffahrt bzw. Reichsverkehrsgruppe Binnenschiffahrt, dort zuletzt stellvertretender Hauptgeschäftsführer, 1947-1948 Hauptverwaltung der Binnenschiffahrt des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets, dort Leiter der Gruppe Binnenschiffahrt, 1948-1967 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMV, dort 1948-1957 Leiter der Abteilung Binnenschiffahrt, 1957-1967 Staatssekretär.

Dr. Heinz Simon (geb. 1907)

1937-1940 Vorsteher des Finanzamtes Landshut, 1940-1945 Oberfinanzdirektion Breslau, 1948-1951 Abteilungsleiter und stellvertretender Kurdirektor im Staatsbad Pyrmont, 1951-1954 Oberfinanzdirektion Münster, 1954-1966 BMFa, dort 1954-1956 Leiter des Referats 3 (a: Wahrung der Belange der Familie in der Steuer- und Wirtschaftspolitik, b: Mitwirkung bei der entsprechenden Gesetzgebung, ab 1955: Steuer- und Wirtschaftspolitik, Personal-, Beamten- und Tarifrecht, ab 1956 zusätzlich: Familienlastenausgleich), 1957 Vertreter des Ministers, 1957-1966 Leiter der Abteilung Familienfragen bzw. (ab 1962) der Abteilung II (Familienpolitik).

Dr. Dr. Joachim von Spindler (1899-1987)

1932-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1961 BMF, dort bis 1952 Leiter des Referats V 1 (Geld- und Kreditwesen), 1952-1961 Leiter der Abteilung V (Banken, internationale Finanzierungsfragen, Devisen, öffentliches Versicherungswesen, ab 1954 dazu: Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten, ab 1958: Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Liquidation des Krieges).

Dr. Friedrich Staab (1893-1975)

1947-1958 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort bis 1955 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft, bis 1952 dazu auch Außenwirtschaft), 1955 (Nov.)-1958 beurlaubt zum Zwischenstaatlichen Komitee für Europäische Auswanderung in Genf.

Dr. Otto Stalmann (1905-1972)

1924-1945 Preußisches Justizministerium und Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, 1948-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1970 BML, dort 1950-1953 Leiter des Referats III A 1 bzw. (ab 1952) VII 1 (Grundsatzfragen, ab 1952: Allgemeine Angelegenheiten des Außenhandels), 1953-1970 Leiter der Abteilung VII (Außenhandel).

Dr. Fritz Stedtfeld (1908-1993)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1970 BMWi, dort 1949-1950 Leiter des Referats V B 1 (Grundsatzfragen des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland), 1950-1953 des Referats V C 1 bzw. (ab 1953) V D 1 (Zahlungsverkehr mit dem Ausland: Devisenbilanz, Reiseverkehr), 1954-1956 Leiter der Gruppe V A II (Zahlungsverkehr mit dem Ausland), 1956-1970 Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft, ab 1966: Handelspolitik), 1970-1973 Deutscher Direktor bei der Weltbank.

Alexander Freiherr von Süßkind-Schwendi (1903-1973)

1929-1931 Angestellter der Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetriebe in Hettstedt/Harz, 1932-1934 Regierung von Oberbayern, München, 1934-1944 Reichswirtschaftsministerium, 1944-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Leiter der Verbindungsstelle der Wirtschaftsministerien in den Ländern der französischen Zone zur Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1957 BMM bzw. BMZ, dort 1951-1956 stellvertretender Leiter in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC, Paris, 1957-1968 erneut BMZ bzw. (ab 1957) BMBes bzw. (ab 1961) BMSchatz, dort 1957-1959 zuständig für die Dienstaufsicht über die Abteilungen II (Europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) und III (Verwaltung des ERP-Sondervermögens), 1959-1968 Leiter der Abteilung II (Bundes- und ERP-Vermögen).

Dr. Wilhelm Ter-Nedden (1904-2000)

1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1950-1969 BMV, dort 1950-1952 Leiter des Referats A 4 (Rechtsetzung, Rechtsförmlichkeit der Gesetze und Verordnungen, Justitiar), 1953-1969 Leiter der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft).

Dr. Werner That (1906-1977)

1932-1935 bei den Amts- und Landgerichten Berlin und Potsdam, 1935-1938 Reichsjustizministerium, 1938 Land- und Kammergericht Berlin, 1938-1945 Reichsstelle für Raumordnung, Berlin, ab 1940 Kriegsdienst, 1946-1952 verschiedene Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, 1952 Versorgungsamt II Hannover, 1952-1960 BMBR, dort 1952-1954 Leiter der Politischen Abteilung, 1954-1960 (nach Fortfall der Abteilung und Neuorganisation des Ministeriums) Leiter des Referats 2 (Allgemeine politische Angelegenheiten, vorbereitende Arbeiten zu Artikel 53 Satz 3 GG und zur Teilnahme an Plenar- und Ausschußsitzungen des Bundesrates, Raumordnung, Beobachtung der Entwicklung des Wahlrechts in Bund und Ländern, Fragen der Neugliederung gemäß Artikel 29 GG), 1960 Leiter des Referats II/2 (u.a. Angelegenheiten aus den Ländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, aus dem Geschäftsbereich des BMVtg, BMA, BMVt, BMFa sowie der Ausschüsse für Arbeit und Sozialpolitik, für Flüchtlingsfragen und für Verteidigung, Verfassungsrechtliche Streitfragen, Raumordnung), 1960-1971 BMG bzw. (ab 1969) BMB, dort 1960-1966 Leiter des Referats I 4 (Justiz, Staatsangehörigkeitsfragen), 1966 Leiter des Referats I/8 (Politische Bildung), 1967-1971 Leiter des Referats II 12 (Gesamtdeutsche Begegnungen).

Dr. Friedrich Thiele (geb. 1888)

1922-1933 Bezirksregierung in Stettin, 1933 Preußisches Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1935-1936 Reichswirtschaftsministerium, 1936-1941 Reichsarbeitsministerium, 1942-1945 beim Reichswohnungskommissar, 1946-1949 journalistische Tätigkeit, 1949-1955 BMWo, dort 1949-1952 Leiter des Referats 6 (Gemeinnützigkeitsrecht, Miet- und Preisangelegenheiten, ab 1951 zudem: Haus- und Grundbesitz), 1951-1954 (bis 1952 zusätzlich) Leiter des Referats I 5 (Verwaltung der Wohnungsbaufonds, Beteiligungen, Steuer- und Gebührenfragen, ab 1952: Wohnungswirtschaftliche Organisationen und Verbände, Organe der staatlichen Wohnungspolitik, Genossenschaftswesen, insbesondere Wohnungsbaugenossenschaften, Betriebswirtschaftliche Fragen der Wohnungswirtschaft, Prüfungs- und Rechnungswesen der Wohnungsunternehmen, Berufsausbildung in der Wohnungswirtschaft), 1954 auch Leiter des Referats I E (Koordinierung der Eigentumsmaßnahmen im Wohnungsbau), 1953-1955 (bis 1954 zusätzlich) Leiter der Unterabteilung I B (Wohnungswirtschaft, ab 1954: Wohnungsbauförderung und Wohnungswirtschaft; Sonderaufgabe: Koordinierung der Eigentumsmaßnahmen im Wohnungsbau).

Dr. Georg Vogel (1903-1992)

1928-1934 Staatsverwaltung und Reichsfinanzverwaltung in Hamburg, 1934-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Prag, London und Athen, 1945-1949 Amtsrichter in Hessen, 1949-1955 BMM bzw. BMZ, dort 1953-1955 Leiter der Abteilung K (Rechts-, Kabinetts- und Parlamentsangelegenheiten, ab 1954: Rechts- und Kabinettsangelegenheiten), 1954-1955 Leiter der FOA-Mission in Washington, 1956-1968 erneut auswärtiger Dienst, dort 1956-1958 Generalkonsul bzw. (1958) Botschafter in Salisbury (Rhodesien), 1958-1961 Botschafter in Kuala Lumpur (Malaysia), 1961-1964 in Quito (Ecuador), 1964-1968 in Caracas (Venezuela).

Dr. Franz Walter (1908-1997)

1933-1939 Kreditanstalt Schlesische Landschaft, 1939-1945 Syndikus bei einer Bank, 1948-1949 Rechtsanwalt, 1949-1973 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Referent im Referat II R 1 (Rechtsangelegenheiten: Wirtschaftsrecht u. Wirtschaftsstrafrecht, internationales Privatrecht, Justitiariat), 1950-1956 Leiter des Referats II R (Rechtsreferat), zusätzlich 1952-1956 Leiter der Unterabteilung II C (Handel, Fremdenverkehr, Gewerberecht, Verbraucherpolitik), 1956-1973 Leiter der Abteilung Z.

Wolfgang Freiherr von Welck (1901-1973)

1927-1944 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Reval (1930-1936), Charkow, Leningrad und Moskau (1936-1938), London (1938-1939) sowie Budapest (1939-1940), 1944 Entlassung aus politischen Gründen, 1946-1950 Büro des Evangelischen Hilfswerks, 1950-1966 erneut im auswärtigen Dienst, dort 1950-1951 Gesandtschaft bzw. Botschaft in Brüssel, 1953-1958 Leiter der Länderabteilung des AA, 1958-1963 Botschafter in Madrid, 1963-1966 Botschafter in Bern.

Christoph Wirsching (1918-1990)

1948-1950 Staatsanwalt und Richter im Bayerischen Justizdienst, 1950-1955 Bundeskanzleramt, dort 1950-1951 Hilfsreferent im Referat 5 (Koordinierung und Kabinettsangelegenheiten: Präsidialkanzlei, Bundestag, Bundesrat, Inneres, Justiz, Gesamtdeutschland, Bundesratsangelegenheiten), 1951-1955 Hilfsreferent im Referat 3 (Personalangelegenheiten, Wohnraumbeschaffung, Besoldungsstelle, Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, Abteilung II [Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht]), 1955 (Dez.)-1973 BMVtg, dort 1955-1961 Hilfsreferent bzw. (ab 1958) Leiter verschiedener Referate der Unterabteilung III A bzw. (ab 1958) P II (Ziviles Personal), 1962-1965 Leiter dieser Unterabteilung, 1966-1973 Leiter der Unterabteilung U I (Unterbringung), 1973-1983 Präsident der Wehrbereichsverwaltung VI (München).

Dr. Heinrich Günter von Witzleben (1905-1974)

1936-1939 Verwaltung des familieneigenen Guts, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1952 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1952-1957 BMM bzw. BMZ, dort 1952-1957 Leiter des Referats 3 bzw. (ab 1953) K 4 (Bearbeitung von Kabinettsvorlagen BMWi, BML, Rechtsfragen der Wirtschaftshilfe, Angelegenheiten der Schuldenregelung, insbesondere der Nachkriegsschulden, ab 1955 auch Deutsches Auslandsvermögen und Reichsvermögen), 1957-1962 BMBes bzw. BMSchatz, dort 1957-1961 Persönlicher Referent des Ministers, 1961-1962 Leiter des Referats II B 10 (Fragen der Entwicklungshilfe), 1962-1969 BMZ, dort Leiter des unter wechselnden Bezeichnungen für die Deutsche Stiftung für Entwicklungsländer zuständigen Referats.

Bernhard Wolff (1886-1970)

1921-1933 Preußisches Ministerium des Innern, 1933-1941 Preußisches Oberverwaltungsgericht, 1941-1945 Reichsjustizministerium, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1956 BMF, dort 1950-1954 Leiter der Abteilung VI (Rechtsangelegenheiten, Liquidation des Krieges, ab 1952 dazu: Zwischenstaatliche Finanzbeziehungen, Wiedergutmachung), 1954-1956 Leiter des Arbeitskreises für die Wiedergutmachung.

Dr. Gerhard Woratz (1908-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1951-1968 BMWi, dort 1951-1952 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1952-1955 Leiter des Referats IV C 6 (Nahrungs- und Genußmittel, Tabak), 1955-1959 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft), 1956 gleichzeitig Leiter des Referats IV A 6 (Interzonenhandel), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1964 Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche Zusammenarbeit), 1964-1968 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, EGKS), 1968-1974 Bundesbeauftragter für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete.

Friedrich von Zahn (geb. 1902)

1929-1943 Amtshauptmannschaften Zwickau (bis 1933) und Glauchau, 1943-1945 beim Regierungspräsidenten in Bromberg, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1949 Anwaltsvertreter in Günzburg/Donau, 1949-1967 BMG, dort 1949-1964 Leiter des Referats I 4 bzw. (ab 1958) I 6 (Kultur- und volkspolitische Fragen, ab 1953: Kultur, Jugend, Sport, Frauenfragen, ab 1954: Kultur- und Volkstumsfragen, ab 1958: Kulturelle Angelegenheiten), 1958-1966 (bis 1964 zusätzlich) Leiter der Unterabteilung I B (Kulturfragen, Betreuungsmaßnahmen), 1966-1967 Leiter der Abteilung II (SBZ, Ostgebiete, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens, ab 1967: Politik, Öffentlichkeitsarbeit).

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