2.13.14 (k1949k): H. Auslandsschulden

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Kabinettsprotokolle 1949 - TitelblattDas Bundeskabinett am Tage der Vereidigung (20. Sept. 1949)Konrad Adenauer im Gespräch mit Theodor HeussFaksimile der Vorlage der Edition: die Kurzprotokolle der KabinettsitzungenAntrittsbesuch des Bundeskanzlers  bei den Hohen Kommissaren

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[H.] Auslandsschulden

Der Bundeskanzler: McCloy habe ihn orientiert, daß keine neuen privaten Kredite für die deutsche Wirtschaft zu erwarten seien, ehe die Frage der alten Schulden geregelt sei 45. Diese Regelung sei im Laufe der nächsten 12 Monate zu erwarten 46. Der Bundeswirtschaftsminister wird gebeten, im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzminister ein Schreiben zu entwerfen, daß eine deutsche Anregung in dieser Richtung enthält 47.

45

Schriftliche Überlieferung dieses Hinweises von McCloy nicht ermittelt. - Als „Alte Schulden" waren hier die Verpflichtungen angesprochen, die das Deutsche Reich und andere Körperschaften während der Zeit der Weimarer Republik durch die Aufnahme verschiedener Auslandsanleihen eingegangen waren.

46

Die Verhandlungen über die Schuldenfrage wurden durch eine Note der AHK vom 23. Okt. 1950 offiziell eröffnet, mit der die Bundesrepublik als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches aufgefordert wurde, die Haftung für die „äußeren Vorkriegsschulden" des Deutschen Reiches zu übernehmen und die im Rahmen der Nachkriegshilfeleistungen entstandenen Schulden anzuerkennen. (Abdruck des Schreibens der AHK vom 23. Okt. 1950 in Deutsche Auslandsschulden S. 7-9). Die Verhandlungen fanden ihren Abschluß im Londoner Schuldenabkommen (Abkommen über deutsche Auslandsschulden) vom 27. Febr. 1953 (BGBl. II S. 333-485). Vgl. auch Kreikamp, S. 48-57.

47

Nicht ermittelt. - Fortgang 91. Sitzung am 25. Aug. 1950 TOP E.

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