2.4.2 (k1949k): 2. Berufung von Staatssekretären

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Kabinettsprotokolle 1949 - TitelblattDas Bundeskabinett am Tage der Vereidigung (20. Sept. 1949)Konrad Adenauer im Gespräch mit Theodor HeussFaksimile der Vorlage der Edition: die Kurzprotokolle der KabinettsitzungenAntrittsbesuch des Bundeskanzlers  bei den Hohen Kommissaren

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2. Berufung von Staatssekretären

Der Bundeskanzler bittet die Bundesminister sich die Besetzung der Staatssekretärposten zu überlegen, die zahlreich eingegangenen Vorschläge zu prüfen und in einer der kommenden Kabinettssitzungen zu beraten 6. Ausschlaggebend müsse die fachliche Eignung sein.

6

Fortgang 11. Sitzung am 11. Okt. 1949 TOP 5 d und 17. Sitzung am 2. Nov. 1949 TOP 3.

Der Bundesminister der Finanzen teilt mit, daß der bisherige Direktor der Verwaltung für Finanzen, Hartmann 7, bereit sei, den Posten eines Staatssekretärs im Finanzministerium zu übernehmen.

7

Alfred Hartmann (1894-1967). 1923 Reichsfinanzverwaltung, 1935 Entlassung, 1945 bis 1947 Bayerisches Finanzministerium, 1947 Direktor der Verwaltung für Finanzen des VWG, 1950-1959 Staatssekretär BMF.

Der Bundesverkehrsminister teilt mit, daß der bisherige Direktor der Verwaltung für Verkehr, Prof. Frohne 8, bereit sei, Staatssekretär im Verkehrsministerium zu werden.

8

Dr. Edmund Frohne (1891-1971). 1918 Deutsche Reichsbahn, 1938 Abteilungspräsident, nach 1945 Staatssekretär für Verkehr in Niedersachsen, 1947 Direktor der Verwaltung für Verkehr des VWG, 1950-1952 Staatssekretär BMV.

Der Bundeskanzler und das Kabinett erklären sich damit einverstanden.

Der Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen teilt mit, daß der bisherige Leiter des Flüchtlingsamtes in Frankfurt, Dr. Schreiber 9, bereit sei, den Posten eines Ministerialdirektors in seinem Ministerium zu übernehmen.

9

Dr. Ottomar Schreiber (1889-1955). 1922-1932 Syndikus der Industrie- und Handelskammer und geschäftsführender Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes des Memellandes, 1934 als Präsident des Landesdirektoriums des Memelgebietes entlassen, 1938-1942 (Entlassung) wieder Syndikus der IHK; 1949 Leiter des Amtes für Fragen der Heimatvertriebenen der VVWG, 1950-1953 Staatssekretär BMVt.

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