2.4.15 (k1951k): A. Rundfunkfragen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[A. Rundfunkfragen]

Das Kabinett bespricht die Verhältnisse im Rundfunk 43 - vor allem die Betätigung des Herrn v. Zahn 44. Der Bundesminister für Arbeit wird Anfang der nächsten Woche auf einen Vortrag des Herrn v. Zahn in einem Rundfunkvortrag eingehen 45.

43

Vgl. 28. Sitzung am 6. Dez. 1949 TOP G.

44

Dr. phil. Peter von Zahn (geb. 1913). Seit 1945 am Aufbau des NWDR beteiligt. 1949-1951 Leiter des NWDR-Studios Düsseldorf. Seine Kommentare in der von ihm geleiteten Sendereihe „Von Rhein und Ruhr", in der er sich u. a. am 13. und 22. Nov. 1950 mit der Frage der Mitbestimmung beschäftigt hatte, hatten zu einem Protest Lehrs bei dem Generaldirektor des NWDR, Dr. Grimme, geführt. In einer Sendung der Reihe „Von Nah und Fern" hatte von Zahn am 9. Jan. 1951 die Haltung der Regierung in der Mitbestimmungsfrage scharf kritisiert und die Notwendigkeit betont, daß der Bundeskanzler mit den Sozialpartnern verhandeln müsse, „nachdem der Arbeitsminister als Vermittler nicht mehr sehr hoch im Kurs" stehe (Text der Sendungen und Briefwechsel Lehr - Grimme in B 106/807. Einige Texte auch in B 109/1417. Weitere Unterlagen in B 106/819 und B 136/3456). - Siehe dazu auch Jacobmeyer, Politischer Kommentar und Rundfunkpolitik in Lerg und Steininger, Rundfunk und Politik 1923-1973. Berlin 1975 S. 324-325.

45

Einem Schreiben Grimmes an Lehr vom 27. Jan. 1951 ist zu entnehmen, daß Storch inzwischen im NWDR gesprochen hatte (B 106/807). - Fortgang (Rundfunkfragen allg.) 135. Sitzung am 13. März 1951 TOP 1.

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