2.67.7 (k1951k): B. Metallarbeiterstreik in Hessen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[B. Metallarbeiterstreik in Hessen]

Bundesarbeitsminister Storch erstattet Bericht über die Streiklage in Hessen 16. Der Bundeskanzler bittet vor allem das Arbeitsministerium und das Innenministerium, die Vorgänge im Zusammenhang mit dem Streik sehr sorgfältig zu beobachten, da es für die Zukunft notwendig sei, Auswüchse, wie sie jetzt zu verzeichnen seien, zu vermeiden 17.

16

Vgl. 172. Sitzung am 11. Sept. 1951 TOP 5. - Nach den Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12.-14. Sept. 1951 wurden die Verhandlungen der Tarifpartner unter Beteiligung des hessischen Ministerpräsidenten Zinn und des hessischen Innenministers Zinnkann fortgeführt.

17

Am 15. Sept. 1951 stimmten beide Seiten der Bildung eines Vermittlungsausschusses zu, dem unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Friedrich Sitzler (Heidelberg) als Beisitzer der Präsident des hessischen Landesarbeitsamtes Sauer und Dr. Ernst vom Bundeskanzleramt, sowie je drei Vertreter der Arbeitgeber und der IG Metall angehörten (Unterlagen in B 136/8805). Beide Parteien hatten erklärt, sich nicht von vornherein an die Empfehlungen des Ausschusses binden zu wollen. Der Ausschuß konstituierte sich am 18. Sept. 1951 in Schönberg (Taunus) und legte am 20. Sept. 1951 seinen Vorschlag vor, den anzunehmen die Arbeitgeber und die IG Metall ihren Mitgliedern empfahlen. In der Urabstimmung wurde der Schiedsspruch von etwa 60% der Abstimmungsberechtigten akzeptiert. Die Arbeit wurde am 24. Sept. 1951 wieder aufgenommen. - Vgl. (Schlichtungsgesetz) 178. Sitzung am 9. Okt. 1951 TOP G.

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