2.90.10 (k1951k): B. Vereinbarung zwischen Bundesbahn und Reichsbahn

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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[B. Vereinbarung zwischen Bundesbahn und Reichsbahn]

Staatssekretär Prof. Dr. Frohne unterrichtet das Kabinett von der Kündigung des Bahnvertrages durch die sowjetzonalen Eisenbahnen. Dadurch werde die Überführung von reparaturbedürftigen Wagen nach Berlin unmöglich 34.

34

Die Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn und die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn hatten am 27. Jan. 1951 eine Vereinbarung getroffen, mit der die nach der Währungsreform im Interzonengüterverkehr entstandenen Schulden der Reichsbahn in Höhe von fast 19 Millionen DM abgebaut werden sollten. Danach mußten Frachtkosten im Interzonengüterverkehr beider Richtungen im Bereich der Bundesbahn entrichtet werden. Gemäß dieser Vereinbarung sollte dann eine neue Regelung getroffen werden, wenn der Saldo auf eine Million DM gesunken war. Nachdem der Saldo nun etwa bei diesem Betrag lag, hatte die DDR um neue Verhandlungen gebeten. - Die Verhandlungen wurden am 17. Jan. 1952 aufgenommen und führten zu einer neuen Vereinbarung vom 20. März 1952 über Frachtzahlungen im Verkehr zwischen der Reichsbahn und der Bundesbahn (B 102/108258).

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