2.33.1 (k1955k): A. Militärische Lage der Bundesrepublik

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 8. 1955Theodor Heuss und Franz-Josef StraußBundestagspräsident Eugen Gerstenmaier vereidigt Hans-Joachim von MerkatzPlakat: Wir wollen ein ehrliches Europa. CDU SaarBundesverteidigungsminister Blank, die Generäle Adolf Heusinger und Hans Speidel

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[A. Militärische Lage der Bundesrepublik]

Außerhalb der Tagesordnung hält General a.D. Heusinger einen Vortrag über die Einwirkung der Atomkraft auf die Kriegführung und die Bodenverteidigung 1.

1

Vgl. 89. Sitzung am 6. Juli 1955 TOP C. - Im Entwurf folgt gestrichen: „Er führt aus: Er habe in Amerika u.a. mit Admiral Radford, General Taylor und den Herren der Standing Group gesprochen. Die Unterhaltungen mit diesen Praktikern hätten seine theoretischen Überlegungen bestätigt. Die Atomwaffen und die entsprechenden Abwehrwaffen seien in ständiger Entwicklung. Voraussichtlich werde die Luftwaffe zu unbemannten Flugzeugen übergehen; die Landstreitkräfte würden die Atomraketen weiter entwickeln. Eine mit Atombomben ausgerüstete strategische Luftwaffe werde nicht kriegsentscheidend sein. Der Beweis für diese Behauptung liege in dem Ausbau von taktischen Atomwaffen. Die Atomartillerie der Landstreitkräfte sei allerdings bereits überholt. Bei der Atomabwehr spiele die Radarerkundung eine große Rolle. Luftschutzkeller behielten ihre Bedeutung. Sogar geschlossene Panzerfahrzeuge böten einen großen Schutz. Die Bodenorganisation müsse beweglich und wendig gehalten werden. An die Führungskunst würden die höchsten Ansprüche gestellt. Aufklärung, Tarnung und Spatengebrauch seien von größter Bedeutung. Die Pläne für die Aufstellung der deutschen Streitkräfte trügen diesen Erfahrungen Rechnung. Die jetzt geplanten Panzer- und Infanteriedivisionen seien etwas ganz anderes als zur Zeit der EVG-Verträge. Außer den 12 Divisionen seien Heerestruppen als Spezialverbände in großem Umfang vorgesehen. Die so gegliederten Streitkräfte kämen den von anderer Seite gegründeten Sperrverbänden nahe. Außer dieser mobilen Truppe sei eine bodenständige Verteidigung vorgesehen, die wichtige Objekte schützen und die feindliche Luftwaffe aktiv abwehren solle."

Stichworte 2 für Vortrag Leiter II vor dem Kabinett am 11. Juli 1955

2

Vortragsskizze Heusingers in BW 9/2527-111. Vgl. hierzu auch Greiner, Heusinger, S. 225-261.

I. Auswertung der NATO-Luftmanöver „Carte blanche" 3

3

Vgl. hierzu Fischer, Atomenergie, S. 193-201.

1. Zweck (ausschließlich):

Auswirkungen und Abwehrmaßnahmen zu Beginn eines Überfalls aus der Luft - begrenzt auf den taktischen Luftwaffeneinsatz unter Verwendung von A-Bomben

a)

auf Flugplätze:

- rechtzeitiges, blitzartiges Ausweichen der fliegenden Verbände auf Behelfsplätze,

- sofortige Bekämpfung der angreifenden Verbände, Einzelmaschinen und ferngelenkter Flugkörper (mit Atomkopf),

- umgehender Start zu umfassenden Vergeltungs- und Vernichtungsangriffen gegen die feindlichen taktischen Luftbasen (Retaliation).

b)

gegen die Bodenorganisation:

- schnellste und laufende Betankung und Munitionierung der Kampfflugzeuge unter schwierigsten Bedingungen,

- Aufrechterhaltung der Fernmeldeverbindungen für Führung und Nachschub,

- Wahl der Nachschubwege und -mittel,

- Schutz der Erdanlagen (Flugplätze, Instandsetzungs- und Depoteinrichtungen) durch Bau, Tarnung und Erdtruppe,

- elektronische Abwehr- und Störmaßnahmen, d.h. lückenlose Erfassung und zeitverzugslose Übermittlung durch ein Luftwarnsystem unter gleichzeitiger Abschirmung eigener Fernmeldetätigkeit (Boden-Boden, Boden-Luft und umgekehrt, Luft-Luft) gegenüber der feindlichen Aufklärung.

Bei diesem „Blitzkrieg" Berücksichtigung des notwendigen „Apparates" zur einheitlichen Führung, da Sprach- und Übermittlungsschwierigkeiten, unterschiedliche Ausrüstung und Ausbildung. (11 verschiedene Staaten mit über 3000 Kampfflugzeugen beteiligt).

2. Vorbereitung, Anlage und Durchführung einer solchen Übung stellen außerordentliche Ansprüche an die Führung und setzen weitgehende Fortschritte in der integrierten Führungsorganisation voraus.

Die Tatsache der Übung ist allein schon - militärisch gesehen - als großer Erfolg zu buchen.

Qualität und Einsatzfähigkeit von Fliegern und Maschinen wirken - nüchtern betrachtet - beruhigend.

Pflicht der militärischen Führung: Lage so realistisch wie möglich zu gestalten.

Die politischen Konsequenzen können alsdann um so eher von den Staatsmännern getroffen werden.

Die militärischen Konsequenzen erst nach Studium der Einzelheiten - Geheimhaltung der militärischen Entschlüsse mitbestimmend. Diese Konsequenzen nur auf Teilgebiete beziehbar, da „Carte blanche" trotz Großräumigkeit nicht gezeigt hat:

- Aktionen von Land-, See- und strategischen Luftstreitkräften,

- Probleme des zivilen Bevölkerungsschutzes durch Einsatz dafür bestimmter ziviler Organisationen.

Umfassende militärische Konsequenzen erfordern tri- bzw. quadrophibische Großübungen.

3. Allgemeine Feststellungen:

a)

Der Atombombenvorrat ist in den letzten Jahren - wahrscheinlich auf beiden Seiten der Machtblöcke - erheblich angewachsen.

b)

A-Waffe jetzt auch für taktische Ziele einzusetzen, jedoch infolge Zahl und Kosten beschränkt auf lohnende Ziele (wie Flugplätze, Großanlagen z.B. Depots, Truppenmassierungen).

c)

Primärforderung: Erringung der alsbaldigen Luftherrschaft.

- Schutz des eigenen Gesamtpotentials.

- Vernichtung des feindlichen Kriegspotentials (vor allem der Luft- und Raketenabschuß-Basen des Gegners)

d)

Ziel aller zu ergreifenden Maßnahmen:

- Jederzeitige Einsatzbereitschaft ausreichender militärischer Mittel (Streitkräfte, Warnsysteme),

- Dabei Schwerpunkt auf aktiven Maßnahmen,

- Beschränkung auf passive Maßnahmen erhöht Gefahren. (Schweden und Schweiz betreiben trotz Neutralität neben passiven vor allem aktive Abwehrvorbereitungen).

e)

Erdtruppen nicht überflüssig trotz nuclearer Waffen, Flugzeuge und Raketen. (Einzelheiten siehe Teil II).

Aus „Carte blanche" ging aufgrund Lage und Übungszweck hinsichtlich der Notwendigkeit von Erdtruppen hervor, daß Schutz und Schnellinstandsetzung von Flugplätzen - insbesondere frontnahen - nur durch entsprechende Erdtruppen möglich.

f)

Aufbau der Streitkräfte (vor allem Luftwaffe, aber auch Heer und Marine) und sonstiger militärischer und ziviler Abwehrmaßnahmen allein im nationalen Rahmen unmöglich, da:

- westeuropäischer Raum zu eng,

- rapide technische Entwicklung (Überschallgeschwindigkeit der Flugzeuge und Raketen),

- Waffenwirkung ständig gesteigert,

- materielle und finanzielle Anstrengungen immer umfangreicher.

Aufbau vereint tragbar. Bestes Mittel, den Kalten Krieg gegen den Osten zu gewinnen, da dort militärische Anstrengungen den Lebensstandard negativ beeinflussen. Dadurch ökonomische wie innenpolitische Gefahrenherde, die zum vorübergehenden, wenn nicht sogar dauernden, Nachgeben zwingen.

g)

1. Konsequenz:

- Engste Zusammenarbeit zwischen den Ländern des Westens und Integration auf der höheren Ebene, denn solange bestimmte globale Voraussetzungen als Nahziele nicht erreicht werden können, bleibt Notwendigkeit der Schaffung westeuropäischen militärischen Potentials gegenüber sowjetischer Militärmacht.

- Anlaufen von Maßnahmen des zivilen Bevölkerungsschutzes.

2. Konsequenz:

Kollektive Maßnahmen auf höchster politischer Ebene zur Beseitigung der Spannungen und drohenden Gefahren durch Schaffung globaler Voraussetzungen, wie:

- Abrüstungsabmachungen mit garantiert wirksamer Kontrolle - dabei Verbot gewisser Waffen (H-V-Bomben, Nervengase usw.),

- Sicherheitsabkommen mit umfassender Garantie,

- Endgültige Abkehr von allen Versuchen, imperialistische Ziele und Ideologien durch Anwendung von Gewalt durchzusetzen (Angstpsychose).

II. Werden noch Landstreitkräfte und konventionelle Waffen benötigt?

Erfahrungen Nevada 4, Carte blanche u.ä. zeigen:

4

Die USA hatten 1955 mehrere Atomwaffenversuche auf dem Testgelände von Yucca Flat in der Wüste von Nevada durchgeführt (Zeitgeschehen 1955 P 97 und passim).

1. Weitgehend auseinandergezoge (diversierte), kampfstarke Erdtruppen können, gut geschützt, schnell beweglich (Panzer) und durch entsprechende Ausbildung den Bedingungen des Atomkrieges gewachsen [sein] - besonders in großen Räumen der Vernichtung durch A-Waffeneinsatz entgehen. (Der Ostblock verfügt über diesen Raum und die Soldaten).

2. Einsatz von Erdtruppen erforderlich, falls Luftschlacht beide Seiten entscheidend geschwächt hat.

3. Bei Annahme des Gleichgewichts in der A-Waffen-Aufrüstung und eines möglichen Gleichgewichts in der Luftrüstung zwischen West und Ost besteht die Möglichkeit, daß beide Seiten aus Risikogründen auf den Einsatz von A-Waffen verzichten. (Vergleich: kein Gas-Einsatz im 2. Weltkrieg).

4. Beendigung des Krieges nur durch Landstreitkräfte möglich:

- endgültige Besetzung der entscheidenden Punkte eines Landes,

- Niederwerfung seiner Militärmacht,

- Sicherung des Erfolges.

5. Übergewicht der sowjetischen Landstreitkräfte und ihrer konventionellen Waffen (Panzer, Sturmgeschütze, Granatwerfer usw.) erdrückend, solange nicht ausreichende Streitkräfte im mitteleuropäischen Raum aufgestellt.

Die jetzt noch bestehende Lücke müßte zwangsläufig zu strategischen Planungen der NATO führen, die Westdeutschland zum Kampffeld machen können.

Schließung der Lücke durch Aufstellung deutscher Streitkräfte - dadurch Gefahrenbereich merklich eingedämmt.

7. 5 Um einen Überfall - auch mit konventionellen Waffen - abwehren zu können, müssen die Streitkräfte entsprechend

5

Ziffer 6) fehlt in der Vorlage.

- ausgebildet

- ausgerüstet

- gegliedert

- disloziert

- jederzeit - d.h. in wenigen Stunden - einsatzbereit sein.

Abwehr nur möglich in beweglicher Kampfführung, nicht in starrer Front, mit feuer- und kampfstarken, höchst beweglichen, gepanzerten, selbständig operierenden Verbänden.

Die militärischen Überlegungen hinsichtlich

- Aufbau

- Ausrüstung

- Ausbildung

- Stationierung

tragen sowohl dem Atom- wie dem konventionellen Krieg (Blitzkrieg) Rechnung.

8. Tatsächliche Verhältnisse in allen militärisch bedeutenden Ländern stehen im Gegensatz zu mitunter recht pseudostrategischen und voreiligen Polemiken in der Presse über Revolution strategischer Grundsätze - Gliederung und Aufbau der Streitkräfte.

Gedanken z.B. über

- Feuer und Bewegung

- Schwerpunktbildung (nunmehr zeitlicher statt räumlicher Art bei der Truppe sowie zeitlicher und räumlicher Art bei der Waffenwirkung)

behalten noch prinzipielle Gültigkeit.

9. Behauptung, daß z.B. nur selbständige, kleine Kampfgruppen (für die Name „Division" nicht mehr zutrifft) mit Stärken weit unter 10 000 Mann den Bedingungen des Atomkrieges entsprächen, ist abwegig.

Noch nicht abgeschlossene Truppenversuche bei den 3 Westmächten zeigen im wesentlichen gleiche Ergebnisse:

Möglichkeit schnellster „Zellteilung" zum Zweck räumlicher Diversion mit verschiedenen, aber jeweils autonom kampffähigen Varianten und schnellster Zusammenfassung.

Problem: Führungsmittel (z.B. Fernmelde)

Lufttransport von Truppe und Nachschub

Panzerbeweglichkeit: Schutz durch Panzer

Schutz gegen Panzer.

Es kann dabei sein, daß das Korps u.U. durchaus - insbesondere hinsichtlich des Einsatzes eigener Atomwaffen (z.B. Atomartillerie) - der kleinste selbständig operierende Verband zur Erreichung eines strategischen Zieles wird.

10. Anpassung unserer Streitkräfte an die dynamische Entwicklung durch:

- Wendigkeit in der Planung,

- rechtzeitiges Sammeln von Erfahrungen aus aller Welt,

- steten Kontakt mit den Alliierten.

III. Was nützen 12 Divisionen im Rahmen der Verteidigung?

1. Heeres-Stärken des Ostens

(ohne Luft- und See-Streitkräfte - rd. Zahlen geschätzt)

a) UdSSR:

105 Schtz.-Div.

3,3 Mill. Mann

70 Pz.- + mech.Div.

31.600 Panzer

sonstige operative Heeresverbände davon mehr als 1/4 in Europa

b) Satelliten-Europa:

61 Schützen-Div.

1,1 Mill. Mann

27 Pz.- + mech. Div. usw.

8000 Panzer

c)SBZ-VP:

3 mech.- + 4 mot. Div.

Grenz-, Transport- und sonstige VP.

100.000 Mann

Insgesamt

ca. 4,5 Mill. Mann

ca. 40 000 Panzer

Davon unmittelbar gegenüber westdeutscher Zonen- und Landesgrenze(800 km): mehr als ½ Mill. Mann nämlich allein in der SBZ:

22 meist Pz.+ mech.-Div. +

11 Art.- + Flak-Div. mit

350.000 Mann

Dahinter frontnah in der Tiefe gestaffelt mehr als

1 Million Mann

Insgesamt mehr als

1,5 Mill. Mann

2. Heeres-Stärken NATO-Europa:

Knapp 80 Div. (dav. etwa 20 Pz.Div.)

900 000 Mann (knapp)

Hiervon knapp 40 (nicht immer kriegsstarke) Div. in Mitteleuropa verfügbar. In Westdeutschland:

16 Div. + 2 Brig.

3. Nicht gerechnet:

Jugoslawien mit 32 Div. und

Spanien mit 20 Div.

4. Das bedeutet jetzt: 5 : 1 für den Osten.

Bei den Panzern ist das Verhältnis noch ungünstiger.

Russe greift erfahrungsgemäß nur bei großer Überlegenheit, mindestens Stärkeverhältnis 4 : 1 an.

5. 12 deutsche Div. mit entsprechenden Heeres-Truppen mit etwa 370 000 Mann drücken das Kräfteverhältnis vor der mitteleuropäischen Front auf 3 : 1.

Dies ist erfahrungsgemäß für die Verteidigung das tragbare Gleichgewichtsverhältnis.

6. Somit nach Aufstellung deutscher Divisionen kein sowjetischer Überraschungsangriff zu Lande mit Aussicht auf Erfolg.

Aufmarsch und Heranziehung von Verstärkungen bleibt nicht verborgen.

Im Verein mit alliierten Land-, Luft- und See-Streitkräften - vor allem der dem Russen noch überlegenen strategischen Luftwaffe - Zerschlagung etwaiger gepanzerter „Dampfwalze" vor und am Grenzraum.

7. Deutsche Divisionen sind Voraussetzung für Verbleiben US-Streitkräfte auf dem Kontinent.

Ohne deutsche Divisionen auch kein Verbleiben US-Streitkräfte im Brückenkopf Frankreich-Benelux und Italien möglich aus militärischen, politischen und psychologischen Gründen.

Preisgabe des Kontinents durch USA bringt Gefahr des Verlustes Europas durch russische Annexion.

8. Zusammenfassung:

a)

Deutsche Divisionen sollen und werden Kriegsgefahr in Mitteleuropa verhindern helfen.

b)

Im Falle eines Krieges kein Überrollen mehr durch sowjetische Panzerwalze.

c)

Der aktive Schutz der Bevölkerung durch die Streitkräfte ist der erste Teil der Verteidigungsmaßnahmen, der passive Schutz der Bevölkerung der zweite Teil, der ebenfalls ungemein wichtig ist.

Auf eine Frage des Bundeskanzlers erklärt General a.D. Heusinger: Das für die deutsche Luftwaffe vorgesehene Material sei hochmodern. Gegen die für das Heer vorgesehenen Maschinengewehre und Sturmgewehre bestünden gewisse Bedenken. Für die Artillerie sei das jetzt gebräuchliche Material vorgesehen; eine Raketenartillerie sei noch nicht entwickelt. An die Panzertruppen solle der M 47 geliefert werden. Er entspräche in seiner Güte etwa dem englischen Centurion 6.

6

Im Entwurf folgt gestrichen: „Der M 47 habe nicht die Güte der letzten deutschen Panzer im zweiten Weltkrieg."

Auf eine weitere Frage des Bundeskanzlers nach den Maßnahmen für den Schutz der Zivilbevölkerung nennt General a.D. Heusinger den Bau von Bunkern und Luftschutzkellern, die Evakuierung der Großstädte und die Einrichtung eines Flugmelde- und Alarmsystems 7.

7

Vgl. hierzu TOP 1 dieser Sitzung.

Auf eine Frage des Bundesministers der Finanzen, wie die Produktion im Kriegsfalle weitergeführt werden solle, legt General a.D. Heusinger dar, daß 8 die Produktion in den bisherigen Produktionsstätten weiterlaufen müsse.

8

Im Entwurf folgt gestrichen: „[...] dar, daß die Bevölkerung möglicherweise ständig in Luftschutzkellern schlafen werde, während die Produktion [...]".

Der Bundeskanzler bittet General a.D. Heusinger, am 12. 7. vor den Koalitionsparteien einen Vortrag über die Frage zu halten, ob die herkömmlichen Waffen noch zeitgemäß sind 9.

9

Nicht ermittelt.

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