2.53.3 (k1955k): C. Einweihung des Kriegerdenkmals in Tobruk

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 8. 1955Theodor Heuss und Franz-Josef StraußBundestagspräsident Eugen Gerstenmaier vereidigt Hans-Joachim von MerkatzPlakat: Wir wollen ein ehrliches Europa. CDU SaarBundesverteidigungsminister Blank, die Generäle Adolf Heusinger und Hans Speidel

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[C. Einweihung des Kriegerdenkmals in Tobruk]

Außerhalb der Tagesordnung wird ferner die Teilnahme der Bundesminister an verschiedenen diplomatischen Empfängen sowie an den Veranstaltungen aus Anlaß des Volkstrauertages 7 und des Kriegsgefangenengedenktages 8 erörtert. Der Vizekanzler beauftragt Staatssekretär Dr. Globke, er möge den Bundestagsvizepräsidenten Dr. Schneider bitten, bei der Einweihung des Kriegerdenkmals in Tobruk 9 auch die Grüße der Bundesregierung zu übermitteln 10.

7

Zum Volkstrauertag am 13. Nov. 1955 hielt Blücher eine Ansprache in Berlin. Vgl. die Eintragung in seinem Tageskalender (N 1080/294-9) und den Text der Ansprache (Bulletin vom 18. Nov. 1955, S. 1818 f.). In der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. veranstalteten Feierstunde im Deutschen Bundestag sprach Schröder in Vertretung des BK (Bulletin vom 15. Nov. 1955). Die Dienstgebäude des Bundes waren an diesem Tage beflaggt (Mitteilung des BPA Nr. 1294/55 vom 10. Nov. 1955).

8

Zum Kriegsgefangenengedenktag, der am 26. und 27. Nov. 1955 begangen wurde, hatte der BMI die Beflaggung der Dienstgebäude des Bundes angeordnet (Mitteilung des BPA Nr. 1353/55 vom 22. Nov. 1955). Vgl. auch Der Spiegel vom 30. Nov. 1955, S. 11 („Tag der Trauer").

9

Der Bau des Kriegerdenkmals in Libyen war auf Anregung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im April 1954 begonnen worden (Bulletin vom 16. April 1955, S. 590f.). In die Gruft des Denkmals hatte der Volksbund 6010 zwischen 1941 und 1943 gefallene deutsche Soldaten des ehemaligen Afrika-Korps von 36 Friedhöfen in Nordafrika überführt. Zu der Einweihung des Denkmals am 20. Nov. 1955 waren u.a. 240 Angehörige der dort bestatteten Gefallenen und 160 Mitglieder des ehemaligen Afrika-Korps eingeladen (Bulletin vom 19. Nov. 1955, S. 1830).

10

Seebohm notierte hierzu: „Frage Tobruk: AA hatte Bedenken gegen besondere Reise eines Ministers. Erhard hätte es tun können, anläßlich Reise zum Regierungsjubiläum in Äthiopien. Indienreise Blüchers verschoben. Vizepräsident Schneider - Bundestag fährt hin, außerdem deutscher Geschäftsträger in Libyen." (N 1178/8d). - Fortgang 104. Sitzung am 2. Nov. 1955 TOP A.

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