3.1.3 (k1964k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 17. 1964Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Geburtstagsgeschenk für Heinrich von BrentanoArbeitsbesuch Charles de Gaulles in BonnBehandlung der Verjährungsfrage im Kabinett

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Der Chef des Bundespräsidialamtes

Hans Herwarth von Bittenfeld (1904-1999)

1927-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1930-1931), dort der Delegation für die Rückgliederung des Saargebietes zugeteilt, und in Moskau (1931-1939), 1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1949 Bayerische Staatskanzlei, 1949-1951 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Arbeitsstabes Protokoll, 1951-1955 Chef des Protokolls im Auswärtigen Amt, 1955-1961 Botschafter in London, 1961-1965 Staatssekretär und Chef des Bundespräsidialamtes, 1965-1969 Botschafter in Rom, 1969-1971 Vorsitzender der Kommission zur Reform des Auswärtigen Dienstes, 1971-1977 Präsident des Goethe-Instituts zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland.

In dessen Vertretung:

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienstes der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referates 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referates 3 (u. a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Eberhard Nöller (1911-2003)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1949 Bezirkswirtschaftsamt Köln, 1949 Regierungspräsidium Köln, 1949-1951 BMM, dort Mitarbeiter im Referat III 2 (ERP-Politik und Durchführung: Rechtsfragen), 1951 im Referat Rechts-, Kabinetts- und Parlamentssachen, 1952-1964 Bundespräsidialamt, dort Leiter des Referats 1, ab 1954 des Referats 3, ab 1957 des Referats 2 (jeweils zuständig vor allem für Gesetzgebung, rechtliche Grundsatzfragen, Gnadensachen, Wiedergutmachung, Entschädigung, ab 1960 zudem für Personalien), 1964-1974 BMVtg, dort bis 1972 in der Abteilung VR (Verwaltung und Recht) Leiter der Unterabteilung I (Zentrale Aufgaben bzw. ab 1966: Besondere Verwaltungsaufgaben, Militärseelsorge), 1972-1974 in der Abteilung S (Sozialabteilung) Leiter der Unterabteilung II (Soziale Sicherung der Soldaten, Beamten und Arbeitnehmer), 1974-1976 Präsident des Bundeswehrverwaltungsamtes.

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