2.22.5 (k1969k): 5. Bundesbericht Forschung III; Bericht der Bundesregierung über Stand und Zusammenhang aller Maßnahmen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland, BMwF

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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5. Bundesbericht Forschung III; Bericht der Bundesregierung über Stand und Zusammenhang aller Maßnahmen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland, BMwF

Bundesminister Stoltenberg trägt einzelne Schwerpunkte des Berichtes vor. 8 Der Bundeskanzler weist darauf hin, daß man es im Hochschulbau häufig an der gebotenen Sparsamkeit fehlen ließe und zu aufwendige Bauten errichtete. Die Bundesminister Lauritzen, Dollinger und Schmücker sowie die Staatssekretäre v. Dohnanyi und v. Hase weisen auf weitere Schwächen bei der öffentlichen Bautätigkeit hin. Der Bundeskanzler bittet, daß eine Stelle innerhalb der Bundesressorts diese Frage verfolgt.

8

Zum Bundesbericht Forschung II siehe 89. Sitzung am 26. Juli 1967 TOP 4 (Kabinettsprotokolle 1967, S. 383-385), zum Bundesbericht Forschung III siehe 20. Sitzung des Kabinettsausschusses für wissenschaftliche Forschung, Ausbildung und Ausbildungsförderung am 22. Mai 1969 TOP 1 (B 136/36238). - Vorlage des BMwF vom 2. Juni 1969 in B 138/6314 und B 136/3680. - Der Bericht der Bundesregierung zur Forschung wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages vom 30. Juni 1965 (BT-Drs. IV/3644) alle zwei Jahre als zweiteiliger Leistungsbericht vorgelegt. Im ersten Teil wurden die Leistungen auf Bundesebene für Forschungsgebiete der allgemeinen Wissenschaft, Sonderforschungsbereiche, verwaltungsbezogene Forschung sowie für Fachprogramme der Kern- und Weltraumforschung erfasst. Der Hauptakzent im dritten Bericht lag auf der Verflechtung von Forschungs- und Gesamtpolitik und unter diesem Aspekt insbesondere auf den Ausführungen zum Ausbau des Informationswesens. Im zweiten, von der Ständigen Kultusministerkonferenz vorbereiteten Teil wurden vor allem bildungspolitische Leitlinien und Maßnahmen der einzelnen Länder zum Ausbau der Hochschulen und Forschungsstätten vorgestellt. Ferner enthielt der Gesamtbericht vergleichende Darstellungen u. a. über die Situationen in Frankreich, Großbritannien, Schweden, den USA und erstmals in Japan. Ein Vergleich mit dem Bildungssystem der DDR wurde vom BMI und BMG als eigenständiger Bericht konzipiert. Vgl. 172. Sitzung am 2. Juli 1969 TOP 5.

Staatssekretär v. Dohnanyi regt an, in den nächsten Berichten

-

die Organisation der Willensbildung bei der Auswahl technologischer Schwerpunkte

-

die Möglichkeiten für eine Verbesserung der Statistik über den Technologieimport

-

die Gründe, die bei konkreten Einzelprojekten anderer Länder für den Erfolg maßgebend waren

zu untersuchen.

Bundesminister Stoltenberg stimmt dem grundsätzlich zu und bemerkt, daß diese Fragen bereits in Sonderstudien behandelt würden. Die interessierten Ressorts sollten diese Fragen weiter vertiefen.

Das Kabinett nimmt von dem Bericht zustimmend Kenntnis. 9

9

BT-Drs. V/4335. - Zum Bundesbericht Forschung IV Fortgang 103. Sitzung am 8. März 1972 TOP 4 (B 136/36184).

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