3.1.2 (k1969k): Die Parlamentarischen Staatssekretäre

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

Die Parlamentarischen Staatssekretäre

Bundeskanzleramt

Bis 20. Okt. 1969:

Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (1921-1972)

1938-1945 Wehr- bzw. Kriegsdienst und Gefangenschaft, danach Forst- und Landwirt, Übernahme des Familienbesitzes, 1952-1957 Landrat in Stadtsteinach, 1957-1972 MdB (CSU), 1961-1972 Mitglied des CSU-Landesvorstandes, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeskanzler.

Seit 22. Okt. 1969:

Dr. Katharina Focke (geb. 1922)

Seit 1946 zunächst Studium der Geschichte, der Germanistik und der Anglistik, 1951 Studienjahr an der Universität Oklahoma, USA, anschließend Studium der Politikwissenschaften, 1954-1961 Hausfrau und Übersetzerin, 1961-1969 Geschäftsführerin des Bildungswerks Europäische Politik e. V., Köln, 1963-1965 stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums des Deutsch-Französischen Jugendwerks, 1964 Eintritt in die SPD, 1966-1969 MdL NRW, 1969-1980 MdB, 1969-1972 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, 1972-1976 BMJFG, 1979-1989 MdEP.

Auswärtiges Amt

Bis 20. Okt. 1969:

Gerhard Jahn (1927-1998) siehe Der Bundesminister der Justiz

Seit 22. Okt. 1969:

Prof. Dr. Lord Ralf Dahrendorf, Baron of Clare Market in the City of Westminster (1929-2009)

1947-1952 Studium der Philosophie und der klassischen Philologie, 1952-1956 Studium der Soziologie an der London School of Economics and Political Science, 1956-1958 wissenschaftlicher Assistent an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, anschließend Professor für Soziologie 1958-1960 an der Akademie für Gemeinwirtschaft, Hamburg, 1960-1966 an der Universität Tübingen, 1966-1969 (beurlaubt) und 1984-1986 an der Universität Konstanz, 1964-1966 Stellvertretender Vorsitzender des Gründungsausschusses für die Universität Konstanz, 1974-1984 Direktor der London School of Economics and Political Science, 1977-1987 Warden des St. Anthony's College, Oxford, 1947-1952 Mitglied der SPD, 1967 Eintritt in die FDP, 1968-1974 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1968-1969 MdL Baden-Württemberg, 1969-1970 MdB, 1969-1970 Parlamentarischer Staatssekretär im AA, 1970-1974 bei der EG-Kommission, Brüssel, dort 1970-1973 Kommissar für Auswärtige Beziehungen und Außenhandel, 1973-1974 Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Bildung, 1966-1967 Mitglied der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates, 1982-1987 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, 1988 Annahme der britischen Staatsbürgerschaft, 1993 Erhebung zum Life Peer und Mitglied des Oberhauses, ab 2005 als Forschungsprofessor für soziale und politische Theorie am Wissenschaftszentrum Berlin.

Bundesministerium des Innern

Bis 20. Okt. 1969:

Heinrich Köppler (1925-1980)

1943-1945 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Studium der Rechtswissenschaften, 1949 Assistent des Rechtsausschusses beim Wirtschaftsrat für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet, 1949 persönlicher Referent des Bundestagspräsidenten Erich Köhler, 1950-1953 juristischer Vorbereitungsdienst, 1946-1947 Stadtjugendführer der katholischen Jugend Wiesbaden, 1949-1952 Diözesanjugendführer des Bistums Limburg, 1952-1956 Bundesführer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, 1954-1955 Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendringes, 1954-1956 Präsident des Weltbundes der Katholischen Jugend, 1956-1965 Generalsekretär, 1965-1968 Leiter des Außenamts beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), 1968-1980 Vizepräsident des ZdK und Vorsitzender der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V., 1946 Eintritt in die CDU, 1969-1980 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Rheinland, 1970-1980 Vorsitzender des Präsidiums der CDU in Nordrhein-Westfalen, 1971-1973 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, 1973-1980 stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender, 1970-1980 MdL Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Landtagsfraktion, 1965-1970 MdB, 1968-1969 Parlamentarischer Staatssekretär im BMI, 1969-1970 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Seit 22. Okt. 1969:

Wolfram Dorn (geb. 1924)

Nach Landwirtschafts- und Kolonialausbildung 1942-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, anschließend Ausbildung zum Industriekaufmann und selbstständige Tätigkeit, 1962-1969 Direktor des Deutschen Architekten- und Ingenieurverbandes sowie Chefredakteur der „Deutschen Architekten- und Ingenieur-Zeitschrift", 1973-1977 Leiter des FDP-eigenen Verlages „Liberal", 1978-1980 freier Schriftsteller, 1981-1982 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungs- und Beratungsinstituts DATUM, Bonn, 1983-1985 Angestellter, zuletzt Direktor bei der Westdeutschen Landesbank Girozentrale in Bonn, 1948 Eintritt in die FDP, 1950-1982 Mitglied des Landesvorstandes und 1970-1972 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1951-1965 Mitglied des Rates der Stadt Werdohl, dort 1953-1956 Bürgermeister, 1954-1961, 1975-1980, 1985-1995 MdL NRW, 1975-1980 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1961-1972 MdB (FDP), 1968-1969 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1969-1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMI.

Bundesministerium der Justiz

Seit 22. Okt. 1969:

Dr. Alfons Bayerl (1923-2009)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1958 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge, 1958-1965 Richter am Bayerischen Landessozialgericht, 1965-1969 Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes, 1955 Eintritt in die SPD, 1965-1967 MdL Bayern, 1967-1980 MdB, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMJ, 1974-1980 MdEP.

Bundesministerium der Finanzen

Bis 20. Okt. 1969:

Albert Leicht (1922-1994)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946 Eintritt in die CDU, nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften 1953-1954 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1954-1955 Richter am Sozialgericht Speyer, dann Ministerium für Unterricht und Kultus des Landes Rheinland-Pfalz, Mainz, 1955-1957 Landratsamt Bad Bergzabern, 1957-1977 MdB, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär im BMF, 1977-1983 Vizepräsident des Europäischen Rechnungshofes, Abteilung Haushalt und Finanzen, in Luxemburg, Dozent an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und an der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.

Seit 22. Okt. 1969:

Dr. Gerhard Karl Reischl (1918-1998)

1937-1951 Studium der Rechtswissenschaften, Kriegsdienst, Gefangenschaft und juristischer Vorbereitungsdienst, 1951-1955 im bayerischen Justizdienst, 1955-1956 bei der Dienststelle des Bayerischen Bevollmächtigten beim Bund, Bonn, 1956-1958 in der Bayerischen Staatskanzlei, München, 1958-1961 Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht München, 1953 Eintritt in die SPD, 1961-1972 MdB, 1969-1971 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMF, 1971-1973 MdEP, 1973-1984 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft, Luxemburg.

Bundesministerium für Wirtschaft

Dr. Klaus Dieter Arndt (1927-1974)

1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1950 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1946 Eintritt in die SPD, 1950-1974 beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, dort 1950-1959 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, 1959-1967 Leiter dieser Abteilung, 1968-1974 Präsident, 1958-1963 Bezirksverordneter der SPD des Bezirkes Steglitz, 1963-1965 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1965-1974 MdB, 1967-1970 Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, 1972-1974 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1971-1974 MdEP.

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Seit 22. Okt. 1969:

Fritz Logemann (1907-1993)

Ab 1929 Tätigkeit als Landwirt, 1943-1945 Kriegsdienst, 1946-1972 Bürgermeister der Gemeinde Anstedt (Scholen), Niedersachsen, 1948-1972 Bundesvorsitzender des Vereins für Agrarwirtschaft, 1951 Eintritt in die DP, 1961 Wechsel zur FDP, 1953-1957 MdL Niedersachsen, 1957-1976 MdB, 1969-1976 Parlamentarischer Staatssekretär im BML.

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Seit 22. Okt. 1969:

Helmut Rohde (geb. 1925)

1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, nach einem Volontariat 1947-1949 Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur, 1950-1953 Studium an der Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft in Wilhelmshaven, 1953-1957 Pressereferent im Sozialministerium des Landes Niedersachsen, 1945 Eintritt in die SPD, zunächst stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Hannover der SPD sowie Vorstandsmitglied des SPD-Bezirks Hannover, 1975-1983 Mitglied des Parteivorstands, 1957-1987 MdB, 1979-1983 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im BMA, 1974-1978 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, 1973-1984 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, 1964-1965 MdEP.

Bundesministerium der Verteidigung

Seit 20. Okt. 1969:

Eduard Adorno (1920-2000)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1950 Studium der Landwirtschaft, 1951 Übernahme des elterlichen Obst- und Hopfengutes in Tettnang, 1959-1963 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer, 1959-1967 Vizepräsident des Europäischen Hopfenbraubüros, Straßburg, 1961-1967 Präsident des Ausschusses der Hopfenerzeuger des Gemeinsamen Marktes, 1962-1971 Vorsitzender des Arbeitskreises Bodenseeobst e. V., 1954 Orts- und Kreisvorsitzender der CDU Tettnang, 1955 Mitglied des Landesvorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes der CDU Württemberg-Hohenzollern, 1956-1977 Vorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern, 1970-1977 stellvertretender Vorsitzender der CDU Baden-Württemberg, seit 1977 Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern, 1961-1972 MdB, 1965-1967 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVtg, 1972-1980 Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund.

Seit 24. Okt. 1969:

Karl Wilhelm Berkhan (1915-1994)

Nach einer Maschinenschlosserlehre Ausbildung zum Maschinenbauingenieur, 1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 und 1953-1956 Studium der Erziehungswissenschaften, seit 1947 im Schuldienst, 1945 Eintritt in die SPD, 1953-1957 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, 1957-1975 MdB, 1959-1961 MdEP, 1969-1975 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVtg, 1975-1985 Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages.

Bundesministerium für Verkehr

Holger Börner (1931-2006)

1947-1950 Ausbildung zum Betonfacharbeiter, 1950-1957 Tätigkeit im erlernten Beruf und als Betriebsrat, 1948 Eintritt in die SPD, 1956-1972 Stadtverordneter in Kassel, dort 1960-1969 Vorsitzender der SPD-Fraktion, 1961-1963 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten, 1971-1974 stellvertretender, 1975-1978 Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Nord, 1977-1987 Landesvorsitzender der SPD Hessen, 1970-1988 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, 1972-1976 Bundesgeschäftsführer der SPD, 1972-1988 Mitglied des SPD-Präsidiums, 1957-1976 MdB, 1967-1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMV bzw. seit 1969 beim BM für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen, 1976-1987 MdL Hessen, 1976-1987 Hessischer Ministerpräsident, 1987-2003 Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, seit 1995 Mitglied des Kuratoriums der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Seit 22. Okt. 1969:

Holger Börner siehe Bundesministerium für Verkehr

Bundesministerium für Städtebau und Wohnungswesen

Seit 22. Okt. 1969:

Karl Ravens (geb. 1927)

1941-1944 Ausbildung zum Metallflugzeugbauer, 1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Umschulung zum Kraftfahrzeugschlosser, 1952-1961 Lehrlingsausbilder bei der Firma Borgward, Bremen, 1950 Eintritt in die SPD, 1956-1957 und 1972-1976 Ratsherr der Stadt Achim, 1956 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Achim, 1979-1986 Vorsitzender des neu gebildeten SPD-Landesverbandes Niedersachsen, 1976-1984 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, 1961-1978 MdB, 1968-1969 Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes, 1969-1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWo, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt, 1974-1978 BMBau, 1978-1990 MdL Niedersachsen, 1978-1986 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, 1986-1990 Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, 1979-1991 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, 1980-2003 Präsident des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen

Seit 22. Okt. 1969:

Karl Herold (1921-1977)

1936-1938 Ausbildung zum Bäcker, 1940-1945 Kriegsdienst, 1949-1965 Geschäftsführer des elterlichen Betriebs, ab 1966 Eigentümer, 1949 Eintritt in die SPD, 1964 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Kulmbach, Mitglied des Bezirksvorstandes Franken und des Landesausschusses Bayern der SPD, 1960-1970 Mitglied des Stadtrates von Kulmbach, 1953-1976 MdB, 1965-1969 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates und der Versammlung der Westeuropäischen Union, 1969-1976 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMB.

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Seit 22. Okt. 1969:

Heinz Westphal (1924-1998)

1939-1942 Ausbildung zum Flugmotorenschlosser, 1942 Aufnahme eines Ingenieurstudiums, 1943-1945 Kriegsdienst, 1945 Eintritt in die SPD, 1946-1947 hauptberuflicher Jugendsekretär der Berliner SPD; 1947-1950 Berliner Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschlands (SJD), 1950-1952 Jugendsekretär der SJD im Verbandssekretariat Hannover, 1953-1957 Bundesvorsitzender des SJD, 1949 Mitbegründer des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR), 1954 stellvertretender, 1955-1956 Vorsitzender, 1958-1965 Hauptgeschäftsführer des DBJR, 1948-1957 Vorstandsmitglied der International Union of Socialist Youth (IUSY), 1965-1990 MdB, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im BMJFG, 1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1983-1990 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, 1972-1974 Vorsitzender des Kuratoriums des Europäischen Jugendwerkes, 1970-1977 Präsident, 1977-1985 Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, 1974-1982 Vorsitzender des Verwaltungsrates des Deutschen Entwicklungsdienstes.

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Seit 22. Okt. 1969:

Dr. Klaus von Dohnanyi (geb. 1928)

1951-1953 Studium der Rechtswissenschaften, anschließend Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei in New York, 1954-1960 bei der Ford-Werke AG, Köln, dort ab 1956 Leiter der Planungsabteilung, 1960-1968 Geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschungsinstituts Infratest, München, 1968-1969 Staatssekretär im BMWi, 1969-1972 Parlamentarischer Staatssekretär im BMBW, 1972-1974 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, 1976-1981 Staatsminister im AA, 1957 Eintritt in die SPD, 1969-1981 MdB, 1979-1981 Landesvorsitzender der SPD in Rheinland-Pfalz, 1981-1988 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, 1982-1988 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, anschließend Tätigkeiten als Publizist und in der Industrie.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Seit 22. Okt. 1969:

Brigitte Freyh (1924-2009)

Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie Tätigkeit als Volksschullehrerin, 1951 Eintritt in die SPD, 1956-1961 Stadtverordnete in Frankfurt am Main, 1959-1962 Geschäftsführerin der Walter-Kolb-Stiftung e. V., Frankfurt am Main, 1961-1972 MdB, 1969-1972 Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ.

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