3.1.7 (k1969k): Die Protokollführer

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Die Protokollführer

Ludwig Friedmann (1924-2002)

1942-1945 Kriegsdienst, nach Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1957 juristischer Mitarbeiter in der Süddeutschen Treuhand Gesellschaft AG, 1958 Finanzassessor bei der Oberfinanzdirektion München, 1958-1960 BMBes, dort Hilfsreferent für die Verwaltung und Verwertung von bundeseigenem Grundvermögen im Liegenschaftsreferat für den süddeutschen Bereich, 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1961 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat 8 (u. a. Angelegenheiten des BMF, BMWo und des Bundesrechnungshofs; Haushaltsangelegenheiten des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen), 1962-1963 Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1963-1968 Leiter des Referats 7 bzw. ab 1965: II/3, ab 1967: II/4, ab 1968: III/4 (u. a. Angelegenheiten des BMA, BMVt, BMFa, BMGes und der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung), 1968-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (Angelegenheiten des BMV, BMP, BMSchatz, Bundesbahn, Bundespost), 1969 Leiter der Gruppe III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettsausschuss für mehrjährige Finanzplanung; Finanzplanungsrat), 1969-1970 BMF, dort dem Sekretariat der Steuerreformkommission zugeteilt, 1970 Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis auf eigenen Antrag, danach Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Dr. Rolf Geberth (geb. 1929)

1949-1954 Studium der Rechtswissenschaften, 1954-1960 juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1962 Hilfsreferent im BMWi, 1962-1971 Bundeskanzleramt, 1962-1968 in der Abteilung II, dort 1962-1965 Hilfsreferent im Referat 6 (BMWi; BML; BMSchatz; BMZ; Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft und des Kontaktausschusses; Angelegenheiten der Bundesbank; Handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten im Bereich des AA), 1965-1966 Hilfsreferent im Referat II/1 (u. a. Angelegenheiten der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich des AA und Europapolitik in den Bereichen des BMWi, AA, BML, BMF, BMA, BMV und BMZ sowie Entwicklungshilfe in den Bereichen des BMWi, AA, BMA und BMF), 1966-1967 Leiter des Referats II/2 (BMWi und BML; Angelegenheiten der Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1967-1968 Leiter des Referats II/3 (BMWi; Deutsche Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1968-1970 in der Abteilung III Leiter des Referats III/3 (BMWi; Deutsche Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1969-1970 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (BMV; BMP; BMSchatz; Bundespost; Bundesbahn), 1970-1971 in der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik) Leiter des Referats IV/3 (BMWi, u. a. zuständig für die Bereiche Wettbewerbs- und Unternehmenspolitik; Handwerk und Handel; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1971-1993 erneut BMWi, dort 1971-1973 in der Abteilung VI bzw. (ab 1972) W/VI (Geld und Kredit) Leiter des Referats W/VI 1 (Außenhandelsfinanzierung und Außenhandelsversicherung), 1973-1976 nach der Neustrukturierung des Ministeriums in der Abteilung V (Außenwirtschaftspolitik und Entwicklungshilfe), Unterabteilung V C (Entwicklung des Welthandels, Finanzierungen), Leiter des Referats V C 4 (Außenhandelsfinanzierung; Außenhandelsversicherung; Umschuldungen), 1976-1981 in der Abteilung III (Energiepolitik, mineralische Rohstoffe) Leiter der Unterabteilung III D (Allgemeine Fragen der Energiepolitik, Umweltschutz), 1981-1985 beim OECD-Türkeikonsortium, Paris, 1985-1993 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter der Unterabteilung I B (Wettbewerbs- und Preispolitik).

Dr. Hans Grundschöttel (1924-1979)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Dolmetscher bei der Reichsbahn in Neustadt an der Weinstraße, 1949-1953 Justizverwaltung Rheinland-Pfalz, 1953-1977 Bundeskanzleramt, dort 1953-1963 Hilfsreferent: 1953 im Persönlichen Büro des Bundeskanzlers, 1953-1960 im Referat 5 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen u. a. des AA, des BMI, Abteilung 6: Öffentliche Sicherheit, des BMG und zeitweise der Dienststelle des Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen sowie des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1962 im Referat 4 (BMVtg; Verteidigungsfragen der NATO, zivile Verteidigung und Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrates), zusätzlich 1960 im Referat 9 (BMV, BMP, BMAt, Bundesbahn, Bundespost) und 1962-1963 erneut im Kanzlerbüro, 1964-1965 Leiter des Referats 11 (Zivile Verteidigung), 1965-1970 Leiter des Referats I/3 (mit Zuständigkeit vor allem für BMI - außer Abteilungen ÖS und ZV -, BMJ, BMBR, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt, für Bildung und Ausbildungsförderung), 1970-1974 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/3 (BMJ und - aus dem BMI - öffentliches Recht und öffentlicher Dienst, Organisations- und Geschäftsordnungsrecht der Bundesregierung, Justitiariat), 1974-1977 Leiter des Referats I/2 bzw. (ab 1976) 12 (Zivilverteidigung, Alarmplanung, Krisenstab, Lagezentrum).

Dr. Heinz Haedrich (geb. 1920)

1939-1940 und 1945-1947 Studium der Rechtswissenschaften, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Justizangestellter beim Amtsgericht Forchheim, 1947-1949 juristischer Vorbereitungsdienst, 1949-1950 beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz, München, 1950-1952 BMJ, dort in der Abteilung IV (Verfassungs-, Staats- und Verwaltungsrecht u. a.) Hilfsreferent im Referat IV 4 (Völkerrecht im Allgemeinen; zwischenstaatliches Sonderrecht; Rechtsfragen der Friedensregelung), 1952-1968 AA, dort 1952-1955 beim Generalkonsulat Nairobi, 1955-1958 Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) Leiter des Referats 215 (Friedliche Verwendung der Atomenergie), 1958-1965 in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EWG und Euratom, Brüssel, 1965-1968 erneut Zentrale, dort im Planungsstab (PL), 1968-1985 Bundeskanzleramt, dort 1968-1969 Referent im Planungsstab, 1969-1985 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten), dort 1969-1970 Leiter der Gruppe III/1 (Zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit, Fragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik, Energiepolitik, Entwicklungshilfe, BML, Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm), 1970-1985 Leiter der Gruppe III/3, ab 1976 Gruppe 3/33 (Internationale Zusammenarbeit in Umweltfragen, Kabinettsausschuss für Umweltfragen; Kabinettsausschuss für Raumordnung, Regionalplanung und Städtebau), anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt in Bonn.

Franz Hange (1921-2011)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 Volontär der Zeitung „Kölnischer Kurier", 1946-1949 Redakteur beim Deutschen Pressedienst, Leiter des Außenbüros Köln, 1948-1949 zugleich Sonderkorrespondent des Deutschen Pressedienstes bei den Beratungen des Parlamentarischen Rates, Bonn, 1949-1965 Redakteur und Sonderkorrespondent der Deutschen Presseagentur, Bundesbüro Bonn, 1966-1969 Bundeskanzleramt, dort Referent im Kanzlerbüro (u. a. Bearbeitung der allgemeinen Eingaben an den Herrn Bundeskanzler und der Petitionen; langfristige politische Gesamtplanung; Verbindung zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), 1966-1967 in der Abteilung III Leiter des Referats III/4 (Verbindung zu den politischen Parteien, Kirchen und Verbänden), 1967-1969 in der Abteilung Z, ab 1968 Abteilung I, Leiter des Referats Z 5, ab 1968 Referat I/5 (Verbindung zu Parlament, Parteien, Kirchen und Verbänden, ab 1968 zusätzlich Verbindung zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), 1969-1986 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1969-1971 Leiter des Referats III A 2 (Parlament, Länder, Kirchen), 1971-1978 Leiter des Referats III B 3, ab 1977 Referat III B 2 (Parlament, Länder, Kirchen, Besucherbetreuung), 1978-1982 in der Abteilung II (Inland), Gruppe II R (Redaktionen und Auswertung), dort 1978-1980 Leiter des Referats II R 2, ab 1979 Referat I R 3 (West), 1980-1981 Leiter des Referats II R 4 (Ost und Übersee), 1982 Leiter des Referats II R 1 (Nachrichtenzentrale), 1982-1986 Chef vom Dienst (Leiter des Büros der Regierungssprecher).

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westf., 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft, Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML, Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u. a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Konrad Kalisch (geb. 1921)

1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1950 Regierungspräsidium Augsburg, 1950-1952 Verwaltungsgerichte München und Bayreuth, 1952-1954 BMI, dort Hilfsreferent im Referat VII W 1 (Gesetzgebung, Grundsatzfragen), 1954-1975 Bundeskanzleramt, dort 1954-1955 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Globke, 1955-1958 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMZ, BMF, BMWi, BML, Bundesbank), 1958-1967 beim Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1967-1975 erneut im Bundeskanzleramt, dort 1970-1975 im Referat III/3 (Raumordnung und Landschaftspflege, Kabinettsausschuss für Raumordnung, Regionalplanung und Städtebau, Umweltfragen).

Hans-Georg von Koester (geb. 1922)

1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1952 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1956 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1956-1957 BMWi, dort Hilfsreferent im Referat VI A 2 (Währungs- und Notenbankwesen), 1957-1961 Bundeskanzleramt, dort 1957-1960 Hilfsreferent im Referat 4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, BMBR, BMFa, Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960-1961 Hilfsreferent im neu eingerichteten Planungsbüro, 1961-1964 erneut BMWi, dort Hilfsreferent im Referat VI B 3 (Allgemeine Fragen der Finanzierung der Entwicklungshilfe; Finanzierungsfragen der bilateralen Entwicklungshilfe), 1964-1970 erneut Bundeskanzleramt, dort Hilfsreferent, ab 1964 Leiter des Referats 5 bzw. ab 1965: I A/5, ab 1966: III/1, ab 1967: I 2, ab 1969: der Gruppe I 2 (Innere bzw. Öffentliche Sicherheit, insbesondere BMI, Abteilung VI bzw. ab 1968 ÖS, BMG, BMS, Bevollmächtigter der Bundesrepublik in Berlin, ab 1965 zudem Lageinformation, strafrechtlicher Staatsschutz, Kabinettsausschuss bzw. Staatssekretär-Ausschuss für Sicherheit, Sicherheitsreferent des Hauses), 1970-1987 beurlaubt zur Geschäftsführung der (bundeseigenen) Industrieverwaltungs GmbH, 1980-1990 Vorsitzender der Deutschen Sektion des Europäischen Zentralverbandes der Öffentlichen Wirtschaft, ab 1982 Vizepräsident, dann 1984-1990 Präsident der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft.

Dr. Norbert Lang (1921-2001)

1937-1939 kaufmännische Lehre, 1939-1940 Privatwirtschaft, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Redakteur beim Berliner Rundfunk, 1946-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953-1967 AA, dort Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Auswärtigen Dienstes im AA, 1954-1955 Studienaufenthalt in den USA, 1955 in der Zentrale, Bonn, 1955-1958 Generalkonsulat Chikago, 1958-1967 erneut in der Zentrale, dort 1958-1967 Abteilung 2 (Abteilung West I), ab 1963 Hilfsreferent in der Abteilung I A (Politische Abteilung) Referat 200, ab 1963 I A 1 (Europäische Politische Integration, EWG, EGKS, ab 1963 Europäische Politische Integration; Europarat und nichtstaatliche europäische Organisationen, WEU) sowie bis 1963 im Referat 22 (Konferenz-Sekretariat), ab 1965 Vertreter des Referatsleiters, 1967-1969 Bundeskanzleramt, dort 1967-1969 in der Abteilung I Hilfsreferent, 1967 Referent in den Referaten I/2 und I/1 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettssachen des Auswärtigen Amtes), 1969-1986 AA, dort Referent im Referat IV 8 (Regionale Kulturplanung, Kulturabkommen), zuletzt 1970 dessen Leiter, 1970-1972 Leiter des Referats IV 5 (Wissenschaft, Hochschulen, Deutsches Archäologisches Institut), 1973-1976 ständiger Vertreter des Botschafters an der Botschaft Helsinki (Finnland), 1976-1980 ständiger Vertreter des Botschafters an der Botschaft Ottawa (Kanada), 1980-1983 ständiger Vertreter des Generalkonsuls am Generalkonsulat Genf (Schweiz), 1983-1986 Botschafter im Senegal.

Dr. Klaus Meyer (geb. 1928)

1948-1955 Studium der Philologie, Philosophie, Volkswirtschaft und der Rechtswissenschaften, 1955-1958 Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Auswärtigen Dienstes im AA, 1958-1967 AA, 1958 in der Zentrale, 1959-1967 beurlaubt zur Dienstleistung bei der EWG, Brüssel, dort stellvertretender Kabinettchef des Kommissionspräsidenten Hallstein, 1967-1969 Bundeskanzleramt, dort 1967-1968 in der Abteilung II Leiter der Gruppe II/I (u. a. Angelegenheiten der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1968-1969 in der neu strukturierten Abteilung III Leiter der Gruppe III/1 (Zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit; Fragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik; Energiepolitik; Entwicklungshilfe; BM für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm), 1969-1992 erneut AA, dort 1969-1977 stellvertretender Generalsekretär der Generaldirektionen der Europäischen Gemeinschaften, 1977-1982 Generaldirektor für die Entwicklung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, 1982 Sonderberater des Präsidenten der Europäischen Gemeinschaften, 1982-1985 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag, 1985-1992 Botschafter und Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD, Paris, 1991-1997 Dozent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Dr. Johann Gerhard Michels (geb. 1929)

1951-1959 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1961 bei der Finanzverwaltung des Landes NRW, Finanzamt Bonn-Stadt, 1961-1966 BMF, dort in der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten u. a.) Gruppe VI C (Rechtsangelegenheiten) 1961-1964 Hilfsreferent im Referat VI C/1 (Justitiariat 1), 1964-1966 Hilfsreferent im Referat VI C/2 (Justitiariat 2), 1966-1994 Bundeskanzleramt, dort u. a. 1967-1968 in der Abteilung II Hilfsreferent bzw. Referent in der Gruppe II/2, ab 1968 III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettsausschuss für mittelfristige Finanzplanung), 1968-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (BMV, BMP, BMSchatz, Bundesbahn, Bundespost), 1969-1970 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) zusätzlich Leiter des Referats III/4 (BMV, BMP, Bundesbahn), 1970-1971 Leiter des Referats IV/5 (BMF, Finanz-, Haushalts- und Steuerpolitik, Steuerreform, Bundesrechnungshof), 1971-1994 Leiter des Referats IV/4, ab 1976 Referat 44, ab 1982 Gruppe 44, ab 1986 Gruppe 43 (mit Zuständigkeiten u. a. für BM für Wirtschaft und Finanzen, Geschäftsbereich Finanzen, Steuerreform, Bundesrechnungshof).

Dr. Günther Pagel (geb. 1929)

1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955 Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, 1955-1956 bei der Landkreisverwaltung Flensburg, 1956-1957 beim Landeswohlfahrtsamt Schleswig-Holstein, Kiel, 1957-1960 BMI, dort in der Abteilung Z (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten) Hilfsreferent im Referat Z 9 (Organisationsfragen des BMI und der nachgeordneten Dienststellen) bzw. ab 1958 Z 6 (Organisationsreferat), 1960-1970 Bundeskanzleramt, dort 1960-1962 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat 9 (BMV, BMP, BMAt, Bundesbahn, Bundespost), 1962-1969 Hilfsreferent im Referat II/8 bzw. ab 1965 II/4 (BMF; BMWo; Bundesrechnungshof; Haushaltsangelegenheiten des Bundeskanzleramtes, Kassen- und Rechnungswesen; Zahlstelle), 1969 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) Leiter des Referats III/5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof), 1970 in der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik) Leiter des Referats IV/5 (BMF; Finanz-, Haushalts- und Steuerpolitik, Steuerreform; Bundesrechnungshof), 1970-1982 BMI, dort 1970-1972 in der Abteilung Z (Zentralabteilung), UAbt. Z II (Allgemeine Grundsatzfragen und Justitiariat), Leiter des Referats Z II 6 (Allgemeine Planungsangelegenheiten), 1972-1977 Leiter der UAbt. Z II, 1977-1980 UAL Z I (Personal, Haushalt, Organisation, Justitiariat), 1980-1982 Leiter der Abteilung Z.

Dr. Franz Pfeffer (geb. 1926)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1953 Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte, Staatslehre und der politischen Wissenschaften, 1954-1991 AA, dort 1954-1959 in der Zentrale, dort 1954-1957 Vorbereitungsdienst für den höheren Auswärtigen Dienst, 1957-1959 beim Inspekteur und Chef des Ausbildungswesens Hilfsreferent im Referat 992 (Ausbildungsreferat), 1959-1961 am Generalkonsulat New York, 1961-1965 Zentrale, dort im Büro Staatssekretär Persönlicher Referent des Staatssekretärs I, 1965-1969 an der Botschaft in Rom, 1970 in der Politischen Abteilung, UAbt. II B, Leiter des Referats II B 3 (Kontrolle und Überwachung, technologische, militärische und wirtschaftliche Fragen, Forschung und Studien auf dem Gebiet der Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie Friedens- und Konfliktforschung), 1971-1976 in der UAbt. I A, ab 1972 UAbt. 20, Leiter des Referats I A 7, ab 1972 201 (NATO, WEU und Verteidigung, ab 1973: Atlantisches Bündnis und Verteidigung), 1976-1979 Leiter der UAbt. 20, 1979-1981 bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Brüssel, 1981-1985 in der Zentrale Leiter der Abteilung 2 (Politische Abteilung), 1985-1987 Botschafter in Polen, 1987-1991 Botschafter in Frankreich.

Franz Schlichter (geb. 1923)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1952-1954 Gerichtsassessor im Bezirk des Oberlandesgerichts München, 1954-1961 Landgerichtsrat in Augsburg, zugleich Amtsrichter im Bezirk des Landgerichts Augsburg, 1961-1969 BMJ, dort zunächst Hilfsreferent, 1965 in der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren), UAbt. II A, Leiter des Referats II A 3 (Sonderaufträge aus dem Bereich des Strafrechtlichen Staatsschutzes; Mitarbeit im Bereich des Strafrechtlichen Staatsschutzes), 1966 Leiter des Referats II A 5 (Einzelsachen des Strafrechtlichen Staatsschutzes), 1967-1969 in der UAbt. II B Leiter des Referats II B 6 (Strafrechtlicher Staatsschutz), 1969-1980 Bundeskanzleramt, dort 1969-1973 in der Abteilung I (Recht und Verwaltung) Leiter der Gruppe I/2 (Öffentliche Sicherheit, Strafrechtlicher Staatsschutz, Lageinformation, ab 1971 zusätzlich: Angelegenheiten des Bundesnachrichtendienstes, Geheimschutzbeauftragter), 1973-1977, dem Chef des Bundeskanzleramtes direkt unterstellt, Leiter der Gruppe 06, ab 1973: 07 (u. a. Lageinformation, Bundesnachrichtendienst), 1977-1980 Leiter der neu eingerichteten Abteilung 6 (Bundesnachrichtendienst; Koordinierung der Nachrichtendienste des Bundes; Geheimschutz).

Dr. Hubert Schnekenburger (1922-2004)

1941-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1956 im Staatsdienst des Landes Baden-Württemberg, 1956-1960 BMJ, dort 1956-1957 Hilfsreferent im Referat Z 3 (u. a. Personalangelegenheiten der Beamten des höheren Dienstes des BMJ und der betreuten Dienststellen sowie der Rechtsanwälte des Bundesgerichtshofs, Vorbereitung der Wahl der Bundesrichter, Wiedergutmachungsangelegenheiten, Angelegenheiten des Gesetzes zu Artikel 131 GG), 1957-1958 Hilfsreferent im Referat Z 4 (Fiskussachen, Wiedergutmachungsangelegenheiten, Gnadenangelegenheiten beamtenrechtlicher Art, Angelegenheiten des Gesetzes zu Artikel 131 GG, Auskünfte aus den Personalakten des früheren Reichsjustizministeriums), 1959-1960 Hilfsreferent im Referat IV A3 (Völkerrecht allgemein, Recht des Europarats, internationale und supranationale Gerichtsbarkeit, deutsches Auslandsvermögen, völkerrechtliche Einzelfragen), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1962 Hilfsreferent im Referat 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1962-1963 Hilfsreferent im Referat 5 (Innere Sicherheit, insbesondere BMI, Abteilung VI, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, BMS), 1964-1968 Leiter des Referats 4 bzw. (ab 1965) Referat I/4 (BMG, BMBR, BMGes, Bundesrat, Bundespräsidialamt, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, zudem ab 1966 Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik, ab 1967 Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für Berlin, Kabinettsausschuss für innerdeutsche Angelegenheiten), 1968-1969 Leiter des Referats II/2 (Deutschland- und Berlin-Politik, Kabinettsausschuss für innerdeutsche Beziehungen), 1969-1987 erneut BMJ, dort 1969-1983 Leiter des Referats IV 2 bzw. (ab 1976) IV B 6 (Recht der völkerrechtlichen Verträge), 1983-1987 Leiter der Unterabteilung IV B (zuständig u. a. für Völkerrecht, Finanzrecht, Verkehrs- und Postrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Innerdeutsche Beziehungen, Baurecht, Recht der Europäischen Gemeinschaft).

Hans-Leo Stolzhäuser (1912-1997)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1943 Staatsanwalt in Duisburg, 1947 Staatsanwalt bei der Anklagebehörde beim Spruchgericht in Hiddesen/Detmold, 1947-1953 erneut Staatsanwalt in Duisburg, 1953-1958 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof, 1958-1974 Bundeskanzleramt, dort 1958-1960 in der Abteilung I Leiter des Referats 5 (Innere Sicherheit, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1965 Leiter des Referats 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1965-1974 Leiter des Referats I A/7 bzw. (ab 1966) Referat III A/7, (ab 1967) Referat III A/2, (ab 1968) Referat II/4 und (ab 1970) Referat I/5 (mit Zuständigkeit vor allem für Zivile Verteidigung, ab 1970 zudem Krisenstab, Lagezentrum).

Dr. Paul Verbeek (geb. 1925)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1957 Gerichtsassessor im Bereich des Oberlandesgerichts Köln, 1957-1968 AA, dort 1957-1958 Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Auswärtigen Dienstes, 1958-1960 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 1 (Personal- und Verwaltungsabteilung) Hilfsreferent im Referat 100 (Allgemeine Personalangelegenheiten), 1960-1965 an der Botschaft in Paris, 1965-1966 am deutschen Generalkonsulat in Boston, dort Teilnahme am Advanced Study Program der Harvard-Universität, 1966-1968 in der Zentrale, Bonn, 1968-1970 Referent im Bundeskanzleramt, 1970-1972 beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort in der Abteilung IV (Ausland), UAbt. IV A, Leiter des Referats IV A 2 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, EWG und andere europäische Organisationen), 1972-1976 Botschafter in Abidjan (Elfenbeinküste), 1976-1980 erneut in der Zentrale, Bonn, dort stellvertretender Leiter der Abteilung 5 (Rechtsabteilung), 1980-1984 Botschafter in Buenos Aires (Argentinien), 1984-1987 erneut in der Zentrale, Bonn, dort Chefinspekteur des AA, 1987-1990 Botschafter beim Heiligen Stuhl, Rom.

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