3.2 (k1969k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Joachim Berg (geb. 1911)

1939-1951 Landgericht Hamburg, 1941-1945 Kriegsdienst, 1951-1953 Oberlandesgericht Hamburg, 1953-1962 BMV, dort 1953-1961 Leiter des Referats Z 7 (Rechtsreferat, ab 1960: Rechtsreferat und Justitiariat), 1961-1962 Leiter des Referats W 9 (Wasserbau: Verwaltungsangelegenheiten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Verfassungs- und Völkerrecht), 1962-1969 BMGes, dort Leiter der Abteilung II, ab 1963: III (Wasserwirtschaft, Reinhaltung der Luft und Lärmbekämpfung), 1969-1976 BMI, dort Leiter der Abteilung U (Umweltschutz), ab 1973: UA (Umweltschutz, Reaktorsicherheit und Strahlenschutz), ab 1975: RS (Reaktorsicherheit, Sicherheit sonstiger kerntechnischer Anlagen, Strahlenschutz).

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Walter Boss (geb. 1921)

1940-1943 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, der neueren Geschichte und der englischen, französischen und spanischen Sprache, 1943-1944 juristischer Vorbereitungsdienst, 1945-1947 Leiter des Hilfswerks München der Inneren Mission München, 1947-1950 Fortführung und Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes, 1950-1951 juristischer Referent des Gruppenleiters für Innenpolitik in der Bayerischen Staatskanzlei, München, 1951-1966 AA mit Stationen 1951-1954 Zentrale, 1954-1958 an der Botschaft Rom, 1958-1962 erneut Zentrale, dort Referent im Ministerbüro, 1962-1966 an der Botschaft Tokio, 1966 erneut Zentrale, 1966-1970 Bundeskanzleramt, dort 1967 in der Abteilung I Referent im Referat I/2 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1967-1968 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/1 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1968-1970 in der Abteilung II Leiter der Gruppe II/1 (Außenpolitische Angelegenheiten), 1970 erneut AA, 1970 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, 1970 Einberufung in das AA unter Ernennung zum Gesandten und gleichzeitiger Zuteilung an die NATO-Vertretung Brüssel als Vertreter des Leiters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, ab 1978 als Botschafter Delegationsleiter bei der Seerechtskonferenz, Genf, ab 1979 Botschafter in Thailand, ab 1981 an der Botschaft Wien als Leiter der deutschen Delegation bei den Wiener MBFR-Verhandlungen, 1984-1986 Botschafter in Japan.

Dr. Fritz Caspari (1914-2010)

1932-1936 Studium der Rechtswissenschaften, der Staatswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und der Geschichte in Heidelberg und Oxford, 1936-1937 Assistant Professor für moderne Sprachen am Southwestern College, Memphis, Tennessee, USA, 1938 Promotion an der Universität Hamburg, 1939-1942 Lehrer für deutsche Sprache, Literatur und Geschichte am Scripps College Claremont, Kalifornien, 1943-1947 Bibliothekar an der Newberry Bibliothek, Chicago, 1947-1954 zunächst Lehrer, dann Assistant Professor für deutsche Sprache und Geschichte an der Universität Chicago, 1954-1969 AA, dort 1954-1958 in der Abteilung 3 (Länderabteilung), UAbt. 30 (Politische Beziehungen zu fremden Staaten, ab 1956: Westen), Leiter des Referats 301 (Großbritannien, Gemeinsame Fragen des Commonwealth, Irland), 1958-1963 an der Botschaft London, 1963-1968 beim Beobachter der Vereinten Nationen in New York als ständiger Vertreter des Botschafters, 1968-1969 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung I (Politische Abteilung) Leiter der UAbt. I B, 1969-1974 Bundespräsidialamt, dort Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1974-1979 Botschafter in Lissabon.

Georg Cordts (1927-2012)

Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und anschließender Tätigkeit in der Bundeszollverwaltung 1962-1973 BMF bzw. BMWF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung), UAbt. V B (Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschaftsförderung, ab 1966: Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft), 1962-1968 Hilfsreferent im Referat V B 4 (Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet; finanzielle Angelegenheiten der gemeinsamen Agrarwirtschaft in der EWG, ab 1966: Agrarfinanzierung in der EWG, Agrarmarktordnungen und Hilfsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet), 1968-1970 Leiter dieses Referats, 1970-1971 persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1971-1973 in der Abteilung F/Z, ab 1972: Z, Leiter der UAbt. F/Z C (Organisation und Personalien, Haushalt Bundesfinanzverwaltung, Elektronische Datenverarbeitung), 1973-1982 BML, dort Leiter der Abteilung I (Zentralabteilung), 1982 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, anschließend Tätigkeit als freier Autor.

Dr. Herbert Ehrenberg (geb. 1926)

1944-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Landarbeiter, 1947-1951 bei der Schutzpolizei Bremen, 1951-1952 an der Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft, Wilhelmshaven, 1952-1957 Studium der Sozialwissenschaften, 1955-1961 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1961-1963 beim Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt, dort Dozent für Sozialwissenschaften, 1964-1968 beim Hauptvorstand der IG Bau, Steine und Erden, dort Leiter der Wirtschafts- und Presseabteilung, 1968-1969 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter der UAbt. I C (Strukturpolitik), 1969-1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1971-1972 Staatssekretär im BMA, 1976-1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1955 Eintritt in die SPD, 1972-1990 MdB, 1974-1976 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, 1975-1984 Mitglied des Parteivorstandes, seit 1984 Mitglied des Parteirates.

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referats 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referats 3 (u. a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI (Abteilung I), BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Dr. Hans Hegelau (geb. 1927)

1947-1954 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1956-1958 im Justizdienst des Landes Baden-Württemberg, 1958-1969 BMJ, dort in der Abteilung IV (Öffentliches Recht), UAbt. IV A, Hilfsreferent 1958-1964 im Referat IV A 2, ab 1960: IV B 8 (Finanz-Verfassungsrecht; Finanz-, Steuer- und Abgabenrecht; Besatzungskostenrecht; Lastenausgleichsrecht; Recht der Statistik), 1964-1966 in der UAbt. IV C im Referat IV C 1a (Finanzverfassungsrecht; Grundsatzfragen des Finanzrechts), 1966-1968 in der UAbt. IV B Leiter des Referats IV B 1 (Finanzverfassungsrecht, Finanz- und Steuerrecht), 1969 in der UAbt. IV A Leiter des Referats IV A 1 (Staatsrecht, Verfassungsreform, Notstandsverfassung), 1969-1982 Bundeskanzleramt, dort 1969-1974 in der Abteilung V (Planung) 1969-1973 Leiter der Gruppe V/4 (u. a. Grundsatzfragen des Regierungssystems, Kabinettsausschuss für die Reform der Struktur von Bundesregierung und Bundesverwaltung), 1973-1974 Leiter der neu eingerichteten Gruppe V/2 (Grundsatzfragen des Regierungssystems; Mittel- und langfristige Aufgabenplanung; Regierungs- und Verwaltungsreform, Reformkabinett, Planungsorganisation), 1974-1980 in der Abteilung I (Recht und Verwaltung) Leiter der Gruppe I/3, ab 1978: 13 (u. a. Staatliche Organisation, Kabinettsausschuss für die Reform von Bundesregierung und Bundesverwaltung), 1981-1982 Leiter der Abteilung 3 (Innere Angelegenheiten).

Volkmar Hopf (1906-1997)

Seit 1930 im Justizdienst, ab 1936 Landrat in Franzburg-Barth (Pommern), 1939 Oberlandrat in Zlin (Protektorat Böhmen und Mähren), 1940-1945 Kriegsdienst, danach Verbandssyndikus in Wiesbaden, 1951-1955 BMI, dort Leiter des Referats Z 4 bzw. (ab 1953) Referat Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1955-1964 BMVtg, dort 1955-1959 Leiter der Abteilung II, später H (Finanzen und Haushalt), 1959-1964 Staatssekretär, 1964-1971 Präsident des Bundesrechnungshofs und (ab 1965) Bundesbeauftragter für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung.

Dr. Heinrich Irmler (1911-2002)

1930-1935 Ausbildung zum Bankkaufmann und Tätigkeit als Bankkaufmann bei der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt in Leipzig, zugleich 1932-1936 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1937-1953 bei der Reichsbank bzw. nach Kriegsdienst bei der Bank deutscher Länder, dort in der volkswirtschaftlichen Abteilung Leiter des Referats Geld und Kredit, 1953-1957 Mitglied des Vorstandes der Landeszentralbank in Niedersachsen, 1958-1962 Vizepräsident der Landeszentralbank in Nordrhein-Westfalen, 1962-1964 Präsident der Landeszentralbank in Niedersachsen, 1964-1979 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank und Mitglied des Zentralbankrates.

Dr. Kurt Jantz (1908-1984)

1934-1935 Deutscher Gemeindetag, 1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1938 Reichsversicherungsamt, 1938-1945 Reichsarbeitsministerium, dort Referent für die Kranken- und Unfallversicherung, 1947-1949 Theologiestudium, 1949-1951 Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats II C 8 (Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1953-1973 BMA, dort 1953-1955 Leiter des Referats IV 1 (Generalreferat für die Reform der Sozialversicherung), 1955-1973 Leiter der Abteilung IV (Sozialversicherung), 1955-1970 Generalsekretär für die Sozialreform, ab 1957 Mitglied des Sachverständigenbeirats für soziale Sicherheit im Internationalen Arbeitsamt in Genf, ab 1966 Honorarprofessor für Sozialpolitik an der Universität Köln.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1945-1947 Konsulent für Finanzfragen beim Königlich Norwegischen Justiz-Department, Oslo, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Werner Krueger (1915-1998)

1937 Redakteur der „Westfälischen Volkszeitung", 1946-1949 Parlamentsjournalist im nordrhein-westfälischen Landtag, Redakteur der „Westfalenpost", 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuss der Britischen Zone, 1950-1954 BPA, dort 1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs, 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, 1956-1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967-1969 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Hanns Küffner (geb. 1917)

1934-1937 Studium der Geschichte und Germanistik, 1938-1945 Arbeitsdienst, Wehr- und Kriegsdienst, 1945-1946 Lazarettbehandlung und Fortführung des Studiums, 1946-1948 Redakteur bei der Allgäuer-Zeitung, Kempten, 1948-1952 Chefredakteur beim Süddeutschen Rundfunk, Stuttgart, 1952-1954 Ressortleiter beim „Münchner Merkur", 1954-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1954-1955 Angestellter auf Honorarbasis, 1955-1966 Leiter des unmittelbar der Amtsleitung unterstellten Referats A 1, ab 1956: I 4, ab 1958: A 3, ab 1963: ÖV (Öffentlichkeitsarbeit in Verteidigungsfragen), 1966-1968 Stellvertretender Leiter der Abteilung III (Inland), 1968 zusätzlich Leiter des Referats III 7 (Redaktion Deutsches Bulletin), 1968-1969 Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der zum Geschäftsbereich der Abteilung V (Produktion) gehörenden Zentralredaktion, zusätzlich 1973-1974 Stellvertreter des Abteilungsleiters V.

Dr. Werner Lamby (geb. 1924)

1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1958 Hilfsreferent im Referat 7 (u. a. Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMA, BMWo, BMVt, BAVAV), 1957-1958 zugleich Persönlicher Referent des Staatssekretärs Globke, 1958-1960 Hilfsreferent im Referat I 3 (u. a. BMI, BMJ, BMBR, Bundespresseamt, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1960-1962 BMWi, dort in der Abt. V (Außenwirtschaft und Entwicklungshilfe) Hilfsreferent im Referat V A 4 (Entwicklungsländer), 1962-1968 BMZ, dort 1962-1965 Leiter des Referats I A/3 (Internationale Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe), 1965-1967 Leiter der Referate I B/1 (Internationale Fragen der Entwicklungspolitik) und I B/2 (Internationale Finanzinstitutionen und Internationale Technische Hilfe), gleichzeitig Leiter der Unterabteilung I B, 1967-1968 Leiter der Unterabteilungen II A (Internationale Entwicklungshilfe, Zusammenarbeit mit der Privaten Wirtschaft, Bildungshilfe) und II B (Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen, Forschung und Statistik), 1966-1967 Präsident des UN-Welternährungsprogramms, 1968-1969 BMSchatz, 1969-1973 BMF, dort jeweils Leiter der Abteilung Industrielles Bundesvermögen, anschließend Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Philipp Ludwig (geb. 1912)

1949-1951 Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz, 1951-1953 BMF, dort Hilfsreferent im Referat VI 5 (Wiedergutmachung, Rückerstattungs- und Entschädigungsansprüche), 1953-1969 BMFa, dort 1953-1958 Leiter des Referats 2, ab 1958 F 2 (Sozialpolitik, einschließlich Wohnungsbau, ab 1954 Wahrung der Belange der Familie u. a. auf den Gebieten der Sozialpolitik, des Sozialrechts und des Wohnungsbaues, ab 1955 Sozialpolitik und Familienausgleichskassen, ab 1958 Sozialpolitik, Sozialreform, Kindergeldgesetzgebung, Familienausgleichskassen, Sozialversicherung, Versorgungswesen, Fürsorge, Arbeits- und Tarifrecht, Verkehrstarife), 1960-1962 Leiter der Zentralabteilung, 1962-1969 Leiter der Abteilung III (Jugendpolitik).

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestags, 1958 Ministerialrat im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

Dr. Heinz Maria Oeftering (1903-2004)

1929 Regierung von Mittelfranken, 1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, zuletzt Reichsfinanzministerium, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Erster Präsident und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr-, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1941-1942 und 1947-1950 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I zuständig u. a. für Kabinettssachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik, 1969 einstweiliger Ruhestand, 1970-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, 1973-1975 bei Missio in Aachen, 1975-1980 beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, dort ab 1976 Sekretär der Kommission für weltkirchliche Aufgaben und Leiter der Zentralstelle für weltkirchliche Aufgaben, 1980-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1934-1945 Reichsarbeitsdienst, Wehrdienst, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1940-1941 Gerichtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Königsberg, 1941-1944 in der Heeresverwaltung, 1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Repetitor und Sprachlehrer in Hamburg, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Hans Jürgen Rohr (geb. 1925)

1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1956 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1956-1960 in der Bundeszollverwaltung im Bereich der Oberfinanzdirektion Münster und beim Zollgrenzkommissariat Gronau, 1960-1968 BMF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung), UAbt. V B (Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschaftsförderung, ab 1966: Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft), 1960-1965 Hilfsreferent im Referat V B 4 (Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet; JEIA-Abwicklung, ab 1961: Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet; finanzielle Angelegenheiten der gemeinsamen Agrarwirtschaft in der EWG, ab 1966: Agrarfinanzierung in der EWG, Agrarmarktordnungen und Hilfsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet), 1965-1968 Leiter dieses Referats, 1968-1984 BML, dort 1968-1972 in der Abteilung III (Marktpolitik) Leiter der UAbt. III A (EWG-Angelegenheiten, marktpolitische Angelegenheiten), 1973-1984 Staatssekretär im BML.

Dr. Friedrich Ruth (geb. 1927)

1944-1945 Kriegsdienst, 1948-1955 Studium, 1948-1949 für das Lehramt an Volksschulen, 1950-1955 der Philologie, 1956-1967 AA, dort 1956-1959 Vorbereitungsdienst für den höheren Auswärtigen Dienst, 1959-1962 am Generalkonsulat Chikago, 1962-1966 an der Botschaft in Washington, 1966-1967 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung II (Politische Abteilung) Leiter des Referats II B 2 (Europäische Sicherheit und sonstige regionale Sicherheitsmaßnahmen), 1967-1970 Bundeskanzleramt, dort 1967-1970 in der Abteilung Z, ab 1968 Abteilung I, 1968-1969 Leiter des Teil-Referats I/4 (Kanzlerbüro; persönliche Post und Reisen des Bundeskanzlers, Protokollangelegenheiten), 1970-1992 erneut AA, dort 1970 zunächst beim NATO-Defence College, Rom, dann in der Zentrale, Bonn, dort 1970-1972 in der Abteilung II (Politische Abteilung) Leiter des Referats II B 2 (Europäische Sicherheit, sonstige Fragen regionaler Abrüstung und Rüstungskontrolle), 1972-1977 in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) Leiter des Referats II B 2, ab 1976 Referat 221 (Europäische Sicherheit; Regionale Abrüstung, Rüstungsbegrenzung und Rüstungskontrolle), 1973 als Gesandter Leiter der Deutschen Delegation bei den MBFR-Vorverhandlungen, Wien, 1977-1986 als Botschafter Leiter der Unterabteilung 2 A (Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle), 1986-1992 Botschafter in Rom und San Marino, anschließend Ruhestand, 1997-1998 Beauftragter des Bundesministers des Auswärtigen für Anti-Personen-Minen-Fragen.

Prof. Dr. Otto Schlecht (1925-2003)

1953-1991 BMWi, dort 1953-1959 Hilfsreferent im Referat Z A 3 (Fragen des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik), 1960-1962 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, 1962-1967 Leiter der Referate I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik) und E 1 (Grundsatzfragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik, Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1967-1973 zunächst Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), dann Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1973-1991 Staatssekretär im BMWi, dann Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Dr. Herward Schmidt (geb. 1928)

1945-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Tätigkeit als Praktikant in der Landwirtschaft, 1948-1952 Lehrling bzw. Landwirtschaftsgehilfe, 1952-1953 Gutsbeamter bei der Gutsverwaltung Seedorf, 1954-1956 Versuchstechniker in der Düngemittelindustrie, 1956-1963 Studium der Landwirtschaft und Vorbereitungsdienst, 1963-1964 Assessor des Landwirtschaftsdienstes beim Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Schleswig-Holstein, 1964-1968 BML, dort in der Abteilung IV (Agrarwesen), UAbt. IV A (Allgemeines Agrarwesen), Hilfsreferent im Referat IV A 1 (Grundsatzfragen, Agrar- und Volkswirtschaft), 1968-1969 Bundeskanzleramt, dort 1968-1969 in der Abteilung III Hilfsreferent in der Gruppe III/1 (Zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit; Fragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik; Energiepolitik; Entwicklungshilfe; BML; Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm), 1969-1983 Beurlaubung für eine Tätigkeit als Referent für Agrarpolitik bei der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages, 1983-1993 BML, dort Leiter der Abteilung 1 (Zentralabteilung).

Josef Selbach (geb. 1915)

1948-1950 Amtsgericht Baden-Baden, 1950 Landgericht Offenburg, 1950-1969 Bundeskanzleramt, dort 1952-1963 Leiter des Kanzlerbüros, 1963 auch Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1963-1967 beurlaubt zur Dienstleistung im Büro des Alt-Bundeskanzlers Konrad Adenauer, 1967-1969 Leiter der Abteilung Z, 1969-1983 Vizepräsident des Bundesrechnungshofes und stellvertretender Vorsitzender des Bundespersonalausschusses.

Dr. Gerhard Selmayr (geb. 1935)

1954-1962 Studium der Rechtswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und juristischer Vorbereitungsdienst, 1963-1964 bei der Wehrbereichsverwaltung IV, München, 1964-1965 beim II Korps, Ulm, 1965-1967 BMVtg, dort zuletzt persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1968-1969 Bundeskanzleramt, dort persönlicher Referent des Chefs des Bundeskanzleramts, 1969-1971 erneut in der Wehrverwaltung, 1971-1973 beim Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung, Berlin, dort Leiter der Verwaltungszentralabteilung, 1973-1978 Kanzler der Universität der Bundeswehr in München, 1978-2000 Kanzler der Universität Karlsruhe.

Claus Hermann Sönksen (geb. 1933)

1954-1962 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1962-1966 in der Senatsverwaltung Berlins, dort 1964-1966 Persönlicher Referent des Regierenden Bürgermeisters, 1966-1969 AA, dort Persönlicher Referent des Ministers, 1969-1970 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Kanzlerbüros und Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, anschließend erneut AA, dort 1970-1975 an der Botschaft in Washington, 1975-1979 an der Botschaft in Bangkok, 1979-1982 an der Botschaft in Paris, 1982-1986 beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort in der Abteilung IV (Ausland), UAbt. IV A, Leiter des Referats IV A 2 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Schweiz, Österreich), anschließend erneut AA, dort 1986-1989 Leiter des Generalkonsulats Kalkutta, 1989-1991 Botschafter in Kuwait, 1991-1994 Botschafter in Laos, 1994-1998 Generalkonsul in Miami (USA).

Dr. Heinrich Troeger (1901-1975)

1926-1933 Erster Bürgermeister und 1945-1946 Oberbürgermeister der Stadt Jena, 1947 Hessisches Finanzministerium, 1947-1948 Generalsekretär des Exekutivrates, 1948-1949 des Länderrates des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Leiter der Abteilung II (u. a. Bankenaufsicht sowie Geld- und Kapitalverkehr) und Stellvertreter des Ministers, 1951-1956 Hessischer Minister der Finanzen, 1954-1958 MdL Hessen (SPD), 1956-1957 Präsident der Landeszentralbank Hessen, 1958-1969 Vizepräsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Horst Vogel (1919-2010)

1943-1945 Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg, 1945-1946 Oberfinanzpräsidium Hamburg, 1946-1948 Leitstelle der Finanzverwaltung für die Britische Zone, Hamburg, 1948 Finanzamt Hamburg-Neustadt, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1949-1950 Finanzamt Hamburg-Altona, 1950-1970 BMF, dort 1950-1958 Hilfsreferent im Referat IV 2 bzw. ab 1952 IV A 2 und 1958 Referat IV B 1 (Einkommensteuer, Notopfer Berlin, Betriebsprüfung, DM-Bilanzgesetz, ab 1954 zudem einkommensteuerrechtliche Nebengesetze), 1958-1960 Leiter des Referats IV B 5 (Doppelbesteuerung, internationale Rechtsangleichung, Anrechnung ausländischer Steuern, Steuerfragen der internationalen Organisationen), 1960-1963 Leiter des Referats IV B 1 (siehe oben), 1963-1966 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, Steuervereinfachung), 1966-1969 Leiter der Abteilung VII bzw. ab 1967 der Abteilung I (Finanzpolitische und volkswirtschaftliche Fragen bzw. ab 1967 Grundsatzfragen der Finanzpolitik sowie Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden), 1969-1970 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), 1970 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, anschließend Tätigkeit als Honorarprofessor für Steuerrecht an der Universität Mannheim.

Rüdiger Freiherr von Wechmar (1923-2007)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Redakteur für Außenpolitik bei der Deutschen Presse Agentur (dpa), Hamburg, 1947-1948 Redakteur der United Press Association (UP), Frankfurt am Main, 1949-1958 Leiter des Bonner Büros von UP, 1958-1963 AA, dort Presseattaché am Generalkonsulat New York, 1963-1968 beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), dort Leiter des Studios Wien/Osteuropa des ZDF, 1968-1969 erneut AA, dort Leiter des Deutschen Informationsbüros in New York, 1969-1974 beim BPA, dort 1969-1972 Stellvertreter des Chefs des BPA, 1973-1974 Chef des BPA, 1974-1988 erneut AA, dort 1974-1981 Botschafter und Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York, 1977-1978 Präsident des Weltsicherheitsrates, 1980-1981 Präsident der 35. Generalversammlung der Vereinten Nationen, 1981-1983 Botschafter in Italien, 1983-1988 Botschafter in Großbritannien, 1971 Eintritt in die FDP, 1989-1994 MdEP.

Dr. Walter Werr (1925-1986)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1954 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1957 Wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Nürnberg, 1958-1963 Universität Erlangen-Nürnberg, dort zunächst wissenschaftlicher Assistent, dann Referent für besondere Forschungsaufgaben interdisziplinärer Art, 1967-1968 Lehrbeauftragter an der Universität Salzburg, 1969 Bundeskanzleramt, dort als freier Mitarbeiter Gutachter im Planungsstab, später, ab 1974 Verwaltungsangestellter im Bundesverwaltungsamt, Köln.

Dr. Gerhard Woratz (1908-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1951-1968 BMWi, dort 1951-1952 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1952-1955 Leiter des Referats IV C 6 (Nahrungs- und Genußmittel, Tabak), 1955-1959 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft), 1956 gleichzeitig Leiter des Referats IV A 6 (Interzonenhandel), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1964 Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche Zusammenarbeit), 1964-1968 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, EGKS), 1968-1974 Bundesbeauftragter für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete.

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