1.36.11 (k1974k): C. Kapitalhilfe und multilateraler Kredit für Griechenland

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[C.] Kapitalhilfe und multilateraler Kredit für Griechenland

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.45 Uhr)

Der Bundeskanzler hält die von BMZ in Aussicht gestellte Höhe der Kapitalhilfe an Griechenland (30 Mio. DM) für zu gering. Er bittet BMZ, zusammen mit dem AA und dem BMF zu überlegen, welche Möglichkeiten innerhalb des Einzelplans 23 bestehen, um den Betrag zu erhöhen, wobei auch eine Hilfszusage für die nächsten 3 bis 5 Jahre in Betracht gezogen werden könnte.

StM Wischnewski hält es für notwendig, daß sich die Bundesrepublik an der vorgesehenen multilateralen Stützungsaktion für Griechenland in Höhe von 300 Mio. DM beteiligt. BM Apel vertritt demgegenüber die Auffassung, daß der deutsche Anteil mit Rücksicht auf den bereits sehr hohen deutschen Bürgschaftsrahmen gegenüber Griechenland 150 Mio. DM nicht übersteigen dürfe. Auf den Vorhalt von StM Wischnewski, daß Griechenland eine internationale Finanzhilfe von 800 Mio. Dollar gefordert habe, widerspricht BM Apel nicht der Feststellung von BM Genscher, daß der deutsche Anteil 150 Mio. Dollar betragen soll. 1

1

An dieser Stelle wurde dem Protokolltext folgende Fußnote angefügt: „Diese Zustimmung hat BM Apel inzwischen mit Schreiben vom 5. September 1974 als einen Irrtum bezeichnet; seine Zustimmung bezog sich nur auf 150 Mio. DM."

Extras (Fußzeile):