1.10.4 (k1981k): A. Regierungsgespräche in der Jemenitischen Arabischen Republik

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Regierungsgespräche in der Jemenitischen Arabischen Republik

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.20 Uhr)

BM Offergeld unterrichtet das Kabinett über seine Gespräche und Eindrücke während seines Besuches in der Jemenitischen Arabischen Republik. Er weist besonders darauf hin, daß seine Gesprächspartner Beunruhigung über die Pläne einer Eingreiftruppe für diesen Raum und über die innere Situation Saudi-Arabiens gezeigt hätten. In der sich anschließenden Aussprache, an der sich neben dem Bundeskanzler die BM Offergeld, Graf Lambsdorff, Baum und StM Hamm-Brücher beteiligen, wird vor allem das Verhältnis der beiden jemenitischen Staaten untereinander erörtert.

Der Bundeskanzler bittet BM Offergeld um eine Aufzeichnung über seine Gespräche, soweit sie Saudi-Arabien betreffen. Er bittet weiter darum, daß ihn das Bundeskanzleramt wegen seiner beabsichtigten Reise nach Saudi-Arabien über die dortige Lage unterrichtet halte.

Anschließend gibt BM Graf Lambsdorff dem Kabinett einen Bericht über seinen Besuch bei der britischen Regierung. Er macht dabei darauf aufmerksam, daß bei der Verlängerung des Welttextilabkommens von Seiten der Briten Schwierigkeiten zu erwarten seien. Es schließt sich eine Erörterung unter Beteiligung des Bundeskanzlers, der BM Graf Lambsdorff und Baum, des StM v. Dohnanyi und des St Lahnstein an. Hierbei werden insbesondere Fragen der Fischereipolitik in der EG und nach einer weiteren Türkeihilfe angesprochen.

Der Bundeskanzler bittet AA und BML zu prüfen, welche Maßnahmen in Anbetracht der festgefahrenen Fischereiverhandlungen ergriffen werden können, um die deutschen Interessen zu wahren; dabei sollen auch etwaige Konsequenzen in anderen Bereichen aufgezeigt werden.

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