1.6.4 (k1981k): 4. Agrarbericht 1981

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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4. Agrarbericht 1981

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.45-10.15 Uhr)

BM Ertl faßt die wichtigsten Ergebnisse des von ihm vorgelegten Berichts zusammen. Im Berichtsjahr 1979/1980 sei der Gewinn je Familienarbeitskraft in den Vollerwerbsbetrieben gegenüber dem Vorjahr um 1,9 v. H. zurückgegangen. Im laufenden Wirtschaftsjahr sei erneut mit einem Einkommensrückgang von 10 bis 15 v. H. zu rechnen. Allerdings sei die Einkommensentwicklung in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich verlaufen. Eine Anhebung der Vorsteuerpauschale um etwa 1 v. H. sei deshalb wünschenswert.

In der anschließenden Aussprache werden u. a. erörtert:

-

Anhebung der Vorsteuerpauschale (BM Matthöfer)

-

Neuordnung der nationalen und EG-Agrarpolitik (BM Apel)

-

Systematik der Begriffsdefinitionen für die Gesamtrechnung des Agrarberichts (BM Gscheidle)

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Vorschätzung für Vollerwerbsbetriebe im Wirtschaftsjahr 1980 (BM Schmude, Graf Lambsdorff, Matthöfer).

Der Bundeskanzler stellt abschließend Übereinstimmung fest, daß nach der Vorschätzung des Agrarberichts der Gewinn im Durchschnitt der Vollerwerbsbetriebe 1980/81 um etwa 12 v. H. niedriger sein wird als im Vorjahr. Das Kabinett billigt den Agrarbericht mit der vorstehenden Änderung 1 und der Maßgabe, daß die Haltung der Bundesregierung durch den Inhalt des Berichts bei den bevorstehenden Agrarpreisverhandlungen, in der Frage einer Erhöhung der Vorsteuerpauschale sowie bei den deutsch-französischen Konsultationen nicht präjudiziert wird.

1

An dieser Stelle wurde dem Protokolltext folgende Fußnote angefügt: „In Tz. 1.4.2.2 (RdNr. 43.) Abs. 3 Satz 3 werden die Worte ,10-15%' ersetzt durch die Worte ,etwa 12%'."

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